Wetter Oktober 2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Oktober 2015 - Wetterprognose vom 23. September

Beide Wettermodelle simulieren für Ende September einen Hochdruckaufbau bis über das nördliche Europa reichend, welches in seiner letztlichen Position noch unterschiedlich bewertet wird. So kann es bei einer westlichen Verlagerung des Hochs zu einer relativ kühlen Temperaturentwicklung und einer leicht erhöhten Niederschlagsentwicklung über den östlichen Landesteilen kommen, während mit einer östlichen Verlagerung über Mitteleuropa die Temperaturen bei einem weitgehend trockenen Wettercharakter überwiegend im milden bis warmen Bereich liegen können. Das amerikanische Wettermodell simuliert mit einem Hochdruckkern zwischen England und Skandinavien zum heutigen Stand eine westliche Verlagerung des Hochdrucksystems zum 1. Oktober. In Folge daraus gerät Deutschland in eine Strömungskomponente, welche von Nordost nach Südwest führt und somit relativ frische Luftmassen nach Deutschland führen können. Kurzweilige und zumeist leichte Niederschläge sind in dieser Konstellation im Schwerpunkt über den östlichen Landesteilen nicht auszuschließen. Bis zum 2. Oktober kann sich das Hochdrucksystem über dem skandinavischen Raum positionieren und nachfolgend eine Hochdruckachse in Richtung Mittelmeer aufbauen. In Folge daraus dreht die Grundströmung auf östliche und später teils auf südliche Richtungen, so dass bei einem zunehmenden Anteil von Sonnenstunden wieder wärmere Luftmassen nach Deutschland geführt werden können. Das europäische Wettermodell simuliert den Hochdruckkern am 1. Oktober zwischen England und Island weiter westlich und in einer von Ost nach West verlaufenden Hochdruckachse. Insgesamt kann dadurch der Grundcharakter beständiger ausfallen, wenngleich die Temperaturen mit einer östlichen Grundströmung ebenfalls frisch bis mild ausfallen können. Bis zum 3. Oktober kann sich das Hoch noch etwas weiter westlich auf dem Atlantik positionieren, was zunächst noch wenig Auswirkungen auf das Wetter in Deutschland haben wird. Erst darüber hinaus steigt bei einer weiter westlich orientierten Hochdruckposition die Wahrscheinlichkeit für Trogvorgänge über Mitteleuropa, da die Tiefdrucksysteme über dem europäischen Nordmeer auf der Ostflanke des Hochdrucksystems nach Süden "abtropfen" könnten (kühles und Schaueranfälliges Herbstwetter). Zusammenfassend tendieren beide Berechnungen der Wettermodelle für den Hochdruckaufbau über dem nördlichen, bzw. westlichen Europa und eine weitere Gemeinsamkeit sind relativ frische Temperaturen zum Start in den Oktober, welche sich im weiteren Verlauf etwas erwärmen können. Die Kontrollläufe bestätigen die weitgehend schwache Niederschlagsneigung bis zum 5. Oktober, während sich in der Temperaturentwicklung noch ein breites Spektrum an Entwicklungsmöglichkeiten bietet. So liegt das Temperaturspektrum am 1. Oktober zwischen +10/+22 Grad (Mittelwert: +15/+16 Grad) und am 5. Oktober zwischen +7/+23 Grad (Mittelwert: +15/+16 Grad), wobei der jeweilige Mittelwert im Bereich des für die Jahreszeit entsprechenden Normalwertes liegt. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter Herbst Winter 2015/2016.
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Wetter Oktober 2015 - Wettertrend vom 22. September

