Wetterprognose und Wettervorhersage
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Eine markante Wetterfront sorgt mit einem Temperatursturz für einen zunehmend herbstlichen Wettercharakter. Insbesondere der Sonntag kann über dem Norden sehr ungemütlich ausfallen.
Bereits zu den Vormittagsstunden verdichtet sich von Westen die Bewölkung und sorgt bis zum Nachmittag etwa nördlich der Linie vom Saarland und Mecklenburg-Vorpommern für eine Eintrübung des Sonnenscheins. Nach Süden zeigt sich häufig die Sonne und es bleibt im allgemeinen trocken. Der Wind kommt über dem Süden schwach aus südlichen Richtungen, frischt aber nach Norden böig auf und dreht auf westliche Richtungen. Die Temperaturen erreichen mit +24 bis +28 Grad und örtlich bis +30 Grad für einen September zu warme Werte.
Windiger September-Tag
Das Tiefdrucksystem verlagert sich am 21. September weiter in Richtung Skandinavien und erfasst Deutschland mit seinen südlichen Gradienten. So ist es am Freitag verbreitet stark bewölkt und von West nach Ost zieht eine markante Wetterfront über Deutschland durch, welche am Nachmittag entlang eines Streifens zwischen Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern und zum Abend auch die östlichen und südöstlichen Regionen erreichen kann. Bevor der Niederschlag einsetzt, können die Temperaturen auf sehr warme +24 bis +28 Grad und örtlich bis +30 Grad ansteigen, gehen aber nach Frontendurchgang auf +14 bis +18 Grad zurück. Damit der Austausch der Luftmassen so vonstattengehen kann, ist viel Wind notwendig, welcher nach Süden stark böig und nach Norden über exponierten Lagen und entlang der Küstenregionen auch stürmisch auffrischen kann. Ein Potential für unwetterartige Wetterereignisse ist zum Start in das September-Wochenende gegeben.
Subpolare Luftmassen unter Hochdruckeinfluss
Vereinfacht ausgedrückt zieht am 22. September das Tief nach Osten ab und Deutschland gelangt auf die Rückseite, was von Westen, bzw. Nordwesten kühlere Luftmassen nach Deutschland führt. So sind bei wechselnder bis starker Bewölkung immer wieder Schauer zu erwarten und bei einem frischen Wind erreichen die Temperaturen +14 bis +18 Grad und mit längerer Sonnenscheindauer sind bis +20 Grad möglich. Ein frühherbstlicher Gruß.
Herbst über dem Norden, Spätsommer über dem Süden - viel Wind
Eine Randtiefentwicklung erreicht am 23. September Deutschland und liegt zu den Nachmittagsstunden quer zwischen Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. Der Süden profitiert von einer Vorderseitenanströmung, was die Temperaturen auf spätsommerliche +20 bis +25 Grad ansteigen lassen kann, während der Norden voll im Einflussbereiches des Tiefdrucksystems liegt. So ist dort häufig mit lang anhaltendem - teils kräftigen - Niederschlag zu rechnen und die Temperaturen sind mit +8 bis +15 Grad als herbstlich zu bewerten. Die Niederschläge kommen nur sehr langsam nach Süden voran, sodass es über Bayern und Baden-Württemberg es größtenteils noch trocken bleiben kann. Erst zu den Abendstunden ist mit einsetzendem Niederschlag zu rechnen. Der Wind frischt im Tagesverlauf stark bis mäßig auf und kann zum Abend und in der Nacht auf den Montag über exponierten Lagen und über den Küstenregionen volle Sturmstärke erreichen.
Zunehmend herbstlicher September
Wie soll es auch anders sein. Zum Start in die neue Woche gelangt Deutschland am 24. September auf die Rückseite des nach Osten abziehenden Tiefdrucksystems. So kommt der Wind stark böig aus nordwestlichen Richtungen und führt mit +12 bis +17 Grad frühherbstlich kühle Luftmassen über das Land. Bei wechselnder bis starker Bewölkung ist hin und wieder ein Schauer möglich, deren Schwerpunkt über den nördlichen Regionen liegen kann.
Sonniger Süden, wolkiger Norden
Der Norden von Deutschland liegt am 25. September häufiger unter einer Wolkendecke, aus der es ab und an auch ein paar Schauer geben kann. Weiter nach Süden scheint häufiger die Sonne, bevor auch hier zum Nachmittag Wolkenfelder vorüberziehen können. Niederschläge sind aber so gut wie keine zu erwarten. Der Wind kommt über dem Nordosten stark bis mäßig und in Böen teils stürmisch aus nordwestlichen Richtungen und schwächt sich nach Südwesten spürbar ab. Die Temperaturen bleiben mit +12 bis +17 Grad und mit Sonnenschein bis +19 Grad frühherbstlich orientiert.
Wie sich das Wetter bis in den Oktober hinein entwickeln kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Oktober 2018.
Monat | Temperatur | Abweichung 1961-1990 in Grad | Abweichung 1991-2020 in Grad | Niederschlag |
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Januar 2023 | +3,6 | +4,1 | +2,7 | 69,2 l/m² - etwas zu nass |
Februar 2023 | +3,2 | +2,8 | +1,7 | 42,7 l/m² - etwas zu trocken |
März 2023 | +5,7 | +2,2 | +1,1 | 80,6 l/m² - deutlich zu nass |
April 2023 | +7,54 | +0,2 | -1,4 | 64,5 l/m² - leicht zu nass |
Mai 2023 | +13,1 | +1,0 | +0,0 | 44 l/m² - extrem zu trocken |
Juni 2022 | +18,3 | +2,96 | +1,96 | 58 l/m² - extrem trocken |
Juli 2022 | +19,1 | +2,2 | +0,8 | 37,1 l/m² - extrem trocken |
August 2022 | +20,22 | +3,7 | +2,3 | 48,5 l/m² - extrem trocken |
September 2022 | +13,4 | +0,1 | -0,4 | 98,9 l/m² - zu nass |
Oktober 2022 | +12,53 | +3,53 | +3,13 | 49,5 l/m² - zu trocken |
November 2022 | +6,4 | +2,4 | +1,6 | 49,6 l/m² - zu trocken |
Dezember 2022 | +1,8 | +0,98 | -0,02 | 64,8 l/m² - etwas zu trocken |
Gesamtjahr 2023 | +6,6 | +2,1 | +1,0 | 310 l/m² - zu trocken |
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