Das Wolkenradar zeigt verbreitet sonniges Wetter von einem wolkenlosen Himmel - einzig an der Küste und im Nordosten ist noch dichte Bewölkung vorzufinden - es bleibt aber, abgesehen von lokalen Schauern und Gewittern, niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen am Sonntag und Montag auf sommerliche Werte zwischen 25/29 Grad an, im Osten können auch über 30 Grad erreicht werden. Am Dienstag kommt der große Wetterwechsel. Von Westen her zieht dichte Bewölkung auf mit nachfolgenden, z.T. kräftigen Gewittern, welche Unwetterpotential erreichen können. Entsprechend "scharf" ist die Temperaturlinie am Dienstag - werden verbreitet noch einmal 23/28 Grad erreicht, so sind es im Nordwesten nur noch 17/19 Grad. Bis zum Freitag bleibt das Wetter wechselhaft mit zeitweiligem Regen und die Temperaturen gehen auf 11/17 Grad zurück und mit frischen Winden (30-50 km/h) aus westlichen Richtungen kommen sicherlich die ersten Herbstgefühle auf. Ein kräftiges Tiefdrucksystem vor Skandinavien macht das Wetter zum kommenden Wochenende noch ungewiss - wahrscheinlich ist jedoch wechselnde bis starke Bewölkung mit etwas Niederschlag in den Gebieten nördlich der Mittelgebirge und wechselnde Bewölkung südlich der Mittelgebirge, wobei hier mit wenig Niederschlag zu rechnen ist. Die Temperaturen pendeln zum heutigen Stand auf 16/21 Grad zum kommenden Wochenen hin ein. Im weiteren Verlauf zeigen beide Wettermodelle eine erhöhte Wahrscheinlichkeit zu Hochdruck in Mitteleuropa - ganz der Statistik entsprechend:
Vom 22. bis 29. September mit 86% Wahrscheinlichkeit schönes Altweibersommerwetter.

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Wie auf dem Wolkenradar schön zu sehen ist, scheint die Sonne verbreitet südlich einer Linie Bielefeld - Chemnitz. Nördlich davon noch bedeckt und grau (Wolkentypen), aber auch hier wird es in den kommenden Stunden schöner und wärmer. Das Wetter bleibt bis zum Dienstag weitestgehend trocken, wobei einzelne, lokale Schauer und Gewitter nicht auszuschließen sind. Die Temperaturen erreichen mit 25/29 Grad durchaus sommerliche Werte und in einigen Regionen im Osten können auch noch einmal 30 Grad erreicht werden. Damit ist ab Dienstag schluss. Von Nordwesten her verdichtet sich die Bewölkung und es beginnt nachfolgend zu regnen, Gewitter mit Unwetterpotential sind nicht ausgeschlossen (Cape Lifted Index zwischen -4/-6). Im weiteren Wochenverlauf dreht zum Mittwoch die Luftströmung auf westliche Richtungen und führt mit Tageshöchstwerten zwischen 13/16 Grad recht frische Luft nach Deutschland. Fraglich ist zum heutigen Zeitpunkt noch die Entwicklung ab Donnerstag, wobei zwei mögliche Szenarien in Frage kommen - rascher Hochdruckaufbau von Süden her oder Intensivierung der Westwetterlage mit kühlem, stürmischen und wechselhaften Wetter. Beide Wettermodelle zeigen heute ab Donnerstag die Entwicklung eines Schnellläufersystems von Island ausgehend und bis zum nächsten Wochenende über Deutschland hinweg ziehend. Sollte dieses Szenario eintreffen, muss vor allem im Norden mit dem ersten Herbststurm (>70 km/h) gerechnet werden. Die Kontrollläufe zeigen den Temperaturrückgang ab Dienstag sehr deutlich und einheitlich, aber auch hier bleibt die Frage zur Entwicklung zum kommenden Wochenende noch offen.
