Der Temperaturverlauf im Februar zeigte nach teils deutlich zu warmen Vormonaten eine relativ normales Verhalten. So lag die mittlere Temperatur mit +0,6 Grad "nur" um +0,2 Grad über dem durchschnittlichen Mittelwert von 1961-1990. Gegenüber der Referenzperiode von 1981 bis 2010 ergab sich mit -0,4 Grad eine leicht negative Abweichung. Der Grund hierfür war eine Kaltwetterperiode im ersten März-Drittel, welche insbesondere über den südlichen Landesteilen oberhalb etwa 400 Meter für einen winterlichen Abschnitt sorgte. Die tiefsten Temperaturen wurden am 4. Februar mit -20,4 Grad über der Schwäbischen Alb bei Merklingen gemessen. Die höchsten Temperaturen konnten am 20. Februar in der Nähe von Pforzheim mit +14,7 Grad verzeichnet werden. Im Niederschlagsverhalten verfehlte der Februar mit 23 l/m² sein Soll von 49 l/m² um 47 Prozent. In den entsprechenden Staulagen der Alpen, des Schwarzwaldes und der Mittelgebirge konnten die Niederschläge überwiegend in fester Form fallen, so dass in Lagen über 600 Meter fast durchweg gute Wintersportbedingungen vorzufinden waren. In der Sonnenscheinbilanz zeigte sich der Februar mit 85 Stunden gegenüber seinem Soll von 73 Sonnenstunden mit 17 Prozent im Plus. Zusammenfassend: der Februar zeigte sich bis auf eine negative Niederschlagsbilanz gegenüber dem vieljährigen Mittelwert als überwiegend normaler Februar. Den gesamten Rückblick für das Wetter im Februar können Sie auf den Seiten des DWD nachlesen.

Anzeige

Ihnen gefällt die Wetterprognose? Teilen Sie es anderen mit!