Wetter September 2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im September 2012 - Wetterprognose vom 5. September

Das Wolkenradar zeigt aktuell starke Bewölkung in einem Streifen zwischen Köln - Berlin und im Südosten. Leichter Regen fällt nur vereinzelt und ist örtlich begrenzt, im Südosten in den Nachmittagsstunden zunehmend - vorwiegend auf das Berchtesgadener Land begrenzt. Die Temperaturen erreichen heute Werte zwischen 17/20 Grad im Norden, sonst 20/24 Grad. Von Donnerstag an bleibt das Wetter - auch über das Wochenende hinweg - mit 19/24 Grad spät sommerlich und weitestgehend niederschlagsfrei (leichter Regen an der Küste am Freitag möglich). Am Sonntag können mit einer südlichen Luftströmung auch bis 27 Grad erreicht werden, wobei im Südwesten die Gewitterneigung zunehmen kann. Im weiteren Verlauf zeichnet sich in den Simulationen der Wettermodelle um den 13./15. September ein Wetterumschwung ab. Das amerikanische Wettermodell simuliert zunächst eine Südwestwetterlage (feucht-warm, im Nordwesten bewölkt & wechselhaft), im weiteren Verlauf aber wieder rasch Hochdruckaufbau über Mitteleuropa. Das europäische Wettermodell simuliert das erste Sturmtief mit 970 hpa Kerndruck am 12. September bei Island, für die Gebiete etwa nördlich der Mittelgebirge kühles und wechselhaftes Wetter zur Folge haben kann, während der Süden noch unter Hochdruckeinfluss steht. Ein wechselhafter Wetterabschnitt zur Monatsmitte ist auch heute nicht auszuschließen und die Wahrscheinlichkeit nimmt mit 53% zu.
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Wetter im September 2012 - Wetterprognose vom 4. September

Bis zum kommenden Wochenende bleibt das mit 20/25 Grad warme Spätsommerwetter weitestgehend erhalten mit einer Ausnahme: Der Mittwoch und Donnerstag. Am Mittwoch kann es im Südosten (Zugspitze - Nürnberg) z.T. länger andauernden Niederschlag geben (Berchtesgadener Land 5-10 l/m²), in den übrigen Gebieten bleibt es trocken. Am Donnerstag bleibt es niederschlagsfrei, von Nordwesten her wird es aber mit 17/22 Grad kurzfristig kühler. Die kühle Luft erwärmt sich zum Freitag hin relativ rasch auf 18/24 Grad und wird mit einer südlichen Luftströmung bis zum Sonntag Tageshöchsttemperaturen zwischen 20/26 Grad erreichen. Über den 10. September hinaus zeigen die Wettermodelle verstärkt kräftige Tiefdrucksysteme (960 hpa) auf dem Atlantik, die gegen das Hochdrucksystem über Mitteleuropa "anrennen". Zum heutigen Stand bleibt es beim "anrennen" und das Hochdrucksystem kann sich mit einer feucht-warmen Südwest- bis Südströmung über Mitteleuropa halten. Dadurch kann sich zum 11. September hin die Neigung zu Gewittern erhöhen, wobei die Temperaturen mit 20/25 Grad im spät sommerlichen Bereich bleiben. Die Wettermodelle zeigen etwa zur Monatsmitte hin einen größeren Einfluss der Tiefdrucksysteme auf das Wetter in Deutschland, so dass zum heutigen Stand eine wechselhafte und windige Westwetterlage zum 16./17. September hin nicht mehr auszuschließen ist (Wahrscheinlichkeit bei 48%). Der Wettertrend bleibt im September jedoch bei zumeist hochdruckdominiertem Wetter, wie es auch das Langfristmodell zeigt: Nördlich der Mittelgebirge verläuft der September normal, südlich davon deutlich zu trocken. Bei den Temperaturen zeigt die Simulation durchaus typische Werte für September.