In den kommenden Tagen gelangt Deutschland mehr und mehr in eine feucht-warme Südwestströmung, was die Temperaturen nach oben treibt und die Gewitterneigung erhöht. Am heutigen Freitag zeigt sich der Norden wechselnd bis stark bewölkt (Wolkenradar) und an der Nordostküste kann es etwas Regen geben, sonst zeigt sich verbreitet die Sonne. Die Temperaturen steigen heute auf 20/24 Grad, im Nordosten bei Bewölkung auf 16/20 Grad. Bis zum Dienstag bleibt es - abgesehen von örtlichen kurzen Schauern und Gewittern - weitestgehend niederschlagsfrei und die Temperaturen steigen auf hoch sommerliche Werte zwischen 25/29 Grad, örtlich auch noch einmal bis 30 Grad. Zum Dienstag hin nähert sich von Nordwesten ein Tiefdrucksystem mit flächendeckenden Schauern und Gewittern - Unwetter artige Niederschläge sind zum heutigen Stand nicht auszuschließen. Erreichen die Temperaturen am Dienstag nochmals Werte zwischen 23/27 Grad, so wird es in den darauf folgenden Tagen mit 12/17 Grad deutlich kühler und wechselhafter. Bis zum nächsten Wochenende zeigen beide Wettermodelle von Süden her erneuten Hochdruckaufbau, welches beim amerikanischen Wettermodell stärker ausgeprägt ist als beim europäischen Wettermodell.
Das spät sommerliche Wetter bleibt mit 21/26 weiterhin erhalten. Nach Frühnebel-, bzw. Hochnebelauflösung (Wolkenradar) scheint zumeist die Sonne und es bleibt weitestgehend niederschlagsfrei (Ausnahme ist die Küstenregion am Freitag Nachmittag und Samstag früh, hier kann es leichten Regen geben). Zum Sonntag hin dreht die Luftströmung mehr auf südliche Richtungen und führt feucht-warme Luft nach Deutschland. Vor allem im Südwesten muss am Sonntag mit vereinzelten Gewittern gerechnet werden. Diese Spätsommerphase hält zum heutigen Stand noch bis zum 11./12. September - bereits zum Dienstag hin nehmen kräftige Tiefausläufer auf dem Atlantik mehr Einfluss auf das Wetter in Deutschland. Unwetterartige Niederschläge und Gewitter mit Sturm und Hagel sind nicht auszuschließen. Die Temperaturen gehen bis zum Donnerstag auf Werte um 17/22 Grad zurück. Im weiteren Verlauf zeichnet sich ein zweigeteiltes Wetter in Deutschland ab, wobei die Gebiete nördlich der Mittelgebirge mehr unter Tiefdruckeinfluss und wechselhaftem Wetter stehen, während der Süden noch von Hochdruck beeinflusst wird. Zur Monatsmitte hin zeigen beide Wettermodelle eine mehr oder minder ausgeprägte Südwest- (europäisches Wettermodell) bis Westwetterlage (amerikanische Wettermodell) - somit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf 56% für wechselhafteres Wetter zur Monatsmitte hin. Das Langfristmodell zeigt weiterhin einen deutlich zu trockenen und zu warmen September Verlauf im Süden von Deutschland.
Das Wolkenradar zeigt aktuell starke Bewölkung in einem Streifen zwischen Köln - Berlin und im Südosten. Leichter Regen fällt nur vereinzelt und ist örtlich begrenzt, im Südosten in den Nachmittagsstunden zunehmend - vorwiegend auf das Berchtesgadener Land begrenzt. Die Temperaturen erreichen heute Werte zwischen 17/20 Grad im Norden, sonst 20/24 Grad. Von Donnerstag an bleibt das Wetter - auch über das Wochenende hinweg - mit 19/24 Grad spät sommerlich und weitestgehend niederschlagsfrei (leichter Regen an der Küste am Freitag möglich). Am Sonntag können mit einer südlichen Luftströmung auch bis 27 Grad erreicht werden, wobei im Südwesten die Gewitterneigung zunehmen kann. Im weiteren Verlauf zeichnet sich in den Simulationen der Wettermodelle um den 13./15. September ein Wetterumschwung ab. Das amerikanische Wettermodell simuliert zunächst eine Südwestwetterlage (feucht-warm, im Nordwesten bewölkt & wechselhaft), im weiteren Verlauf aber wieder rasch Hochdruckaufbau über Mitteleuropa. Das europäische Wettermodell simuliert das erste Sturmtief mit 970 hpa Kerndruck am 12. September bei Island, für die Gebiete etwa nördlich der Mittelgebirge kühles und wechselhaftes Wetter zur Folge haben kann, während der Süden noch unter Hochdruckeinfluss steht. Ein wechselhafter Wetterabschnitt zur Monatsmitte ist auch heute nicht auszuschließen und die Wahrscheinlichkeit nimmt mit 53% zu.