Betrachtet man die Jahreszeiten 2011 so fällt auf, dass der Winter 2011 (Januar und Februar) viel zu warm war, ebenso der Frühling, der eher mit einem Frühsommer zu verwechseln war. Dass sich die Wetterlage irgendwann umstellen wird, war also vorauszusehen - deshalb der regnerische und trübe, aber dennoch zu warme Sommer 2011. Der Herbst (September, Oktober, November) soll nach den neuesten Prognosen des Langfristmodells weiterhin zu kalt, teilweise deutlich zu kalt ausfallen. Auffällig hierbei ist ein Niederschlagsdefizit vor allem im östlichen Europa sowie im skandinavischen Raum, was auf eine überwiegende Hochdruckwetterlage in den Herbstmonaten schließen lässt (teils neblig trübe Tage und Frost in der Nacht). Damit kann der östliche Kontinent schon ordentlich auskühlen, denn für die Wintermonate Dezember, Januar und Februar wird das östliche und nördliche Europa als deutlich zu kalt gerechnet. In Deutschland sieht die Winterprognose 2011/2012 zum heutigen Stand wie folgt aus: weitestgehend normal, jedoch mit Kaltlufteinschüben aus dem Osten, bzw. Norden - deutlicher Niederschlagsüberschuss im Januar und Februar, wobei der Januar 2012 erwartungsgemäß zu kalt eingestuft wird (Januar ist der kälteste Wintermonat). Die Wahrscheinlichkeit für einen normalen bis zu kalten Winter 2011/2012 sind höher einzustufen, als ein zu warmer Winter.

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