Frohe Kunde für alle Winterurlauber, die auf den Schnee so sehnsüchtig warten und sich immer gefragt haben - Wann kommt der Schnee? Die Wettermodelle sind sich im Grunde recht einig: in den ersten fünf Dezember Tagen wird es recht ungemütlich, windig und es kann viel Niederschlag fallen, somit ist auch der lang ersehnte Schnee in den Skigebieten von Deutschland, Österreich und der Schweiz in Sicht. Bereits am ersten Dezember (Winteranfang) greift die atlantische Frontalzone (Tiefdruck) zunehmend auf Mitteleuropa über und bestimmt das Wetter in Deutschland. Besonders im Norden ist mit viel Wind zu rechnen. Diese sehr abwechslungsreiche Wetterlage wird zum heutigen Stand das Wetter im ersten Dezember Drittel beeinflussen. Es sollte also genügend Schnee in den Skigebieten geben. Die Schneefallgrenze liegt Anfang Dezember bei rund 1.500 Meter und kann im weiteren Verlauf auf bis zu 500 Meter absinken. Somit ist die Wahrscheinlichkeit weiterhin recht hoch, dass auch Abseits der Alpen in den ersten 10 Dezember Tagen das eine oder andere Schneeflöckchen zu sehen ist. Das ist aber noch kein Wintereinbruch, der ist erst dann möglich, wenn sich die atlantische Frontalzone beruhigt und in eine Nordlage umkippt - das könnte dann im zweiten Dezember Drittel eine Rolle spielen.

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Weiterhin ist keine Wettervorhersage oder Wetterprognose für die ersten Dezember Tage möglich, da die kommende Wetterumstellung den Wettermodellen noch so ihre Probleme bereiten. Bleiben wir beim Wettertrend und der sieht nach dem amerikanischen Wettermdodell in den ersten fünf Dezember Tagen recht mildes und wechselhaftes Wetter, während das europäische Wettermodell durchaus mit den ersten Schneeflocken oberhalb 500-600 Meter rechnet. Der Blick auf die Kontrollläufe sieht nach dem 5. Dezember 2011 einen Trend hin zu nasskaltem Wetter mit Schnee oberhalb 400-800 Meter. Die Frage "Wann kommt der Schnee?" könnte also in den ersten 10 Dezember Tagen beantwortet werden.
So lange der Wetterwechsel nicht stattgefunden hat, tun sich die Wettermodelle mit der weiteren Berechnung der Wetterlage schwer. Fakt ist weiterhin, dass noch keine winterliche Wetterlage zu sehen ist, wobei die Temperaturen Anfang Dezember nach den Kontrollläufen zunehmend auf nasskalte Werte zwischen +2 und +6 Grad zurück gehen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird das erste Dezember Drittel zudem recht wechselhaft ausfallen. Nicht ganz unwahrscheinlich ist daher in den ersten Dezember Tagen eine Abwechslungsreiche Westwindwetterphase, welche sich um den 5./7. Dezember herum beruhigen kann. Ob sich dann eine winterliche Wetterlage einstellen kann, ist heute noch offen - unwahrschinlich ist das jedoch nicht. Die Frage nach "Wann kommt der erste Schnee?" kann heute nicht exakt beantwortet werden - die Schneeporognose geht jedoch weiterhin davon aus, dass oberhalb 400 Meter im ersten Dezember Drittel Schnee möglich ist.
Auch heute gibt es noch keine wesentliche Erkenntnis, wie sich die neue Großwetterlage Ende November einstellen wird. Eine Wetterprognose ist damit weiterhin nicht möglich und wir müssen auf den Wettertrend und Wahrscheinlichkeiten zurückgreifen. Die Kontrollläufe sind ein Indiz dafür, wie genau der Hauptlauf gerechnet wurde, bzw. wenn die Kontrollläufe nicht dem Hauptlauf folgen, bestehen große Unsicherheiten. Und genau das ist derzeitig der Fall - nach dem Frontendurchgang am kommenden Wochenende zeigen die Hauptläufe eine relativ milde und Hochdruckbestimmte Wettervariante (Erhaltungsneigung) für Anfang Dezember, die Kontrollläufe hingegen bevorzugen im Mittel eine nasskalte Variante (Beispiel Stuttgart - 3. Dezember 12 Uhr, Hauptlauf +13 Grad, Kontrolllauf -1 Grad). Ein möglicher Wintereinbruch in Lagen oberhalb 400 Meter im ersten Dezemberdrittel ist damit genauso wenig vom Tisch, wie ein erneutes Hochdruckgebiet - wobei der Trend eher für die nasskalte Variante spricht.
Über Mitteleuropa ändert sich noch im November die Wetterlage und es stellt sich auch zum heutigen Zeitpunkt noch die Frage, wie das Wetter nach dieser Umstellung aussehen wird. Die Wettermodelle rechnen noch von Lauf zu Lauf unterschiedliche Optionen, mal kalt mit winterlicher Wetterlage, dann wieder mit Hochdruck und relativ mild (gerechnete Erhaltungsneigung). Nun sind Wettermodelle reine Rechenmodelle, basierend auf Ausgangsdaten, welche mit unterschiedlichen Variablen fortgerchnet werden. Es ist daher ein üblicher Schwankungsprozess der Modelle bei einer Umstellung der Großwetterlage. Betrachtet man den Trend der Kontrollläufe (sie geben Aufschluss auf die Unsicherheiten des Hauptlaufes), so erkennt man heute bei beiden Wettermodellen eine einheitliche Grundtendenz - wechselhaftes und kälteres / nasskaltes und windiges Wetter Anfang Dezember 2011. Bei der Schneeprognose ist Schnee in Lagen oberhalb 400 Meter im ersten Dezemberdrittel wahrscheinlicher als ein Fortbestand des relativ milden Hochdruckwetters.