Das Wetter im Oktober 2015 war vor allem eines - etwas zu kühl. So lag der Temperaturmittelwert mit +8,4 Grad um -0,6 Grad niedriger gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961-1990. Vergleicht man das mit der Referenzperiode von 1981-2010, so betrug die Abweichung -0,8 Grad. Die höchste Temperatur wurde am 3. Oktober mit +23,5 Grad in Piding in der Nähe von Bad Reichenhall gemessen und die tiefste Temperatur wurde in der Nacht auf den 12. Oktober in Deutschneudorf-Brüderwiese (Erzgebirge) mit -7,5 Grad registriert und ein Höhentief ließ zur Monatsmitte kurzweilig nur Temperaturen von knapp über dem Gefrierpunkt zu, was in manchen mittleren Lagen für etwas Schnee sorgte. Das Wetter im Oktober 2015 verlief relativ unauffällig. So gab es Sonne, Wolken und auch neblige Wetterphasen, wobei Niederschläge eher selten waren. So lag die Niederschlagssumme mit 44 l/m² unter dem Soll von 56 l/m² und verfehlte das Soll um knapp 21 Prozent. Somit war der Oktober 2015 der neunte (!!!) zu trockene Monat im Jahr 2015. In der Sonnenscheinbilanz verfehlte der Oktober sein soll von 109 Stunden mit 97 Stunden um knapp 11 Prozent. Der Grund waren gerade zum Beginn des Oktobers ausgeprägte Hochdruckphasen, welche teils lang anhaltende Nebelphasen ermöglichte - nichtsdestotrotz strahlte das bunte Laub in aller Pracht, wenn sich die Sonne durchsetzen konnte. Den gesamten Rückblick auf das Wetter im Oktober 2015 können Sie auf den Seiten des DWD nachlesen.

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Bild des Tages

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Heute gelingt es einem Tiefdruckausläufer zwischen Island und England vermehrt Einfluss auf das Wetter im äußersten Westen und Südwesten zu nehmen. So scheint zunächst nach teils zäher Nebelauflösung noch die Sonne, bevor bereits zu den Vormittagsstunden sich die Bewölkung von Westen her verdichten und nachfolgend - zumeist leichter - Niederschlag einsetzen kann. Das Niederschlagsband kommt dabei nicht sonderlich weit nach Osten voran und verbleibt meist westlich einer Linie Köln - Zugspitze mit einer geringen Niederschlagsmenge aktiv. Die Temperaturen steigen über dem Süden und Westen auf +15/+19 Grad, sonst sind zumeist +10/+15 Grad zu erwarten. Ab den Abendstunden und in der Nacht auf Donnerstag kann sich der Niederschlag insbesondere über Baden-Württemberg intensivieren und in den Vormittagsstunden über die Alpen nach Südosten abziehen, sonst bleibt es weitgehend trocken. Nachfolgend bleibt es am Donnerstag bei einem Mix aus Sonne, Wolken und Nebelfeldern überwiegend trocken und die Temperaturen steigen auf +10/+14 Grad, mit etwas längerem Sonnenschein sind auch bis +16 Grad möglich. Am Freitag kann nach teils zäher Nebelauflösung des Öfteren die Sonne zum Vorschein kommen und die Temperaturen steigen - je nach Sonnenscheindauer - auf +4/+10 Grad, bzw. +13/+17 Grad. Wo wird die Sonne zum Vorschein kommen? Am wahrscheinlichsten ist das über dem Westen, Bayerischer Wald und über der Region Feldberg, sowie in Lagen oberhalb etwa 500-700 Meter. Am Samstag dreht der schwache Wind von östliche auf südöstliche bis südliche Richtungen und führt wärmere Luftmassen nach Deutschland. Löst sich der teils zähe Nebel der Nacht auf, so scheint vielfach die Sonne von einem wolkenlosen Himmel und lässt die Temperaturen auf +14/+19 Grad ansteigen, während über Nebelgebieten +6/+12 Grad erreicht werden können. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter November
Hoher Luftdruck hat gegen Ende Oktober so seine Tücken und die spannendste Frage für Meteorologen wird sein - wo scheint die Sonne? So auch heute: voraussichtlich bleibt es in Flusstälern, in Seenähe oder entlang der Küste längere Zeit neblig-trüb, während etwa oberhalb 700 Meter verbreitet die Sonne zum Vorschein kommen kann. Die Temperaturen steigen - je nach Sonnenscheindauer - auf +7/+13 Grad, bzw. +13/+18 Grad. Der Mittwoch beginnt zunächst wie der Dienstag - verbreitet ist eine Nebeldecke zu erwarten, welche sich nur zögerlich auflöst und nachfolgend die Sonne zum Vorschein kommen kann, bevor zum Nachmittag hin sich die Bewölkung von Westen her verdichtet und über dem Südwesten für etwas Niederschlag sorgen kann. Die Temperaturen steigen mit viel Sonnenschein auf +16/+21 Grad, während es in Nebelgebieten mit +8/+13 Grad kühler bleiben kann. Am Donnerstag, bzw. in der Nacht auf Donnerstag können sich die Niederschläge über dem äußersten Südwesten kurzweilig intensivieren und im weiteren Verlauf der Nacht unter Abschwächung über die Alpen nach Südosten abziehen. Tagsüber bleibt es bei einem Mix aus Sonne, Nebel und Wolken weitgehend trocken und die Temperaturen steigen auf +14/+19 Grad, während über den entsprechenden Nebelgebieten Werte zwischen +8/+12 Grad zu erwarten sind. Am Freitag und Samstag setzt sich in ganz Deutschland hoher Luftdruck durch, so dass nach teils zäher Nebelauflösung verbreitet die Sonne zum Vorschein kommen kann. Der Wind dreht auf östliche bis südliche Richtungen und lässt die Temperaturen auf +12/+19 Grad, örtlich bis +20 Grad ansteigen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter November.
