Sturm, Wind, Regen, zurückgehende Temperaturen und eine absinkende Schneefallgrenze: Die Tiefdrucksysteme nehmen Kurs auf Deutschland und sorgen im Verlauf der Woche für einen zunehmend herbstlichen Wettercharakter.

Nach Auflösung von frühmorgendlichen Nebelfeldern scheint heute verbreitet die Sonne. In Fluss- und Talsenken kann sich der Nebel auch längere Zeit halten. An den Küstenregionen können am Nachmittag ein paar Wolkenfelder vorüberziehen, es bleibt aber trocken. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +13 bis +18 Grad.

Wolken bringen etwas Regen

Zum Auftakt in die neue Woche erreicht ein Tiefdruckausläufer Deutschland und sorgt bereits zu den Vormittagsstunden vom 22. Oktober über dem Norden für starke Bewölkung und etwas Niederschlag. Zum Nachmittag verlagert sich das Niederschlagsband über die Mittelgebirge und bis zum späten Abend sind auch über Baden-Württemberg und Bayern ein paar Regentropfen möglich. Viel an Niederschlag ist im allgemeinen nicht zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus nördlichen Richtungen und frisch über den Küstenregionen zum Abend auf. Die Temperaturen erreichen - je nach Sonnenscheindauer - +12 bis +17 Grad, bzw. +9 bis +14 Grad.

Der Oktober 2018 wird herbstlicher: Tiefdrucksysteme weiten Ihren Einfluss auf das Wetter über Deutschland aus
Der Oktober 2018 wird herbstlicher: Tiefdrucksysteme weiten Ihren Einfluss auf das Wetter über Deutschland aus

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Stürmisches Oktoberwetter

Ein Sturmtief positioniert sich am 23. Oktober über dem skandinavischen Raum und beeinflusst das Wetter über dem Norden von Deutschland. Der Wind frischt über dem Süden mäßig stark auf und sorgt über dem Norden für stürmische Windböen. Entlang der Küsten ist auch mit schweren Sturmböen zu rechnen - mehr dazu in der Windprognose. Der Himmel zeigt sich meist stark bis wechselnd bewölkt und nördlich der Linie von Köln und dem Bayerischen Wald sind Niederschläge möglich, deren Intensität und Dauer in Richtung Nordosten zunehmen kann. Die Temperaturen gehen auf +7 bis +14 Grad zurück.

Auch über dem Süden unbeständiges Herbstwetter

Am 24. Oktober dehnt sich das Tief weiter nach Süden aus, sodass der Mittwoch über ganz Deutschland einen herbstlichen Wettercharakter annehmen kann. Immer wieder ist mit Niederschlag zu rechnen, dessen Schwerpunkt sich im Tagesverlauf auf eine Linie südlich von Bremen und Dresden verlagert. Der Wind kommt stark bis mäßig und über exponierten Lagen in Böen auch stürmisch aus nordwestlichen Richtungen. Etwas Sonnenschein ist über Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Teile von Thüringen, Brandenburg und Sachsen möglich, sonst dominiert starke Bewölkung. Die Temperaturen erreichen +10 bis +15 Grad.

Unbeständiger Oktobertag

Am 25. Oktober dominieren Wolken den Himmel und hin und wieder ist auch mit gelegentlichen Niederschlag zu rechnen, welcher häufiger in eine Schauerform übergehen kann. Der Wind bleibt über dem Osten und Nordosten kräftig. Die Temperaturen steigen mit +13 bis +18 Grad etwas an.

Ein Zwischenhoch sorgt für zweigeteiltes Wetter

Ein Zwischenhoch zieht am 26. Oktober über die Alpen ostwärts und sorgt südlich der Linie von Köln und Dresden bei auflockernder Bewölkung für zeitweiligen Sonnenschein und trockenes Wetter. Nördlich der Linie nimmt die Bewölkung zu und über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist mit etwas Regen zu rechnen. Der Wind kommt schwach aus südwestlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen über dem Norden +8 bis +13 Grad und über dem Süden sind mit Hilfe der Sonne bis +19 Grad möglich.

Herbstlicher Auftakt zum kommenden Oktoberwochenende - viel Regen über dem Süden

Die nächsten Tiefdruckausläufer erreichen in der Nacht auf den 27. Oktober Deutschland und sorgen bei starker Bewölkung für zeitweilige Niederschläge, welche über Bayern und Baden-Württemberg kräftiger und auch länger andauernd ausfallen können. Der Wind aus westlichen Richtungen bleibt schwach bis mäßig, kann aber zeitweilig böig auffrischen. Die Temperaturen können auf +6 bis +12 Grad zurückgehen, was die Schneefallgrenze langsam auf 1.000 Meter absinken lassen kann. Sind die Schauer entsprechend kräftig, sind auch in Lagen darunter Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer nicht auszuschließen - mehr dazu in der Schneeprognose.

Die nächste Wetterprognose zum Wetter November 2018 erfolgt um 13:00 Uhr. Gegen 17:00 Uhr klären wir, welchen Einfluss die arktische Meereisausdehnung auf den Winter 2018/19 in Deutschland haben kann.

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