Eine Randtiefentwicklung sorgt heute für unwetterartige Starkwindereignisse. Anschließend wird es etwas kühler, bevor zur Wochenmitte eine spürbare Veränderung eintritt.

Stürmisch wird der heutige Sonntag. Eine kleine Randtiefentwicklung überquert heute den Norden von Deutschland und sorgt verbreitet - auch in tiefere Lagen - für stürmische Windböen. Über exponierte Lagen sind schwere Sturmböen mit einem erheblichen Potential für unwetterartige Wetterereignisse möglich. Begleitet wird der Sturm von starker Bewölkung und reichlich Niederschlag. Über den sog. Lee-Gebieten (windabgewandten Seiten) und über dem Südosten ist weniger Niederschlag zu erwarten. Die Temperaturen erreichen +7 bis +13 Grad.

Der Februar zeigt sich zunächst noch von seiner stürmischen Seite, bevor sich der Wettercharakter wieder beruhigt
Der Februar zeigt sich zunächst noch von seiner stürmischen Seite, bevor sich der Wettercharakter wieder beruhigt

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Frontendurchgang

In der Nacht auf den 11. Februar zieht das Sturmtief nach Osten ab und Deutschland gelangt auf die kalte Rückseitenströmung. Der Wind dreht auf nordwestliche Richtungen und eine markante Schauerlinie trennt die milden von kühlen Luftmassen. Mit Frontendurchgang kann der Wind kräftig auffrischen und auch in tieferen Lagen zu schweren Sturmböen führen. Örtliche Gewitter sind nicht auszuschließen und die Schauer können bis in tiefere Lagen in Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer übergehen.

Tagsüber ändert sich wenig. Der Wind schwächt sich zwar ab, bleibt aber ruppig und über dem Norden und Osten ist weiterhin mit stürmischen Windböen zu rechnen. Bei wechselnder Bewölkung kommt über dem Norden häufiger die Sonne zum Vorschein und vereinzelt sind ein paar Schauer möglich - teils als Schnee- oder Regenschauer. Etwa südlich der Linie von Köln und Berlin bleibt es stark bewölkt und mit zeitweiligen Schauern ist zu rechnen - überwiegend als Schnee-, oder Graupelschauer bis in tiefere Lagen niedergehend. Die Temperaturen erreichen +0 bi s+4 Grad über dem Süden und +3 bis +7 Grad über dem Norden.

Nasskaltes Februarwetter

Über Baden-Württemberg, dem Saarland und Rheinland-Pfalz zieht am 12. Februar ein Hochdrucksystem nach Deutschland und sorgt für eine nachlassende Schauerneigung. Bis es aber soweit ist, sind im Schwerpunkt von Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Bayern weitere Schnee-, oder Graupelschauer möglich. Etwas Sonnenschein gibt es über dem Norden, Westen und zum Abend auch über dem Südwesten. Die Temperaturen erreichen über dem Süden +0 bis +2 Grad und über dem Nordwesten sind bis +7 Grad möglich. Der Wind kommt über den östlichen Landesteilen stark bis mäßig aus nordwestliche Richtungen und schwächt sich nach Westen spürbar ab.

Ruhiges Hochdruckwetter

Das Hochdrucksystem dehnt sich im Zeitraum vom 13. bis 15. Februar über ganz Deutschland aus und sorgt für einen ruhigen und zunehmend auch sonnigen Wettercharakter. Niederschläge sind kaum mehr welche zu erwarten. Lediglich am Mittwoch sind über dem Norden gelegentliche Schauer noch möglich - teils als Schneeregen- oder Regenschauer niedergehend. Der Wind schwächt sich weiter ab und ist ab Donnerstag aus unterschiedlichen Richtungen kommend kaum mehr wahrnehmbar. Die Temperaturen steigen von Mittwoch mit +0 bis +4 Grad über dem Süden und +4 bis +8 Grad über dem Norden bis zum Freitag auf +7 bis +13 Grad an.

Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Winter 2019, welche heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.

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