Es bleibt in den Simulationen der Wettermodelle dabei, dass der Start in den September mit 13/19 Grad etwas kühl, aber weitestgehend trocken ausfällt. Bereits zum 2. September steigen die Temperaturen unter Hochdruckeinfluss wieder auf 18/24 Grad an. Zwischen dem 3./6. September dominiert zum heutigen Stand Hochdruckeinfluss das Wetter in Deutschland. Nach den morgendlichen Frühnebelfeldern scheint zumeist die Sonne und treibt die Temperaturen mit 21/25 Grad auf spät sommerliches Niveau. Wie in den vergangenen Tagen bereits angedeutet, gibt es vermehrte Unsicherheiten, wie sich das Wetter um den 5. September herum entwickeln wird. Dazu gibt es auch heute verschiedene Lösungsvarianten, wobei der Trend zu Hochdruck im ersten September Drittel bestehen bleibt. Das amerikanische Wettermodell simuliert bereits zum 5. September eine kühlere Nordwest- bis Westwetterlage und platziert das Hoch über dem Atlantik, was wechselhaftes und relativ kühles Wetter in Deutschland zur Folge hat. Das europäische Wettermodell zeigt einen kurzen Kaltlufteinbruch zum 5./6. September hin mit anschließendem Hochdruck über Mitteleuropa. Die Kontrollläufe bestätigen den Hochdrucktrend (54%) im ersten September Drittel. Es bleibt in den nächsten Simulationen abzuwarten, ob das amerikanische Wettermodell nicht noch eine Kehrtwendung erfährt. Das Langfristmodell bleibt in seiner Wettervorhersage für September dabei - etwas zu trockenes Wetter im Süden, sonst normale und September typische Temperaturen in Deutschland.

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Das Wetter bleibt in den ersten zwei September Tagen weitestgehend trocken, dafür sind die Temperaturen mit 16/21 Grad relativ frisch. Das ändert sich zum 3. September hin, wenn das Hoch auf den Atlantik einen "Hochdruckrücken" nach Mitteleuropa aufbauen kann. Beide Wettermodelle sehen mit 22/27 Grad einheitlich spät sommerliches Wetter bis zum 6. September. Das europäische Wettermodell simuliert zum 7. September hin das Hoch wieder auf dem Atlantik und lässt dort eine Hochdruckblockade entstehen, was in Deutschland eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für kühle und wechselhafte Trogwetterlagen zur Folge hat. Das amerikanische Wettermodell lässt das Hoch noch bis zum 9. September in Deutschland verweilen, tendiert im Anschluss aber auch zu einer Hochdruckblockade auf dem Atlantik. Zusammenfassend zeigt sich das Wetter mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zum 6. September hochdruckdominiert und spät sommerlich. Im weiteren Verlauf zeigt sich zwischen dem 8./14. September der Trend zu wechselhafteren und etwas kühlerem Wetter. Das Langfristmodell bestätigt in seiner Wettervorhersage für September das Hochdruckgebiet mit Position im westlichen Europa. Für Deutschland hätte das normale, September typische Temperaturen und normale Niederschlagsneigung zur Folge.
Der Wettertrend für Anfang September steht nun mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% auf relativ gesicherten Simulationen. Die ersten zwei Septembertage werden noch von der Troglage Ende August beeinflusst, wobei sich im Verlauf vermehrt Hochdruckeinfluss durchsetzen wird, so dass das Wetter weitestgehend trocken bleibt. Die Temperaturen bewegen sich am 1. September mit 15/20 Grad noch im frischen Bereich, erreichen zum 2. September hin aber schon 18/23 Grad. Ab dem 2. September wird das Azorenhoch seinen Einfluss weiter nach Mitteleuropa ausweiten und bis zum 5. September relativ trockenes und spät sommerliches Wetter mit Temperaturen von 20/25 Grad bringen. Ab dem 5. September zeigen die Wettermodelle wieder unterschiedliche Simulationen. Das amerikanische Wettermodell hält den Spätsommer noch bis zum 10. September als wahrscheinlichste Lösung, während das europäische Wettermodell das Hoch auf den Atlantik ziehen lässt (zwischen Island/Azoren), was zu einer eher kühleren und wechselhaften Wetterphase in Deutschland führen kann (Troglage). Der Blick auf die Kontrollläufe zeigt heute eine höhere Wahrscheinlichkeit für ein hochdruckdominiertes erstes September-Drittel. Ein weiteres Indiz für Hochdruck ist das Langfristmodell, welches in seiner heutigen Wetterprognose für den September den Westen von Europa (östl. Spanien, Frankreich, Schweiz, nördl. Italien, südl. Deutschland) als deutlich zu trocken einstuft (Hochdruck).
Das Wetter wird Anfang September aus heutiger Sicht mit Tagestemperaturen zwischen 13/18 Grad recht frisch und mit ein paar Schauern auch wechselhaft ausfallen. Der Grund hierfür ist das Rückseitenwetter des nach Skandinavien abziehenden Tiefdrucksystems (Troglage mit nordwestlicher Windrichtung). Bereits zum 2. September hin schiebt sich von Westen her ein erneutes Hochdrucksystem in Richtung Deutschland und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit (73%) das Wetter im ersten September Drittel maßgeblich beeinflussen. Einheitlich simulieren heute beide Wettermodelle das Hoch um den 3./5. September über Mitteleuropa mit spät sommerlichen Tagestemperaturen von 20/25 Grad. Eine weitere Variante ist, dass das Hoch im Westen "stecken" bleibt und über Deutschland eine kühle Wetterlage aus dem Norden einleiten könnte, ähnlich der Wetterlage aus dem Juli - aber wie bereits beschrieben ist dieses Szenario eher weniger wahrscheinlich. Das Hochdruckgebiet würde zudem auch gut in den langjährigen statistischen Trend passen:
Bis zum 10. September mit 74% Wahrscheinlichkeit schönes Spätsommerwetter
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In den letzten Tagen haben wir vermehrt auf den Wettertrend für Anfang September mit der Ausbildung eines eigenständigen Hochdruckgebietes über Mitteleuropa hingewiesen. Zwischenzeitlich ist dieses spät sommerliche Szenario mit einer Eintreffwahrscheinlichkeit von rund 74% als sehr hoch einzustufen. Zunächst sind die ersten zwei September Tage aber alles andere als sommerlich. Das Rückseitenwetter von den letzten August Tagen wird sich mit relativ kühlen Temperaturen (17/21 Grad) in den September hinein halten können. Aller Voraussicht nach wird es aber trocken bleiben, da sich das Azorenhoch rasch nach Mitteleuropa hin ausweitet und zum 4./5. September hin "eigenständig" wird. Sollte es so kommen, ist zum 3. September weitestgehend mit trockenem Wetter spät sommerlichen Temperaturen zwischen 21/26 Grad zu rechnen. Das Langfristmodell sieht für das Wetter im September auch heute keine sonderlichen Abweichungen gegenüber dem langjährigen Mittel.