Das Wetter unterliegt meist einer subjektiv unterschiedlichen Wahrnehmung - recht deutlich zeigt das der Rückblick für das Wetter im September. Betrachtet man die Temperaturen, so hält sich der September 2013 mit +0,2 Grad an seinen langjährigen Durchschnittswert von 1961-1990 und traf mit durchschnittlich 13,5 Grad exakt den Klimawert der Referenzperiode zwischen 1981-2010. Dabei waren die ersten September-Tage noch richtig heiß - so wurde am bspw. 5. September in Aachen noch +34 Grad gemeldet, was immerhin +2 Grad wärmer ist, als der bisherige Wärmerekord aus dem Jahre 1973. Im Niederschlagsverhalten zeigte sich das Wetter im September mit 82 l/m² deutlich zu nass gegenüber dem Durchschnitt von 61 l/m². Der Grund für den reichlichen Niederschlag lag in einem markanten Wetterumschwung zum 7. September hin, bei dem im Anschluss für 14 Tage teils regnerisches und unterkühltes Wetter dominierend war. Auch die Sonnenstunden konnten das Soll von 149 Stunden mit 122 Stunden nicht erreichen. Somit war in Summe das Wetter im September 2013 zu nass und zu trüb. Den gesamten Rückblick können Sie auf den Seiten des DWD nachlesen.

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Der leichte Niederschlag im Süden lässt bereits nach und zieht sich an die Alpen zurück, es bleibt jedoch wechselnd bis stark bewölkt. Nördlich der Linie Köln - Nürnberg zeigt sich bei wechselnder Bewölkung die Sonne auch für längere Zeit. Die Temperaturen steigen verbreitet auf +14/+18 Grad und können im äußersten Südwesten und Westen nochmals bis +20 Grad erreichen. Am Montag bleibt es südlich der Donau und im Nordosten wechselnd bis stark bewölkt, Niederschlag ist aber nicht zu erwarten. In den anderen Gebieten zeigt sich nach Frühnebelauflösung verbreitet die Sonne. Die Temperaturen steigen auf +12/+17 Grad und werden mit bis zu +19 Grad erneut im äußersten Westen und Südwesten die höchsten Werte erreichen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Oktober.
Der Himmel bleibt heute im Süden und Südwesten meist wechselnd bis stark bewölkt und mit jedem Kilometer in Richtung Norden lockert die Bewölkung auf, so dass dort - mit Ausnahme in Richtung Küste - die sonnigen Anteile überwiegen. Mit einem östlichen Wind steigen die Temperaturen nördlich der Linie Köln - Nürnberg auf +13/+18 Grad, südlich davon können +17/+21 Grad erreicht werden. Am Sonntag und Montag ändert sich nur wenig. Im Süden nimmt entlang der Alpen das Schauerrisiko bei +17/+21 Grad zu, nördlich der Linie Köln - Nürnberg scheint dagegen die Sonne bei Werten zwischen +13/+18 Grad für längere Zeit. Am Montag breitet sich die teils starke Bewölkung vom Süden nach Norden aus, es bleibt aber überwiegend niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen verbreitet auf +14/+18 Grad und können im äußersten Südwesten nochmals bis +21 Grad erreichen. In den Nächten ist bei Aufklaren und in exponierten Lagen mit leichtem Bodenfrost zu rechnen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Oktober.
Entlang der Alpen und im äußersten Norden muss heute noch mit einigen Schauern gerechnet werden, die im Alpenvorland auch mit Gewittern einhergehen können, sonst bleibt es weitgehend trocken. In einem breiten Streifen entlang einer Linie Köln - Bayrischer Wald kommt bei wechselnder Bewölkung auch des Öfteren mal die Sonne zum Vorschein, wobei sich im Laufe des Nachmittags auch im Norden die Bewölkung mehr und mehr auflösen wird - südlich der Mainline bleibt es bei meist starker Bewölkung (Wolkenradar | Regenradar). Die Temperaturen steigen im Südwesten auf +17/+21 Grad, sonst sind +14/+18 Grad zu erwarten. Von Samstag bis einschließlich Montag ändert sich beim Wetter nur wenig - im Süden bleibt es wechselnd, meist stark bewölkt und mit jedem Kilometer in Richtung Norden nehmen die sonnigen Anteile zu. Das Temperaturgefälle bleibt mit +13/+18 Grad im Norden und +17/+23 Grad im Süden ebenfalls erhalten. Am Montag nimmt in ganz Deutschland die Bewölkung zu, es bleibt aber - mit Ausnahme des Südwestens - weitgehend niederschlagsfrei. Besonders in den Nächten kühlt es bei klarem Himmel mit +2/+8 Grad empfindlich ab - in exponierten Lagen ist auch Bodenfrost nicht auszuschließen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Oktober.
Die Schauer und Gewitter ziehen sich in den Nachmittagsstunden mehr und mehr über die Gebiete südlich der Donau zurück, sonst bleibt es bei Temperaturen zwischen +16/+23 Grad meist stark bewölkt, wobei im Norden mit +11/+15 Grad bei wechselnder bis starker Bewölkung auch zeitweise die Sonne zum Vorschein kommen kann (Wolkenradar | Wetterwarnungen | Regenradar). Am Wochenende bleibt insbesondere am Freitag und Samstag das Wetter über den Alpen, bzw. im Voralpenland wechselhaft mit Schauern und örtlichen Gewittern, sonst ist es überwiegend trocken. Trotz Sonnenschein schaffen es die Temperaturen aber nicht weiter anzusteigen und verbleiben im Süden bei +16/+21 Grad und +14/+18 Grad im Norden. Der Grund hierfür ist eine östliche Windströmung am Boden, mit der etwas kühlere Luftmassen aus dem Osten advehiert werden. Das bleibt auch noch so zum Beginn der neuen Woche, wobei diese östliche Strömungskompenente der frühe Entwicklungsstadium eines Hochdrucksystems über Skandinavien ist. Wie sich das auf das Wetter im Oktober auswirkt, erfahren Sie gegen 14:30 Uhr in einer aktualisierten Wetterprognose zum Oktober.