Das Wetter im Juli birgt in den kommenden Tagen zwei Gefahren. Neben der enormen Hitzebelastung gesellen sich am Wochenende noch kräftige Schauer und Gewitter hinzu.

Die Sommerferien beginnen heute in Baden-Württemberg und von Süden fließen etwas feuchtere Luftmassen nach Deutschland, was zum Nachmittag die Neigung zu örtlichen Hitzegewittern ansteigen lassen kann. Am wahrscheinlichsten sind diese über den Bergregionen, bzw. den höheren Lagen ab rund 700 Meter, sowie über Bayern und Baden-Württemberg. Der Wind kommt schwach und über dem Osten mäßig aus überwiegend nordöstlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen heiße +27 bis +32 Grad und örtlich bis +35 Grad.

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Die Hitze hält sich über Deutschland

Am 26. Juli dreht der Wind auf östliche Richtungen und führt etwas trockenere Luftmassen nach Deutschland. So sind zum Nachmittag örtlich Quellwolken möglich, doch die Neigung zu Schauern und Gewittern beschränkt sich auf die Alpenregionen, dem östlichen Mittelgebirgsraum und dem Bayerischen Wald. Sonst scheint verbreitet die Sonne und es bleibt trocken. Die Temperaturen bleiben mit +25 bis +30 Grad und örtlich bis +35 Grad für einen Juli zu warm.

Hitziger Juli - die Sonne heizt ordentlich ein und sorgt für die erste Hitzewelle im Jahr 2018
Hitziger Juli - die Sonne heizt ordentlich ein und sorgt für die erste Hitzewelle im Jahr 2018

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Hitze auch am Donnerstag

Der Wind aus nordöstlichen Richtungen frischt am 26. Juli etwas auf, kann aber nicht den weiteren Temperaturanstieg auf +27 bis +32 und örtlich auf bis +35 Grad verhindern. Aber zumindest kann der Wind als ein angenehmes Lüftchen empfunden werden. Ab den Nachmittagsstunden können sich lokale Quellwolken bilden - zum aktuellen Stand aber bleibt es weitgehend trocken.

Hitze bleibt, Gewitterneigung nimmt zu

Am 27. Juli frischt der Wind aus östlichen Richtungen über den Küstenregionen auf, sonst bleibt er schwach und kommt über dem Süden weitgehend zum Erliegen. Zum Nachmittag können sich örtlich Quellwolken bilden und über den Bergregionen und über Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen für Schauer und Gewitter sorgen. Sonst bleibt es vielfach sonnig und trocken. Die Temperaturen erreichen hochsommerlich heiße +26 bis +32 Grad und örtlich bis +36 Grad.

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Mit Schauer und Gewitter in das Juliwochenende

Am 28. und 29. Juli gelangen feuchtere und labilere Luftmassen nach Deutschland, was die Neigung zu Schauern und Gewittern ansteigen lassen kann.

So sind bereits zu den frühen Vormittagsstunden am Samstag über dem Westen und Osten Gewitter möglich, welche sich im Tagesverlauf auf ganz Deutschland ausdehnen können. Zum Abend und in der Nacht auf Sonntag können sich die Schauer und Gewitter entlang einer Linie von Hamburg und Stuttgart konzentrieren und sich im weiteren Verlauf weiter nach Osten verlagern. Örtlich steigt das Potential für Unwetter an.

Am Sonntag zieht die Schauer- und Gewitteraktivität nach Osten ab und nachfolgend kommt häufiger die Sonne zum Vorschein. Der Wind kommt aus überwiegend nördlichen Richtungen und kann am Samstag in Schauernähe in Böen stürmisch ausfallen. Die Temperaturen gehen von +27 bis +32 Grad und örtlich darüber hinaus zum Sonntag auf +24 bis +28 Grad und örtlich bis +30 Grad etwas zurück.

Hochsommerlich heiß geht der Juli 2018 zu Ende

Am 30. und 31. Juli ändert sich nicht viel. Die Temperaturen bleiben mit +27 bis +32 Grad und örtlich bis +35 Grad in einem für die Jahreszeit außergewöhnlich warmen Bereich und die Neigung zu Schauern und Gewittern kann jeweils zu den Nachmittags- und Abendstunden zunehmen.

Ob das Augustwetter gerade so heiß weitermacht, oder ob eine Abkühlung in Sicht ist, klären wir gegen 13:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum August 2018.

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