Weiterhin ist kein nachhaltiger Wintereinbruch in Sicht - die atlantischen Tiefausläufer sind sehr aktiv. Zwar hat sich im Laufe der Nacht in Lagen oberhalb 500 Meter eine dünne Schneedecke ausbilden können, bzw. wird sich im Laufe des Tages aufgrund von kräftigen Schneeschauern noch ausbilden - ein richtiger Winter ist das aber nicht. Erst in Lagen oberhalb etwa 1.000 Meter findet man derzeitig den Winter mit kräftigem Schneefall. Daran wird sich im Verlauf der Woche auch nur wenig ändern. Insgesamt betrachtet zeigt sich das Wetter in dieser Woche sehr abwechslungsreich mit viel Niederschlag südlich der Mittelgebirge und an der Küste (bis Freitag 30 bis 60 l/m², sonst 2 bis 12 l/m²). Stürmische Winde spielen vor allem am Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag eine große Rolle - im Mittel werden Windgeschwindigkeiten von 60 km/h und in der Spitze bis 100 km/h erwartet. Entsprechende Wetter- und Unwetterwarnungen sollten beachtet werden. Die Temperaturen bewegen sich zunächst zwischen 0 und 6 Grad, zur Wochenmitte auf 3 - 8 Grad ansteigend und zum Wochenende wieder auf Werte um - bis 5 Grad zurückgehend.
Schneefallgrenze schwankt am Wochenende zwischen 300 und 500 Meter
Zusammenfassend: es bleibt wechselhaft, nasskalt und stürmisch. Mit einer Trendumkehr ist frühestens nach dem 13-15. Dezember zu rechnen.

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Äußerst wechselhaftes und stürmisches Wetter wird Deutschland in den kommenden Tagen über sich ergehen lassen müssen. Ein Tiefdrucksystem nach dem anderen "rast" über Deutschland hinweg und kann stellenweise Windgeschwindigkieten von bis zu 100 km/h und mehr erreichen. Es empfiehlt sich in dieser Woche ganz generell bei Aktivitäten im Freien die Wetter- und Unwetterwarnungen im Blick zu haben. Die ersten Schneeschauer gehen im Norden bereits bis ins Flachland herunter und in der kommenden Nacht besteht - in Gebieten südlich der Mittelgebirge - durchaus die Chance auf eine Schneedeckenausbildung oberhalb 400 Meter. Das wäre zumindest für die Kinder am Nikolaus Tag eine schöne Überraschung. Diese Schneephase wird aber nicht von Dauer sein, denn bereits am Dienstag Abend kündigt sich das nächste Tiefdrucksystem mit milderer Luft an. Die Temperaturen sinken ab Freitag jedoch wieder ab, so dass Schneefall bis ins Flachland ermöglicht wird - mit einer Schneedeckenausbildung ist dann ab ca. 300-400 Meter zu rechnen. In Lagen oberhalb 1.000 Meter wird in dieser Woche einiges an Neuschnee erwartet (gerechnete Mengen zwischen 40 und 80 Liter pro m²) - zusammen mit den stürmischen Winden wird es ordentliche Verwehungen geben, welche den Verkehr in den Alpen erschweren wird. Das alles ist aber noch kein nachhaltiger Wintereinbruch, der ist Aufgrund der äußerst aktiven Westwetterlage noch nicht in Sicht - vielleicht klappt es ja dann aber mit weiße Weihnachten 2011?
Der angekündigte Schnellläufer wird aller Voraussicht nach nicht seine volle Intensität entfalten und in einem "gedachten Viereck" zwischen Bodensee - München - Nürnberg - Karlsruhe um Mitternacht herum Spitzengeschwindigkeiten von 90 km/h erreichen. Die Wetter- bzw. Unwetterwarnungen sind bereits aktiv. Mit Überquerung dieser Welle fällt auch entsprechend viel Niederschlag - südlich der Mittelgebirge werden bis Montag früh Niederschlagsmengen zwischen 10 und 40 l/m² erwartet. Auf der Rückseite des Tiefdrucksystems fließt deutlich kühlere Luft ein, so dass nachfolgende Schauer z.T. bis ins Flachland als Schnee fallen können. Südlich der Mittelgebirge kann bis zum 6. Dezember sich auch in Höhenlagen um 500 Meter kurzzeitig eine Schneedecke ausbilden und oberhalb 800 bis 1.200 Meter schwankend hält der Winter Einzug. In der kommenden Woche bleibt es äußerst wechselhaft mit täglich stürmischen Winden. Der meiste Niederschlag wird in der kommenden Woche südlich der Mittelgebirge gerechnet (in Summe 30 bis 90 l/m², sonst 8 bis 30 l/m²). In den nördlichen Alpen und Skiregionen der Schweiz, Deutschland und Österreich wird oberhalb 1.200 Meter viel Schnee fallen - mit stürmischen Windgeschwindigkeiten wird es ordentliche Verwehungen geben!
