Bodenfrost könnte schon bald eine Rolle spielen und das Wetter im September 2018 wird ganz allgemein abwechslungsreicher. Am Sonntag nochmals mit Potential für unwetterartige Wetterereignisse.

Über dem Norden beginnt der Tag mit Sonnenschein und wechselnder Bewölkung, während weiter nach Süden hohe Schichtbewölkung für eine Eintrübung des Sonnenscheins sorgt. Zum Nachmittag quellen die Wolken über dem Norden hoch und Schauer sind etwa nördlich der Linie von Köln und Berlin zu erwarten, welche nach Süden an Intensität verlieren, sodass es dort lange Zeit trocken bleiben kann. Erst zum Abend erhöht sich auch über Bayern und Baden-Württemberg die Neigung zu Schauern. Der Wind kommt nördlich der Mittelgebirge stark bis mäßig, an den Küsten in Böen auch stürmisch aus westlichen Richtungen und schwächt sich nach Süden deutlich ab. Die Temperaturen erreichen frische +14 bis +18 Grad.

Ein kurioser September-Tag

Ein weiteres Sturmtief zieht am 23. September nach Deutschland und sorgt für ein interessantes Wetter. Das Tiefdruckzentrum liegt zum Nachmittag quer über den Mittelgebirgen und führt über dem Süden mit +20 bis +25 Grad spätsommerlich warme und mit +10 bis +15 Grad herbstliche Werte über den Norden. Die Luftmassengrenze verläuft in etwa entlang einer Linie von Köln und Dresden. Entsprechend kräftig - teils unwetterartig - können entlang dieser Luftmassengrenze die Niederschläge ausfallen. Zudem ist es über dem Norden häufig stark bewölkt, während über Bayern und Baden-Württemberg nach anfänglichem Niederschlag in der zweiten Tageshälfte häufiger mal die Sonne zum Vorschein kommen kann. Dafür bläst der Wind am Nachmittag recht kräftig und kann über exponierten Lagen in Böen auch stürmisch sein. Nördlich der Regenfront bleibt es schwachwindig. Fast von allem etwas und das binnen 24 Stunden über Deutschland verteilt.

Ein Tiefdrucksystem sorgt am Sonntag für kuriose Wetterverhältnisse über Deutschland
Ein Tiefdrucksystem sorgt am Sonntag für kuriose Wetterverhältnisse über Deutschland

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Kühles Herbstwetter

Zum Start in die neue Woche zieht das Tiefdrucksystem am 24. September rasch nach Osten ab und nachfolgend gelangt Deutschland in eine nordöstliche Grundströmung, was Luftmassen subpolaren Ursprungs über das Land führt. Kurzum: Rückseitenwetter. Die Temperaturen erreichen mit +11 bis +15 Grad und mit länger andauernden Sonnenschein bis +18 Grad schon herbstliche Werte. Der Wind treibt immer wieder Wolkenfelder vor sich her, was zu den Nachmittagsstunden häufiger über dem Norden und seltener über dem Süden zu Regenschauern führen kann. Zwischendurch ist auch immer wieder mit etwas Sonnenschein zu rechnen, welcher über dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg auch länger andauernd sein kann. Der Wind kommt über dem Nordosten kräftig und an den Küsten in Böen auch stürmisch aus nordwestlichen Richtungen und verliert nach Südwesten an Intensität.

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Sonniges Septemberwetter

Ein Hochdrucksystem macht am 25. September seinen Einfluss auf Deutschland geltend und lässt nach früh-morgendlicher Nebelauflösung häufig die Sonne zum Vorschein kommen. Verbreitet auch von einem fast wolkenlosen Himmel, denn zum Nachmittag können über dem Nordwesten ein paar Wolkenfelder aufziehen. Niederschlag ist nicht zu erwarten. Bedingt durch die fehlende Bewölkung und die bereits eingeflossene subpolare Luft, kühlt es in der Nacht entsprechend ab, was bei Tiefstwerten von -0 bis +9 Grad in manchen Regionen zu Bodenfrost führen kann. Tagsüber erreichen die Werte bei einem schwachen Wind aus unterschiedlichen Richtungen herbstliche +12 bis +17 Grad.

Der September im Wandel

Dass sich die Großwetterlage nachhaltig verändern könnte, zeigt sich am 26. September. Anstatt sich das Hoch - wie in den letzten Wochen - wieder festigen kann, zieht über den Norden schon das nächste Sturmtief in Richtung Schweden und sorgt über Deutschland von Nord nach Süd für starke bis wechselnde Bewölkung und einen über den Küstenregionen stürmisch auflebenden Wind aus westlichen Richtungen. Weiter ins Landesinnere verliert der Wind an Kraft, sodass es über dem Süden weitgehend windstill bleiben kann. Regen ist so gut wie keiner zu erwarten und Nacht einer kalten Nacht (örtlich auch wieder mit Bodenfrost), erreichen die Tageswerte angenehme +14 bis+18 Grad und über dem Südwesten örtlich bis +20 Grad.

Altweibersommer

Die Begrifflichkeit stimmt für das Wetter am 27. September nicht ganz, denn über dem Küstenregionen zeigt sich häufiger starke Bewölkung, welche mit einem stürmischen Wind aus westlichen Richtungen zum Nachmittag für etwas Regen sorgen kann. Südlich aber etwa einer Linie von Bremen und Berlin scheint häufig die Sonne von einem wolkenlosen Himmel und es bleibt trocken. Die Temperaturen erreichen mit +19 bis +24 Grad spätsommerlich warme Werte.

Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Oktober 2018.

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