Zum kommenden Wochenende lässt die Niederschlagsneigung allgemein nach und bei wechselnder, teils noch starker Bewölkung sind nur noch vereinzelte und zumeist leichte Niederschläge zu erwarten. Zum Start in die neue Woche setzt sich der hohe Luftdruck auch zunehmend über Mitteleuropa durch, wobei die Temperaturen noch im mäßig warmen Bereich verweilen können. Der Grund hierfür ist die seit Tagen unsichere Entwicklung der Hochdruckachse - liegt das Hoch weiter im Westen, so gelangt Deutschland in eine relativ kühle Nordströmung, liegt das Hoch über Mitteleuropa, so ist mit trockenem und warmen Altweibersommer zu rechnen und mit einer östlichen Verlagerung käme es mit einer südlichen Anströmung der Luftmassen zu zeitweiligen Schauern bei warmen bis sehr warmen Temperaturen. Das amerikanische Wettermodell simuliert heute eine recht steile Aufstellung des Hochdrucksystems, welches sich zum 1. Oktober über dem westlichen Skandinavien mit einer Hochdruckachse bis über das Mittelmeer reichend positionieren kann. Zeitgleich gelingt es Tiefdrucksystemen westlich und östlich des Hochdrucksystems Stellung zu beziehen, was die relativ steile Aufstellung des Hochdrucksystems zur Folge hat. So liegt Deutschland nach der Berechnung des amerikanischen Wettermodells zum Start in den Oktober noch auf der frischen östlichen Seite des Hochdrucksystems, gelangt aber bis zum 5. Oktober zunehmend auf den östlichen bis südöstlichen Strömungsgradienten, was die Temperaturen bei einer von Süden her höheren Niederschlagswahrscheinlichkeit ansteigen lassen kann. Wie warm kann es werden? Das muss im Detail abgewartet werden - simuliert werden zum heutigen Stand Werte, welche sich um die +18 Grad Marke herum bewegen können. Geht es nach der Simulation des europäischen Wettermodells, so positioniert sich das Hoch großflächig zwischen Deutschland, Skandinavien und England, so dass bis zum 2. Oktober mit einem weitgehend trockenen und warmen Wettercharakter sich daraus ergeben kann. Die Kontrollläufe stützen die Hochdruckwahrscheinlichkeit in den ersten Oktober-Tagen mehrheitlich mit einer geringen Niederschlagserwartung. Die Unsicherheiten hinsichtlich der Hochdruckposition und des daraus resultierenden Temperaturgefüges spiegelt sich in einem breiten Temperaturspektrum wieder, welches am 1. Oktober zwischen +9/+22 Grad (Mittelwert: +15/+16 Grad) und am 5. Oktober zwischen +8/+22 Grad (Mittelwert: +16/+17 Grad) liegen kann. Zusammenfassend ist im Zeitraum 1./5. Oktober eine ruhige hochdruckdominierte und trockene Wetterlage zum heutigen Stand wahrscheinlicher als eine aktive Westwindwetteraktivität. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter Herbst Winter 2015/16.

Wetter Oktober 2015 - Wettertrend vom 21. September

In den letzten September-Tagen kann sich nach den gängigsten Varianten der Wettermodelle hoher Luftdruck über Mitteleuropa aufbauen, was einen insgesamt trockenen Wettercharakter bei milden bis warmen Temperaturen zur Folge haben kann. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so baut sich das Hochdrucksystem von den Azoren über England bis nach Skandinavien auf und blockiert somit die atlantische Frontalzone - Westwindwetter für Ende September ist somit äußerst unwahrscheinlich. Im Detail wird es darauf ankommen, wie sich die Hochdruckachse positionieren kann - zum heutigen Stand verläuft die Achse in einer Südwest-Nordost Ausrichtung etwas westlich von Deutschland, so dass die Grundströmung über Deutschland auf nordöstliche Richtungen drehen kann. Sollte das eintreten, wären bei einem Mix aus Sonne und Nebel relativ kühle Temperaturen und etwas Niederschlag bis zum 30. September/1. Oktober nicht auszuschließen. Im weiteren Verlauf verlagert sich das Hochdrucksystem bis zum 5. Oktober über Skandinavien bis über das östliche Europa, während im gleichen Zeitraum dich die Tiefdrucksysteme in altbekannter Formation zwischen Island/England vor Mitteleuropa Stellung beziehen können. In Folge daraus dreht die Grundströmung zwischen beiden Systemen auf südliche Richtungen und führt feuchtere, aber auch wärmere Luftmassen nach Deutschland. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so liegt zum Monatswechsel der Hochdruckkern nicht westlich von Europa, sondern direkt über Deutschland, was dem warmen und trockenen Wettercharakter des sog. "Altweibersommers" entspricht und sicherlich auch noch die ersten Oktober-Tage beeinflussen kann. Geht es nach den Kontrollläufen, so bestätigt sich eine schwach ausgeprägte Niederschlagssituation bis zum 5. Oktober. Im Temperaturspektrum gibt es noch ein breites Entwicklungspotential, welche im wesentlichen von der Hochdruckposition und der daraus resultierenden Grundströmung abhängig sein wird. So liegt das Temperaturspektrum am 1. Oktober zwischen +9/+22 Grad (Mittelwert: +15/+17 Grad) und am 5. Oktober zwischen +8/+23 Grad (Mittelwert: +15/+16 Grad). Geht es nach den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<+12) / normal (+13/+19) / zu warm (>+20), so liegen diese am 1. Oktober bei 25/50/25 (gestern: 35/45/20) und am 5. Oktober bei 35/50/15 (gestern: 40/40/20) und bestätigen mehrheitlich einen normalen Temperaturtrend gegenüber dem langjährigen Mittelwert für die ersten Oktober-Tage. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend für das Wetter im Herbst Winter 2015/16.