Die Frage nach: "Wann kommt der Schnee" - auch im Flachland, kann heute beantwortet werden. Am Montag und Dienstag sind die Wahrscheinlichkeiten für Schneeflocken im Flachland am größten. Allerdings ist das noch kein Wintereinbruch und eine Schneedecke wird sich wohl erst oberhalb 400 Meter kurzzeitig ausbilden können - oberhalb 800 Meter hält der Winter Einzug. Insgesamt gestaltet sich das Wetter in den kommenden Tagen recht stürmisch und niederschlagsreich - besonders südlich der Mittelgebirge fällt mit 30 bis 60 l/m² bis zum Dienstag, 6. Dezember, viel Niederschlag. In Lagen oberhalb 500 Meter wird der Nikolaus am 6. Dezember wohl durch den Schnee stapfen müssen. Die Unwetterwarnungen und Wetterwarnungen sollten in den nächsten Tagen beachtet werden, denn in der Spitze können Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreicht werden. Weiterhin unsicher ist, ob der simulierte Schnellläufer Deutschland in der Nacht von Sonntag auf Montag überqueren wird - wenn er das tut sind orkanartige Winde von über 100 km/h möglich. Im weiteren Wochenverlauf wird es zur Mitte der Woche kurzfristig milder, bevor zum Wochenende die Schneefallgrenze erneut bis ins Flachland absinken kann. Im übrigen rechnen beide Wettermodelle erstmals eine winterliche Wetterlage um den 10. Dezember herum. Die Kontrollläufe bestätigen die Tendenz hin zum Winterwetter um den 10. Dezember 2011. Für alle Ski-Urlauber: Es wird in der kommenden Woche mit extrem viel Niederschlag in den nördlichen Alpenregionen gerechnet. Bis zum kommenden Freitag werden Niederschlagsmengen von 80 bis 120 Liter pro m² gerechnet. Das hat dann auch für die Alpenregionen schon Unwetterausmaße, denn sollte der Niederschlag wie berechnet fallen, so ergeben sich daraus Schneehöhen zwischen 100 und 180 cm oberhalb 1.200 Meter innerhalb 7 Tage.
Sturm und Regen liegen derzeit nördlich der Mittelgebirge - entsprechende Wetterwarnungen sind aktiv. Im Laufe des Wochenendes beruhigt sich die turbulente Wetterlage nicht, im Gegenteil, der Wind nimmt Phasenweise zu und erreicht in der Spitze bis zu 80 km/h, in den Höhenlagen auch darüber. Der vor Tagen für Montag angekündigte Schnellläufer ist weiterhin in abgeschwächter Form aktiv und wird aller Voraussicht nach zwischen Sonntag 21 Uhr und Montag 6 Uhr über Baden-Württemberg und Bayern hinweg rauschen - Spitzengeschwindigkeit liegt bei 90km/h. Bis Montag fällt auch ordentlich Niederschlag: an der Küste und südlich der Mittelgebirge zwischen 15 und 40 Liter pro m², sonst zwischen 5 und 12 l/m². Die Temperaturen bewegen sich zumeist zwischen 6 und 11 Grad und in den Nächten zwischen 3 und 8 Grad. Ab Montag gehen die Temperaturen zurück und die Schneefallgrenze sinkt vorübergehend auf 500 Meter ab - oberhalb 800 Meter hält der Winter Einzug. Insgesamt gestaltet sich die neue Woche äußerst wechselhaft und stürmisch - und so lange die atlantische Frontalzone so aktiv ist, ist auch kein Winter im Flachland möglich, da die einfließende Kaltluft vom nächsten Sturmtief schon wieder verdrängt wird. Freuen können sich die Regionen oberhalb 800-1.000 Meter: hier kommen ordentliche Niederschlagsmengen - zumeist in fester Form herunter (durchschnittlich gerechnete Niederschlagsmenge bis Freitag, 9. Dezember ~40 l/m²). Schneeprognose: Allenfalls Schneeregen im Flachland am Mo/Di, in Lagen oberhalb 500 Meter Schneedeckenausbildung möglich, oberhalb 800 Meter Wintereinbruch.