Zunächst noch viel Regen und Wind, doch zum Wochenende verändert sich die Großwetterlage und führt im weiteren Verlauf zu einem ruhigeren Wettercharakter.

Stürmischer Wind und kräftiger Regen zieht heute über Deutschland hinweg. Der Schwerpunkt der Niederschläge liegt über weite Teile von Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bayern und Baden-Württemberg. Insbesondere über den Staulagen des Schwarzwaldes und der Alpen können die Niederschläge länger andauernd und ergiebiger ausfallen. Schwere Sturmböen sind über den exponierten Lagen und den Küstenregionen zu erwarten. Die Temperaturen erreichen +8 bis +12 Grad und können zum Nachmittag über dem Westen bis +14 Grad erreichen.

Der Wettercharakter verändert sich im März
Der Wettercharakter verändert sich im März

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Von Süden her sonniger

Ein Hochdrucksystem über den Alpen breitet sich am 16. März über Bayern und Baden-Württemberg aus und sorgt für nachlassende Niederschläge und zum Nachmittag für häufigeren Sonnenschein. Weiter nach Norden bleibt es stark bewölkt und nördlich der Linie von Münster und Dresden ist mit weiteren und länger andauernden Niederschlägen zu rechnen. Der Wind kommt böig aus westlichen bis südwestlichen Richtungen und kann über dem Nordwesten und den exponierten Lagen für stürmische Winde sorgen. Erreichen die Temperaturen über dem Norden kühle +5 bis +9 Grad, so sind über dem Süden mit dem Sonnenschein bis +14 Grad möglich.

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Kurzzeitig frühlingshaft mild

Das nächste Sturmtief verlagert sich am 17. März über Skandinavien und führt auf seiner Vorderseite sehr warme Luftmassen nach Deutschland. Etwa östlich der Linie vom Saarland und Berlin klettern die Tageswerte bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken auf +14 bis +18 Grad und es bleibt bis zu den Nachmittagsstunden trocken. Weiter westlich sind bei starker Bewölkung und bei Temperaturen von +7 bis +12 Grad zeitweilige Niederschläge möglich. Bis zu den Abendstunden dehnt sich das Regengebiet über die östlichen Landesteile aus. Der Wind ist über dem Norden stürmisch und kann über den Küstenregionen auch zu schweren Sturmböen führen, doch nach Süden schwächt sich der Wind ab.

Nasskaltes Schauerwetter

Das Tief über Skandinavien zieht am 18. März nach Osten ab und ein Keil des Azorenhochs dehnt sich bis nach Mitteleuropa aus. Im Verbund dieser beiden Wettersysteme dreht die Grundströmung auf nördliche Richtungen und führt mit +6 bis +11 Grad kühlere Luftmassen nach Deutschland, was die zahlreichen Schauer bis in tiefere Lagen herab als Graupelschauer niedergehen lassen kann. Der Wind ist zunächst noch stark böig - über dem Norden in Teilen stürmisch - und schwächt sich im Tagesverlauf weiter ab. Zwischen den Schauern sind auch längere sonnige Abschnitte möglich.

Hochdruckwetter

Der Keil des Azorenhochs dehnt sich im Zeitraum vom 19. und 20. März weiter nach Deutschland aus und beeinflusst zunehmend das Wettergeschehen. Bei einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken lässt die Niederschlagsaktivität spürbar nach. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen bis zum Mittwoch +7 bis +12 Grad. Mit längerem Sonnenschein sind bis+14 Grad möglich.

Mit dem Hochdruckkeil wird das Wetter im Verlauf der Woche ruhiger und die Niederschläge lassen nach. Welchen Einfluss das hoch in der Zeit darüber hinaus hat, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Wetter Frühling und Sommer 2019.

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