Wetter Oktober 2015 - Witterungstrend vom 20. September

Geht es nach den aktuellen Berechnungen der Wettermodelle, so zeigt sich zum Ausklang des Septembers eine höhere Wahrscheinlichkeit für den Aufbau eines Hochdrucksystems über Mitteleuropa, bzw. über dem skandinavischen Raum. Sollte diese Entwicklung tatsächlich auch so eintreten, so ist in den ersten Oktober-Tagen nach Auflösung früh-morgendlicher Nebelfeldern mit Sonnenschein und trockenem durchaus eine wahrscheinlichste Wettervariante. Die Kontrollläufe stützen dieses Szenario mit einer geringen Niederschlagserwartung im Zeitraum zwischen dem 1./5. Oktober weitgehend. Und wie entwickeln sich die Temperaturen? Im Temperaturspektrum der Kontrollläufe zeigt sich noch ein breiten Spektrum an Entwicklungsmöglichkeiten und bewegen sich zumeist zwischen +9/+22 Grad bei einem Mittelwert von +15/+16 Grad durchaus in dem für die Jahreszeit angemessenen Bereich. Geht es nach den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<+12) / normal (+13/+19) / zu warm (>+20), so liegen diese am 1. Oktober bei 35/45/20 und am 5. Oktober bei 40/40/20 und bestätigen das differenzierte Bild des Entwicklungsspektrums. Betrachtet man die statistischen Werte für Anfang Oktober, so zeigt sich oftmals ein kühlerer Wetterabschnitt in den ersten Oktober-Tagen, welcher auch in den Verhältnissen der Kontrollläufe Beachtung findet. Das Langfristmodell simuliert in seiner aktuellen Wetterprognose für Oktober mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad einen weitgehend normalen Temperaturverlauf gegenüber dem langjährigen Mittelwert und auch im Niederschlagsverhalten zeigen sich zum heutigen Stand keine Auffälligkeiten.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +6,9 +2,3 +1,0 254,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Oktober

  • Zum Beginn häufiger die ersten Kaltlufteinbrüche bei Skandinavien
  • Das fördert die Wetteraktivität auf dem Atlantik und die ersten Herbststürme sind möglich
  • Mit einer Wahrscheinlichkeit von 73 Prozent ist im Zeitraum vom 7. bis 19. mit verstärktem Hochdruckeinfluss zu rechnen, was dem goldenen Oktober zuzuschreiben ist
  • Zähe Nebelphasen mit den ersten Nachtfrösten sind ab der zweiten Monatshälfte wahrscheinlich
  • Zum Oktoberende sind erste Schneefälle nicht ungewöhnlich
  • Im Monatsverlauf nimmt die Sonnenscheindauer um 2 Stunden ab.
  • Die Uhrzeit wird am 31. Oktober auf die Normalzeit zurückgestellt

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