Wetter Dezember 2011 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter im Dezember - Wettervorhersage vom 2. Dezember

  • M. Hoffmann
Sturm und Regen liegen derzeit nördlich der Mittelgebirge - entsprechende Wetterwarnungen sind aktiv. Im Laufe des Wochenendes beruhigt sich die turbulente Wetterlage nicht, im Gegenteil, der Wind nimmt Phasenweise zu und erreicht in der Spitze bis zu 80 km/h, in den Höhenlagen auch darüber. Der vor Tagen für Montag angekündigte Schnellläufer ist weiterhin in abgeschwächter Form aktiv und wird aller Voraussicht nach zwischen Sonntag 21 Uhr und Montag 6 Uhr über Baden-Württemberg und Bayern hinweg rauschen - Spitzengeschwindigkeit liegt bei 90km/h. Bis Montag fällt auch ordentlich Niederschlag: an der Küste und südlich der Mittelgebirge zwischen 15 und 40 Liter pro m², sonst zwischen 5 und 12 l/m². Die Temperaturen bewegen sich zumeist zwischen 6 und 11 Grad und in den Nächten zwischen 3 und 8 Grad. Ab Montag gehen die Temperaturen zurück und die Schneefallgrenze sinkt vorübergehend auf 500 Meter ab - oberhalb 800 Meter hält der Winter Einzug. Insgesamt gestaltet sich die neue Woche äußerst wechselhaft und stürmisch - und so lange die atlantische Frontalzone so aktiv ist, ist auch kein Winter im Flachland möglich, da die einfließende Kaltluft vom nächsten Sturmtief schon wieder verdrängt wird. Freuen können sich die Regionen oberhalb 800-1.000 Meter: hier kommen ordentliche Niederschlagsmengen - zumeist in fester Form herunter (durchschnittlich gerechnete Niederschlagsmenge bis Freitag, 9. Dezember ~40 l/m²). Schneeprognose: Allenfalls Schneeregen im Flachland am Mo/Di, in Lagen oberhalb 500 Meter Schneedeckenausbildung möglich, oberhalb 800 Meter Wintereinbruch.

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Wetter im Dezember 2011 - Wettervorhersage vom 1. Dezember

  • M. Hoffmann
Stürmische Zeiten, bzw. "extrem Wetter Ereignisse" stehen in Deutschland bevor - entsprechende Unwetterwarnungen sollten über das Wochenende hinweg beachtet werden. Der Wind bläst z.T. heute schon nördlich einer Linie Mannheim - Berlin recht stürmisch und erreicht Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h. Über das gesamte Wochenende hinweg rauscht ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen über Deutschland hinweg, so dass jederzeit mit stürmischen Böen zu rechnen ist. Zum Sturm gesellt sich Regen, welcher hauptsächlich an der Küste und südlich der Mittelgebirge Regen bringen wird. Die Regenmengen liegen hier bis Montag zwischen 20 und 40 Liter pro m², sonst zwischen 7 und 11 l/m². Die Temperaturen bewegen sich bis zum Sonntag zwischen 7 und 12 Grad, in den Nächten zwischen 0 und 7 Grad. Der Ausblick auf die kommende Woche zeigt keine Wetterberuhigung - die stürmischen Winde gehen weiter. Dafür verändern sich die Temperaturen - bis Dienstag gehen diese auf Werte zwischen -1 und +7 Grad an der Küste zurück. Nasskaltes Wetter im Flachland, Schneefall oberhalb 300 Meter, Schneedecke ab 500 Meter und richtig Winter oberhalb 800 Meter - so der heutige Stand der Schneeprognose. Nikolaus könnte also - vor allem in Lagen um 400 Meter südlich der Mittelgebirge - durch den Schnee stapfen. In den Staulagen der Mittelgebirge und Alpen wird mit viel Schnee gerechnet (gerechnete Summen gehen in der kommenden Woche von bis zu 80 Liter Niederschlag in den nördlichen Alpen aus), was die Skiregionen und die Ski-Urlauber sicherlich freuen wird. Das europäische Wettermodell rechnet ab dem 10. Dezember mit einer winterähnlichen Wetterlage, während das amerikanische Wettermodell ein weiteres stabiles Hochdruckgebiet für Mitteleuropa rechnet. Die Wahrscheinlichkeit spricht, geht man nach den Kontrollläufen, eher für die Berechnung des europäischen Wettermodells.