Die Wolkendecke lockert sich heute nach teils zäher Nebelauflösung mehr und mehr auf, so dass verbreitet die Sonne zum Vorschein kommen kann, während es entlang eines breiten Streifens zwischen Dresden und Bremen auch längere Zeit stärker bewölkt, bzw. hochnebelartig bewölkt bleiben kann. Die Temperaturen steigen - je nach Sonnenscheindauer - auf +15/+20 Grad, bzw. auf +10/+15 Grad. Am Dienstag ändert sich nur wenig: nach Nebelauflösung kommt häufig die Sonne zum Vorschein und die Temperaturen können über dem Süden mit +16/+21 Grad noch etwas ansteigen, während über den Gebieten mit länger andauerndem Nebel (voraussichtlich über dem Nordosten) die Temperaturen mit +5/+10 Grad entsprechend frischer ausfallen können. Am Mittwoch kann sich von Westen her ein Tiefdruckausläufer Deutschland nähern und im Tagesverlauf im Westen und Südwesten für zunehmende Bewölkung und nachfolgenden Niederschlag sorgen, sonst bleibt es weitgehend trocken. Bedingt durch die Tiefdruckvorderseite können die Temperaturen nochmals ansteigen und erreichen im Süden verbreitet +17/+22 Grad, sonst sind +13/+18 Grad und über dem Nordosten mit teils zähem Nebel +9/+14 Grad zu erwarten. In der Nacht auf Donnerstag kann sich der Niederschlag über dem Westen und Süden kurzzeitig intensivieren, so dass vereinzelte Gewitter nicht auszuschließen sind, während im weiteren Verlauf der Nacht die Niederschläge weiter nach Osten ziehen und sich dabei abschwächen können. Tagsüber sind am Donnerstag die letzten Niederschläge über dem Osten und Südosten noch aktiv und ziehen im weiteren Tagesverlauf nach Osten ab. Nachfolgend kommt es bei einem Mix aus Sonne und Wolken kaum mehr zu Niederschlägen und die Temperaturen können sich mit +10/+15 Grad etwas abkühlen. Am Freitag und Samstag dominiert wieder hoher Luftdruck das Wetter über Deutschland, so dass nach teils zäher Nebelauflösung häufig die Sonne zum Vorschein kommen und die Temperaturen auf relativ warme +13/+19 Grad ansteigen können. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter November.
Das Niederschlagsband der Nacht zieht im Tagesverlauf nach Osten ab und sorgt aktuell über dem Südosten noch für etwas Niederschlag, welcher bis zum Nachmittag weiter nachlassen sollte. Sonst bleibt es bei einem Mix aus Sonne und Wolken weitgehend trocken und die Temperaturen steigen auf +9/+14 Grad und örtlich sind mit längerer Sonnenscheindauer auch bis +16 Grad zu erwarten. Von Montag bis einschließlich Mittwoch baut sich über Deutschland neuerlicher Hochdruck auf, welcher die Tiefdrucksysteme vom Atlantik her kommend blockieren kann. In Folge daraus dreht die Grundströmung auf südliche bis südöstliche Richtungen und ermöglicht einen Zustrom warmer Luftmassen nach Deutschland. So bleibt es nach Auflösung teils zäher Nebelfelder weitgehend trocken und die Temperaturen steigen - je nach Sonnenscheindauer - auf +15/+20 Grad, bzw. +9/+13 Grad, wobei die Wahrscheinlichkeit für länger anhaltende Nebel-, bzw. Hochnebelfelder über der Mitte und dem Norden höher als über dem Süden einzustufen ist. Am Mittwoch kann im Tagesverlauf die Bewölkung von Westen her zunehmen und ab den späten Nachmittagsstunden über dem Westen und Südwesten für etwas Niederschlag sorgen, welcher sich in der ersten Nachthälfte auf Donnerstag zunächst intensivieren und sich bis zu den Vormittagsstunden südlich der Mittelgebirge unter Abschwächung weiter ausweiten kann. Am Donnerstag bleibt es tagsüber über dem Norden weitgehend trocken, während über dem Süden bei starker bis wechselnder Bewölkung die letzten Niederschläge nach Osten, bzw. Südosten abziehen. Die Temperaturen erreichen - je nach Sonnenscheindauer - zwischen +13/+18 Grad über dem Westen und Südwesten, sonst sind zumeist Werte zwischen +10/+15 Grad zu erwarten. Am Freitag und Samstag zieht sich der Tiefdruckausläufer vor Mitteleuropa etwas zurück und hoher Luftdruck kann das Wetter in Deutschland mit warmen und trockenen Wetter dominieren. Wie warm? Simuliert werden zum heutigen Stand Temperaturwerte, welche im Bereich zwischen +14/+19 Grad liegen können. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter November.