Wetter im September 2012 - Wetterprognose vom 3. September

Die Sonne scheint nun auch im Süden verbreitet und auch im Südosten sollten sich die Wolken bis spätestens Morgen auflösen (Wolkenradar). Der Verlauf dieser Woche zeigt sich nach Auflösung von Frühnebelfeldern überwiegend sonnig und mit Temperaturen zwischen 20/25 wird es spät sommerlich warm. Einzig am Mittwoch können von Norden her Wolkenfelder durchziehen und vereinzelt kurze Regenschauer bringen. Zum Wochenende hin gewinnt das Hochdrucksystem wieder mehr an Einfluss auf das Wetter in Deutschland und sorgt mit viel Sonnenschein und Temperaturen von 21/26 Grad weiterhin für spät sommerliches Wetter in Deutschland. Somit fällt zum heutigen Stand das erste September Drittel hochdruckdominiert aus. Spannend bleibt die Frage, wie es im zweiten September Drittel weiter gehen wird. Beide Wettermodelle simulieren seit Tagen - mit einer beachtlichen Übereinstimmung - gewaltige Tiefdrucksysteme auf dem Atlantik (Kerndruck 960 hpa), die gegen das Mitteleuropäische Hochdrucksystem "anrennen". Je nach Simulation mal mit Erfolg (wechselhafte Westwetterlage), in der Mehrzahl der Simulationen jedoch mit einem scheitern (Südwetterlage mit Hochdruck). Das Langfristmodell zeigt in seinem heutigen Wettertrend für den September keine wesentliche Veränderungen. Die Temperaturen bewegen sich im September typischen Bereich und die Niederschlagsprognose zeigt weiterhin deutlich zu trockenes Wetter im September (vor allem im Süden).

Wetter im September 2012 - Wetterprognose vom 2. September

Das Mittelmeertief, welches in den letzten Tagen im Südosten so große Regenmengen gebracht hat, ist weiterhin aktiv und sorgt vor allem südlich der Mittelgebirge noch für Bewölkung, wie auch auf dem Wolkenradar schön zu sehen ist. In der kommenden Woche gelangt die zwischenzeitlich eingeflossene kühle Meeresluft mehr und mehr in den Einfluss des Hochdruckrückens, welcher sich über Mitteleuropa ausbreiten wird. Bis zum Dienstag lockert sich auch im Süden die Wolkendecke auf und die Sonne kommt nach Auflösung von Frühnebelfeldern zum Vorschein. Die Temperaturen bewegen sich in der kommenden Woche zwischen 20/25 Grad. Am Mittwoch gelangt Deutschland kurzzeitig in den Einfluss eines Höhentroges, welcher sich durch kurze Schauer und Gewitter bemerkbar machen wird. Bereits zum Donnerstag hin weitet sich der Einfluss eines Boden- und Höhenhochs wieder auf Deutschland aus, so dass zum kommenden Wochenende mit spät sommerlichem Wetter und Temperaturen zwischen 21/26 Grad gerechnet werden kann. Für das zweite September Drittel zeigen die Wettermodelle in ihrer heutigen Simulation das Hoch von Afrika bis nach Skandinavien reichend, wobei die Hochdrucklage kräftigen Tiefdrucksystemen aus dem Westen gegenübersteht - es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich in Deutschland das Herbstwetter durchsetzen wird. Wahrscheinlicher wird dies wohl zur Monatsmitte. Das Langfristmodell zeigt für den September weiterhin deutlich zu trockenes Wetter in Deutschland - vor allem in den südlichen Regionen. Bei der Temperaturprognose bleibt die Simulation auf September typisches Niveau.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +6,9 +2,3 +1,0 254,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für September

  • Anfang des Monats häufig wechselhaftes, teils auch kühles Wetter
  • Vom 3. bis zum 10. September mit 74 % Wahrscheinlichkeit schönes Spätsommerwetter
  • Erste Nachtfröste ab der Monatsmitte möglich
  • Altweibersommer häufig vom 22. bis 29. (Wahrscheinlichkeit 86 Prozent)
  • Sehr häufig hoher Luftdruck zur Monatsmitte
  • Tageslänge liegt zum Beginn bei 13 Stunden und 49 Minuten und am Ende bei 11 Stunden und 42 Minuten
  • Tag und Nachtgleiche ist am 22.

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