Wetter Januar 2019 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Januar 2019: aktuelle Wettervorhersage vom 10.01.2019 - Das nächste Sturmtief sorgt für ein ungemütliches Januarwochenende

Mit Schnee und Dauerfrost ist über dem Süden zu rechnen, bevor von Norden ein Sturmtief aufzieht und für ein windiges und ungemütliches und milderes Januarwochenende sorgt. Anschließend wird es wieder kälter.

Ein Zwischenhoch dominiert heute das Wetter über Deutschland. So ist es über dem Nordwesten und Südosten meist stark bewölkt und es kommt zu zeitweiligen Niederschlägen, welche südlich der Linie von Stuttgart und Dresden als Schnee und über dem äußersten Nordwesten als Regen niedergehen. Dazwischen lockert die Bewölkung auf und es kommt die Sonne zum Vorschein. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +2 bis +5 Grad über dem Norden und -2 bis +2 Grad über dem Süden. Kräftiger und länger andauernd können die Schneefälle entlang des Alpenraumes ausfallen. Bis zum Abend werden dort Neuschneemengen von 7 bis 18 cm berechnet.

Das Wetter im Januar wird wieder stürmischer und milder
Das Wetter im Januar wird wieder stürmischer und milder

Winterlicher Süden, milder Norden

Ein schwacher Tiefdruckausläufer überquert am 11. Januar Deutschland von Nord nach Süd und erreicht zu den Nachmittagsstunden die Alpen. Bei Temperaturen über dem Norden von +4 bis +8 Grad sind die Niederschläge in flüssiger Form zu erwarten. Etwa südlich der Linie vom Saarland und Berlin bleiben die Werte mit -4 bis +2 Grad winterlich, sodass die Niederschläge bis in tiefere Lagen als Schnee niedergehen können. Der Wind frischt auf und dreht auf westliche Richtungen.

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Stürmisches Januarwetter

Am südlichen Rand eines Tiefdrucksystems über Skandinavien bilden sich kleine Randtiefsysteme und beeinflussen im Zeitraum vom 12. bis 14. Januar das Wetter über Deutschland. Der Wind frischt ordentlich auf und kann in tieferen Lagen für stürmische Windböen sorgen. Der Höhepunkt des Sturms wird für den Sonntagnachmittag berechnet, was über exponierten Lagen und entlang der Küstenregionen zu schweren Sturmböen führen kann. Anfangs kommt der Wind noch aus westlichen und dreht zum Montag auf nordwestliche Richtungen.

Der Himmel zeigt sich häufig stark bewölkt und mit zeitweiligen Niederschlägen ist zu rechnen, deren Schwerpunkt sich am 14. Januar über Bayern und Baden-Württemberg verlagern. Die Temperaturen erreichen am Samstag über dem Norden +4 bis +8 Grad und über dem Süden +1 bis +5 Grad. Die Schneefallgrenze steigt langsam von 500 auf bis 1.000 Meter an. Am Sonntag erreichen die Werte kurzzeitig milde +5 bis +10 Grad und sinken mit Winddrehung zum Montag auf +1 bis +6 Grad ab. Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer sind wieder bis in tiefere Lagen zu erwarten.

Ein windiger Januartag

Der auf westliche Richtungen drehende Wind bleibt am 15. Januar über dem Norden stürmisch und über dem Süden stark bis mäßig. Der Wind treibt über dem Norden ein Niederschlagsfeld von West nach Ost. Weiter nach Süden macht sich über Bayern und Baden-Württemberg ein Hochdruckkeil mit etwas Sonnenschein bemerkbar und es bleibt dort weitgehend trocken. Die Temperaturen erreichen über dem Nordwesten und Westen +4 bis +8 Grad, sonst sind +1 bis +5 Grad zu erwarten. Schneefälle sind östlich der Linie von Rostock und dem Bayerischen Wald nicht auszuschließen.

Schneeprognose

Die Schneeprognose ist differenziert zu bewerten. Bei einem Auf und Ab der Temperaturen ist zum Sonntag Tauwetter bis in die höheren Lagen zu erwarten, doch nachfolgend wird es wieder kälter und die Schneefallgrenze sinkt z.T. bis auf tiefere Lagen ab - die Ausbreitung einer Schneedecke ist ab den mittleren Lage zu möglich. Mehr dazu in der aktuellen Schneeprognose.

Teils Schnee, teils Regen
Teils Schnee, teils Regen - viel Neuschnee über den Alpen Schneeprognose © windy.tv

Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Wetter Winter 2019, welche heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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