Wetter Februar 2015 - Wettervorhersage und Wetterprognose

So war das Wetter im Februar 2015

  • M. Hoffmann
Der Temperaturverlauf im Februar zeigte nach teils deutlich zu warmen Vormonaten eine relativ normales Verhalten. So lag die mittlere Temperatur mit +0,6 Grad "nur" um +0,2 Grad über dem durchschnittlichen Mittelwert von 1961-1990. Gegenüber der Referenzperiode von 1981 bis 2010 ergab sich mit -0,4 Grad eine leicht negative Abweichung. Der Grund hierfür war eine Kaltwetterperiode im ersten März-Drittel, welche insbesondere über den südlichen Landesteilen oberhalb etwa 400 Meter für einen winterlichen Abschnitt sorgte. Die tiefsten Temperaturen wurden am 4. Februar mit -20,4 Grad über der Schwäbischen Alb bei Merklingen gemessen. Die höchsten Temperaturen konnten am 20. Februar in der Nähe von Pforzheim mit +14,7 Grad verzeichnet werden. Im Niederschlagsverhalten verfehlte der Februar mit 23 l/m² sein Soll von 49 l/m² um 47 Prozent. In den entsprechenden Staulagen der Alpen, des Schwarzwaldes und der Mittelgebirge konnten die Niederschläge überwiegend in fester Form fallen, so dass in Lagen über 600 Meter fast durchweg gute Wintersportbedingungen vorzufinden waren. In der Sonnenscheinbilanz zeigte sich der Februar mit 85 Stunden gegenüber seinem Soll von 73 Sonnenstunden mit 17 Prozent im Plus. Zusammenfassend: der Februar zeigte sich bis auf eine negative Niederschlagsbilanz gegenüber dem vieljährigen Mittelwert als überwiegend normaler Februar. Den gesamten Rückblick für das Wetter im Februar können Sie auf den Seiten des DWD nachlesen.

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Wetter im Februar 2015 - Wettervorhersage vom 27. Februar

  • M. Hoffmann
Heute zieht im Tagesverlauf ein Niederschlagsband von West nach Ost und sorgt insbesondere über den südlichen Landesteilen für teils länger andauernden Niederschlag, während im Norden und Osten die Niederschlagstendenz im Tagesverlauf nachlassen kann (Regenradar). Die Temperaturen steigen im Westen auf +4/+8 Grad und im Osten mit etwas Sonnenschein auf bis +6/+11 Grad, während bei länger andauerndem Niederschlag im Süden "nur" +0/+5 Grad erwartet werden können. Die Schneefallgrenze schwankt zumeist zwischen 500-800 Meter, so dass in den mittleren Lagen durchaus die Möglichkeit zur Ausbreitung einer dünnen Schneedecke besteht (Schneeprognose) | Simulation der zu erwartenden Niederschlagsformen). Der Wind kommt frisch bis mäßig aus südwestlichen, später auch aus nordwestlichen Richtungen. In der Nacht auf Samstag ist im Süden und Osten noch mit weiteren Niederschlägen zu rechnen, welche bei Temperaturen zwischen +1/-3 Grad allmählich bis in Lagen um 200-400 Meter - örtlich auch bis in tiefere Lagen - in Schnee übergehen können. Tagsüber ziehen die Niederschläge nach Osten hin ab und nachfolgend kommt es zu einem Mix aus Sonne und Wolken, wobei kurze und gelegentliche Schauer unterschiedlichster Art nicht gänzlich auszuschließen sind - sonst bleibt es überwiegend trocken. Erst zum späten Nachmittag, bzw. in den Abendstunden verdichten sich von Westen her die Wolken wieder und zum späten Abend, bzw. in der Nacht auf Sonntag setzt Niederschlag ein und der Wind frischt stark bis mäßig, in Böen an der Küste und über exponierten Lagen auch stürmisch auf (Windvorhersage). Die Temperaturen steigen - je nach Sonnenscheindauer - im Süden auf +0/+5 Grad, sonst auf +4/+8 Grad. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im März.

