Wenig Neues von der Entwicklung des Winterwetters 2011/2012. Bereits Ende August konnte man anhand des Langfristmodells erkennen, dass sich zum Ende des September, bzw. Anfang Oktober die wechselhafte Grundströmung beim Wetter verändern wird. Die aktuellen Vorhersagekarten der Wettermodelle bestätigen nun den Langfristtrend - die stabile Hochdruckwetterlage wird aller Wahrscheinlichkeit nach kommen und auch das Wetter im Oktober bestimmen. Damit wird die seit Juni anhaltende Grundströmung verändert und das Wetter über Mitteleuropa wird ruhiger und vor allem in den Nächten kälter werden. So wundert es nicht, dass das Langfristmodell den Oktober auch als leicht zu kalt ausgibt. Auch der November und Dezember fallen vor allem im östlichen Kontinent deutlich zu kalt und leicht zu trocken aus, was ein erneutes Indiz auf Hochdruckwetter ist, welcher auch Mitteleuropa bestimmen kann (und sei es die östliche Anströmung der kalten Luft). Der Januar wird in der heutigen Prognose in Deutschland normal gerechnet, im Süden von Europa etwas zu kalt und im Norden leicht zu warm (Tiefdruckzentrum bei Island könnte wieder aktiv werden). Der Februar 2012 verläuft von den Temperaturen her normal, wobei ein deutliches Niederschlagsplus im Westen und Südwesten von Deutschland gerechnet wird. Im Prinzip lässt sich für den Winter 2011/2012 zum heutigen Stand folgendes zusammenfassen: Dezember 2011 zu kalt, normaler Niederschlag - Januar 2012 normale Temperaturen, wenig Niederschlag - Februar 2012 normale Temperaturen, vermehrt Niederschlag. Unterm Strich geht der Trend also weiterhin zu einem leicht zu kalten bis normalen Winter 2011/2012.

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