Das Wetter im September 2011 war mit rund 2 Grad deutlich zu warm gegenüber der langjährigen Durchschnittstemperatur. Gewitter, Unwetter und sommerliche Temperaturen haben das Wetter am Anfang bestimmt, bevor sich das von vielen herbeigesehnte Altweibersommerwetter eingestellt hat. Trotz der vielen Starkregenereignisse ist das Niederschlagsverhalten im September mit rund 57 Liter pro m² leicht zu trocken gewesen (61 l/m²). Ungewöhnlich für einen September waren die hohen Temperaturen von teilweise bis zu 33 Grad und einigen Tropennächten, bei denen die Temperatur in der Nacht nicht unter 20 Grad sinkt. Erst durch das beständige Hochdruckgebiet konnten die Nächte wieder ordentlich auskühlen und es kam zum Ende des Septembers schon zu vereinzelten Frosttemperaturen in den Nächten. Abgesehen vom äußersten Norden war der September mit 182 Sonnenstunden deutlich heller als der Durchschnitt mit 149 Stunden. Auch interessant ist die Tatsache, dass bereits im September das Jahressoll von 1.528 Sonnenstunden überschritten wurde - so trüb war das Jahr 2011 also bisher nicht!

Hier können Sie den ganzen Rückblick über das Wetter im September 2011 des Deutschen Wetterdienstes einsehen

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Heute lässt sich die Wettervorhersage für die restlichen Septembertage schnell auf den Punkt bringen: nach Nebelauflösung vielfach sonnig und mit bis zu 25 Grad spät sommerlich warm. Mit Ausnahme am Dienstag für die Gebiete nördlich der Mittelgebirge - dort wechselhaft mit etwas Regen und nur 17 Grad. Aber bereits am Mittwoch auch dort wieder Wetterbesserung und bis zum Freitag trocken und mit steigenden Temperaturen auf bis zu 22 Grad. Der September verabschiedet sich also mit schönstem Altweibersommer. Hier erfahren Sie, wie das Wetter am "Tag der Deutschen Einheit", bzw. im Oktober 2011 wird.
Schönstes Altweibersommerwetter zum Ausklang des Septembers. Auch die Norddeutschen dürfen sich endlich über beständiges Hochdruckwetter in der kommenden Woche freuen - einzige Ausnahme könnte der Dienstag sein, hier wird ein schwaches Niederschlagsband zwischen Bremen - Berlin, Köln - Dresden gerechnet. Die Temperaturen pendeln sich zwischen 21 Grad im Norden und bis 24 Grad in der Mitte ein. Vor allem in den Flussniederungen gibt es z.T. zähe Nebelfelder, die sich nur schwer auflösen werden - dort dann nur Temperaturen um die 17 Grad. Da das Hochdruckgebiet recht stabil ist, bleibt es auch eine Weile über Deutschland und beeinflusst auch noch das Wetter im Oktober.
Für Meteorologen ist die nun kommende Wetterlage eher langweilig, denn es ändert sich nicht viel. Für alle anderen, die Sonne satt und spät sommerliche Temperaturen mögen, ist solch eine Wetterlage ideal. Das stark ausgeprägte Hochdruckgebiet verschiebt bis zum Dienstag seinen Kern nach Norddeutschland und bleibt dort auch relativ stationär bis zum nächsten Wochenende. Somit ist das Wetter tagsüber meist Wolken frei und die Temperaturen pendeln sich auf Werte zwischen 20 und 25 Grad ein. In den Nächten gehen die Temperaturen auf Werte zwischen 4 und 12 Grad zurück. Sollte sich das Hochdruckgebiet noch verstärken, könnte es auch noch das Wetter im Oktober 2011 beeinflussen.
Die noch örtlich vorhandenen Wolkenfelder lösen sich im Tagesverlauf auf und die Sonne gesellt sich dazu. Die Temperaturen steigen bereits heute im Süden auf Werte um 21 Grad, während im Nordosten nur 17 Grad erreicht werden. Das ändert sich aber im Verlauf des Wochenendes, spätestens bis zum Sonntag wird auch im Norden die 20 Grad Marke erreicht, bzw. überschritten, während der Süden sich auf 24 Grad freuen kann. Dank des Hochdruckgebietes gibt es nahezu einen wolkenlosen Himmel und damit in den Nächten bis zum Sonntag die Gefahr von Bodenfrost. In der kommenden Woche ändert sich beim Wetter nicht viel - stabiler Hochdruck, windstill, Frühnebel und Temperaturen zwischen 19 und 23 Grad.