Wetter Winter 2021/2022: Wetterprognose und Wettervorhersage

Wettertrend: Sturm und orkanartige Winde - Auf dem Atlantik braut sich eine Sturmfront zusammen

| M. Hoffmann
Ein Sturm zieht auf

Die atlantische Frontalzone legt über dem Atlantik weiter an Intensität zu und erreicht in der zweiten Wochenhälfte Deutschland. Neben stürmischen Winden sind auch orkanartige Windböen zu erwarten. Was folgt dem Sturm nach und wie steht es um den Spätwinter?

Trockenes Wetter mit viel Sonnenschein ist heute über Deutschland zu erwarten, bevor zum Nachmittag über dem Westen Wolken aufziehen und den Sonnenschein eintrüben können. Zum Start in die neue Woche werden die Wolken zahlreicher und können hier und da für etwas Niederschlag sorgen, die sich in der Nacht auf Mittwoch von Westen intensivieren und nennenswert ausfallen kann.

Orkanartige Winde möglich

Der Wettercharakter wandelt sich in der zweiten Wochenhälfte. Die atlantische Frontalzone erreicht Skandinavien und beeinflusst mit ihren südlichen Gradienten das Wetter über Deutschland. Der Wind wird kräftiger und kann von Mittwoch bis einschließlich Freitag immer wieder für stürmische Windböen verantwortlich gemacht werden. Über exponierten Lagen sind schwere Sturmböen und über den Küsten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, sowie den höheren Lagen sind zum Freitag hin orkanartige Winde möglich (Windprognose). Der Wind treibt Wolken- und Niederschlagsfelder über Deutschland hinweg. Der Niederschlag kann schauerartig verstärkt und ergiebig ausfallen und mancherorts von Gewittern begleitet werden können. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar.

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Wettervorhersage: Wie wahrscheinlich ist ein Sturm oder Orkan über Deutschland?

| M. Hoffmann
Die Wetterdynamik auf dem Atlantik nimmt in der kommenden Woche zu und sorgt über Deutschland zum Ende der Woche für stürmische Winde. Ist das der Auftakt zu einer Sturmtiefserie und welche Rolle spielt dabei der Spätwinter? Sonnenschein ist am Wochenende über weite Teile von Deutschland zu erwarten und mit Niederschlag ist erst einmal nicht zu rechnen. Die Temperatu...

Wettertrend Winter 2022: Macht eine Sturmtiefserie den Spätwinter über Deutschland unmöglich?

| M. Hoffmann
Auf dem Atlantik wird aktuell etwas in Gang gesetzt, dass über Deutschland zu einer ganzen Sturmtiefserie und das Potential von unwetterartigen Starkwindereignissen ansteigen lassen kann. Kühler ist es heute geworden und oberhalb etwa 600 bis 700 Meter ist der Niederschlag in Schnee übergegangen. Der Niederschlag der Nacht zieht zum Nachmittag nach Süden ab und zwis...

Wetterprognose: Die Ruhe vor dem Sturm

| M. Hoffmann
Momentan zeigt sich das Wetter von seiner überwiegend ruhigen Seite. Auf dem Atlantik aber wird eine Wetterdynamik in Gang gesetzt, was die Wetterentwicklung über Deutschland erneut turbulent und abwechslungsreich gestalten kann. Zeitgleich steigt das Potential von Starkwindereignissen an. Kaltfront. Von Nord nach Süd überquert eine Kaltfront Deutschland und erreicht in...

Turbulente Wetteraussichten: Sturm, Orkan und dann plötzlich Frühling oder doch noch der Spätwinter?

| M. Hoffmann
Auf dem Atlantik findet aktuell eine Wetterentwicklung statt, dass in der zweiten Februar-Hälfte das Potential von unwetterartigen Starkwindereignissen ansteigen lassen und so für unruhiges Wetter sorgen kann. Ruhiges und sonniges Wetter ist heute über Süddeutschland zu erwarten. Die Sonne heizt ordentlich ein und die Temperaturen erreichen zum Nachmittag +6 bis +12 Gr...

Wetterprognose Winter: Das Potential von unwetterartigen Starkwindereignissen steigt an

| M. Hoffmann
Ruhiges Wetter ist in dieser Woche zu erwarten, doch auf dem Atlantik bringen sich Tiefdrucksysteme in Stellung und steuern in der zweiten Februar-Hälfte auf Deutschland zu, was zu einem weiteren turbulenten und stürmischen Wettercharakter führen kann. Weitgehend ruhiges Wetter ist in den kommenden Tagen über Deutschland zu erwarten. Zwar wird der Norden von Deutschlan...

Regenradar

Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,7 +2,3 +1,3 546,5 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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