Wetter im Dezember 2011 - Wettervorhersage vom 30. November

  • M. Hoffmann
Ab dem ersten Dezember dreht das Wetter richtig auf, zunächst im Nordwesten mit Wind von bis zu 70 km/h, im Tagesverlauf auch bis zu den Mittelgebirgen. Nördlich einer Linie Mannheim - Berlin wird es mit 3 bis 12 Liter pro m² auch endlich richtig Regnen. Südlich dieser Linie muss man sich noch bis Freitag gedulden, dann kommt auch hier der Regen - zunächst noch in leichter Form an. Am Samstag folgt schon das nächste Sturmtief und bringt im Norden Wind von bis zu 90 km/h mit kräftigen Regen. Die Unwetterwarnungen sollten am Sonntag Abend beachtet werden - Zum heutigen Stand zieht ein Schnellläufer (schnell ziehender, kleinräumiger und intensiver Tiefdruckwirbel im Sturmfeld eines steuernden Zentraltiefs) über Deutschland hin weg - gerechnete Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h werden am Montag früh, 5. Dezember 2011 nördlich der Mittelgebirge erwartet - und das ist dann schon ein Orkan. Im Detail wo und wie stark genau muss aber noch abgewartet werden, Zentrum des Schnellläufers liegt aber für die Hafenstädte recht ungünstig (Nordwestwinde), so dass mit einer Sturmflut gerechnet werden muss. Die Temperaturen bewegen sich am Wochenende zwischen 4 und 11 Grad und mit dem Sturm kommen auch die kälteren Temperaturen. Am Montag sinkt die Schneefallgrenze auf 800 Meter ab, so dass oberhalb dieser Grenze der Winter in der kommenden Woche Einzug halten wird. Die Chance steht nicht schlecht, dass in der kommenden Woche - besonders ab Mittwoch - die Schneefallgrenze bis auf 400 Meter herab sinken wird. Damit ist ein kurzer Wintereinbruch in der kommenden Woche durchaus im Bereich des möglichen. Zusammenfassend steht Deutschland eine turbulente Wetterwoche bevor - zunächst Regen und Sturm mit Gefahr von Orkan von Sonntag auf Montag mit anschließendem Temperaturrückgang auf nasskalte Werte im Flachland und Winter oberhalb 800 Meter - im Laufe der Woche kann die Schneefallgrenze auf 400 Meter absinken. Die Niederschlagssummen können sich auch endlich mal zeigen lassen und liegen bis zum 7. Dezember zwischen 12 und 40 Liter pro m², wobei der Schwerpunkt an den Küsten liegt.

Wetter im Dezember 2011 - Wettervorhersage vom 29. November

  • M. Hoffmann
In den vergangenen Tagen haben wir schon beschrieben, dass die ersten Dezember Tage 2011 recht turbulent werden können und so langsam zeigt sich das auch in den Modellläufen - aber der Reihe nach. Zunächst wird es ab Mittwoch von Nordwesten langsam aber stetig unbeständiger und der Wind nimmt nördlich einer Linie Mannheim - Berlin zu und erreicht Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h, in den Höhenlagen der Mittelgebirge auch Sturmstärke. In den Folgetagen fegt ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen über Deutschland von Nordwest nach Südost hinweg. Der Wind macht jeweils immer nur kurze Pausen, sonst bläst er unangenehm, vornehmlich an den Küsten und Hochlagen auch Sturmstärke erreichend. Zum heutigen Stand könnte am Sonntag/Montag ein "Schnellläufer" (schnell ziehender, kleinräumiger und intensiver Tiefdruckwirbel im Sturmfeld eines steuernden Zentraltiefs) über Deutschland hin wegziehen - Schnellläufer sind schwer vorherzusagen, daher muss das Szenario noch beobachtet werden. Insgesamt bewegen sich die Temperaturen bis zum 3. Dezember zwischen 4 und 12 Grad, gehen ab dem Wochenende aber auf nasskalte Werte um 2 bis 7 Grad zurück. In der kommenden Woche könnten dann ab dem 6. Dezember oberhalb 400 Meter die Schneeflocken tanzen. Der Nikolaus lässt Grüßen.

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +4,63 +3,5 +2,73 220 l/m² - zu nass

Wetterfakten Dezember

Statistische Wetterwerte für Dezember

Für die einen ist er ein erster toller Wintermonat, für andere ist er einfach nur nasskalt und dunkel mit gefährlichen Straßenverhältnissen, der zudem noch die Heizkosten in die Höhe treibt. Was Sie aus dem ersten Wintermonat machen, liegt ganz bei Ihnen.

  • Im ersten Drittel ist das Wetter meist sehr mild und tiefdruckdominiert
  • In der zweiten Dekade kommt es statistisch gesehen mit einer Wahrscheinlichkeit von 69 % zu einem Kaltlufteinbruch und zu einer ersten richtigen Winterwetterlage
  • Zum Leidwesen für alle, die sich weiße Weihnachten wünschen, schlägt Jahr für Jahr das Weihnachtstauwetter zu
  • Die Wahrscheinlichkeit für das Weihnachtstauwetter liegt bei 76 %
  • Egal wie viel Schnee vorher liegen mag - kräftige Tiefdrucksysteme schaffen es innerhalb kürzester Zeit den Schnee dahin schmelzen zu lassen
  • Erst zum Dezemberende zeigt sich häufig wieder ein Wetterwechsel zu kälterem Wetter

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