Wetter im Februar 2015 - Wettervorhersage vom 26. Februar

  • M. Hoffmann
Etwa westlich der Linie Schwarzwald - Hamburg nimmt nach einem sonnigen Beginn im Tagesverlauf die Bewölkung zu und ab den Abendstunden kann im Westen mit den ersten Regentropfen gerechnet werden (Regenradar). Östlich der Linie bleibt es heute noch vielfach sonnig, teils aber auch länger neblig trüb, so dass die Temperaturen mit Sonnenschein auf +5/+9 Grad und bei länger andauerndem Nebel auf 0/+5 Grad ansteigen können. In der Nacht auf Freitag frischt der aus südlichen Richtungen kommende Wind auf und das Niederschlagsband kann sich weiter nach Osten ausweiten und zu den Vormittagsstunden etwa eine Linie Zugspitze - Lübeck erreichen. Die Niederschläge können etwa südlich der Mittelgebirge teils länger andauernd und kräftiger ausfallen, nehmen jedoch in Richtung Osten und Norden weiter an Intensität ab. Die Temperaturen schwanken im Süden - je nach Niederschlagsintensität - zwischen -1/+5 Grad, sonst sind +4/+8 Grad, mit etwas Sonnenschein auch bis +7/+10 Grad möglich. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 300-700 Meter, so dass örtlich und im Schwerpunkt im Süden ab den mittleren Lagen nochmals mit der Ausbreitung einer dünnen Schneedecke gerechnet werden kann. In der Nacht auf Samstag ziehen die Niederschläge nach Osten, bzw. Südosten ab und nachfolgend kommt es am Samstag zu einem Mix aus Sonne und Wolken mit gelegentlichen Schauern, die bei Temperaturen zwischen +0/+5 Grad - je nach Intensität - auch bis in tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer niedergehen können. Bei Sonnenschein können die Temperaturen auch auf bis +5/+9 Grad ansteigen. Am Nachmittag nimmt voraussichtlich die Bewölkung von Westen her zu und ab den späten Abendstunden ist im Westen mit neuerlichem Niederschlag zu rechnen. Der Wind frischt stark bis mäßig auf und kann in der Nacht auf Sonntag in Böen auch stürmisch werden. In der simulierten Schneeprognose sind bis einschließlich Samstagabend in mittleren Lagen durchaus 0,5-7 cm Neuschnee möglich und in der Niederschlagsprognose erkennt man mit einer Niederschlagssumme zwischen 7-15 l/m² den Schwerpunkt der Niederschläge westlich einer Linie Hamburg-Zugspitze, während mit jedem Kilometer in Richtung Osten die Niederschlagsaktivität mit 0-7 l/m² eine nachlassende Tendenz hat. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:40 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im März.

Wetter im Februar 2015 - Wettervorhersage vom 25. Februar

  • M. Hoffmann
Das eine Niederschlagsband zieht heute nach Osten hin ab und ein weiteres folgt im Tagesverlauf von Westen her nach - dazwischen gibt es einen breiten Streifen mit Wolkenauflockerungen, so dass auch die Sonne zum Vorschein kommen kann (Regenradar). Die Niederschläge aus dem Westen können bis zum Abend etwa eine Linie Schwarzwald - Lübeck erreichen und die Temperaturen steigen mit Sonnenschein auf +5/+8 Grad, sonst sind -1/+5 Grad zu erwarten. Am Donnerstag setzt sich von der Bodenseeregion bis Rostock ein Zwischenhoch durch, so dass es in diesem Streifen nach teils zäher Nebelauflösung vielfach sonnig und auch trocken bleiben kann. Westlich und östlich davon bleibt es hingegen vielfach stark bis wechselnd bewölkt, wobei im Westen ab den Nachmittagsstunden die Niederschlagsneigung erneut zunehmen kann. Die Temperaturen steigen - je nach Sonnenscheindauer - auf +0/+5 Grad, bzw. auf +6/+10 Grad und bei länger andauerndem Nebel können auch nur -2/+2 Grad erreicht werden. Am Freitag, bzw. schon in der Nacht auf Freitag überquert ein Niederschlagsband mit auffrischendem Wind Deutschland von West nach Ost und erreicht zum Abend etwa eine Linie Rostock - Berchtesgaden. Während im Norden der Niederschlag tagsüber eine abnehmende Tendenz hat, kann dieser im Westen und Südwesten kräftiger und länger andauernd ausfallen. Deutlicher wird das anhand der Niederschlagsprognose mit den zu erwartenden Niederschlagssummen bis einschließlich Freitagabend, welche im Westen 7-15 l/m² und im Osten 0-4 l/m² betragen können. Die Temperaturen verändern sich am Freitag kaum und liegen in den Gebieten mit länger anhaltendem Niederschlag zwischen +1/+5 Grad, sonst können +4/+8 Grad erwartet werden. Die Schneefallgrenze kann um die mittleren Lagen herum (400-800 Meter) schwanken, so dass ab etwa 500-700 Meter die Ausbildung einer dünnen Schneedecke nicht auszuschließen ist (Schneeprognose). Am Samstag ziehen die restlichen Niederschläge nach Osten ab und von Westen her können sich nach Nebelauflösung mehr und mehr auch die sonnigen Anteile durchsetzen, bevor zum Nachmittag die Bewölkung und Niederschlagsneigung von Westen her erneut zunehmen kann. Die Temperaturen steigen im Süden allgemein auf +0/+5 Grad und können nördlich der Mittelgebirge und im Südwesten auf +4/+9 Grad ansteigen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im März.

Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2018 +3,8 +3,0 +2,6 105 l/m² - zu nass
Gesamtjahr 2019 +10,87 +1,95 +1,28 675 l/m²

Wetterfakten Februar

Das Wetter zeigt sich im letzten Wintermonat abwechslungsreich. Von kräftigen Schneeschauern bis hin zu frühlingshaften Temperaturen ist alles möglich.
  • Je nachdem, ob sich das Winterhoch im Januar noch halten kann, zeigt sich der Februarmonat ebenfalls hochwinterlich mit reichlich Schnee.
  • Troglagen sind relativ häufig anzutreffen (65%).
  • Zwischen dem 15. und 24. Februar zeigt sich sehr häufig eine Kälteperiode (70%)
  • Im Anschluss wird es häufiger wieder milder

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