Wetter Winter 2021/2022 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wettertrend: Was spricht für und was gegen den Winter?

Ist im Februar noch so etwas wie Winter möglich?
Ist im Februar noch so etwas wie Winter möglich?

Mehr wie nasskaltes Wetter mit winterlichen Wettererscheinungen ist in diesem Hochwinter nicht möglich und schleicht sich der Winter an, verzieht er sich binnen 48 Stunden auch schon wieder. Kann sich das im Februar noch einmal grundlegend ändern?

Ruhiges Januarwetter. Die Schneefälle der Nacht klingen am Samstag über dem Osten und Südosten ab (Schneeprognose) und zum Beginn der neuen Wochen stellt sich ein ruhiger und weitgehend trockener Wettercharakter ein. Lösen sich die nächtlichen Nebelfelder auf, kommt im Schwerpunkt über dem Süden und dem Westen häufiger die Sonne zum Vorschein. Die Temperaturen erreichen über der Nordhälfte +4 bis +8 Grad und können über den Gebieten mit zähem Nebel und der Südhälfte mit +2 bis +6 Grad frischer ausfallen. Dort ist auch mit Nachtfrost zu rechnen.

Kein Winterwetter

Bis Anfang Februar verändert sich zwar die Großwetterlage, doch der Winter hat bis zum 1. Februar so gut wie keine Chance, sich nachhaltig über Deutschland und bis auf das Flachland herab auszudehnen. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar.

Weiterlesen: Wettertrend: Was spricht für und was gegen den Winter?

Anzeige
Unterstützen
Sie uns!
Ihnen gefallen unsere Wettervorhersagen? Wir freuen uns über einen freiwilligen Geldbetrag in einer von Ihnen gewünschten Höhe.
Betrag wählen

 

 

Wetterprognose: Die milde und stürmische West- oder die kühle bis kalte Ostwetterlage?

Die wilde und stürmische Westwetterlage?
Die wilde und stürmische Westwetterlage?

Über den mittleren Lagen hat sich der Winter bemerkbar machen können, doch so wirklich winterlich fühlt sich das nicht an. Wir schauen und heute Abend einmal die Rahmenbedingungen genauer an, und wollen einmal bewerten, ob aus dem Winter überhaupt noch was werden kann.

Nasskaltes Wetter mit winterlichen Optionen ab den mittleren Lagen. Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an unseren Wettertrend der letzten Wochen erinnern, der jetzt zur Realität geworden ist. Die Hauptniederschläge gingen heute über tieferen Lagen größtenteils als Regen nieder und selbst in Höhenlagen von 500 Meter taute der gefallene Schnee bei leichten Plusgraden an. Nasskalt mit winterlichem Geplänkel.

Viel Niederschlag am Samstag

Auch wenn sich morgen der Wettercharakter beruhigt, so trügt die Ruhe, denn von Norden zieht ein weiteres Niederschlagsgebiet nach Deutschland herein, was im Schwerpunkt der östlichen Mittelgebirge, dem Bayerischen Wald und dem Alpenvorland zu langandauerndem und ergiebigen Niederschlag führen, der bis zum Sonntag anhalten kann. Über dem Süden und entlang der Alpen geht der Niederschlag als Schnee nieder, was dort zu Neuschneemengen zwischen 20 und 40 cm und örtlich bis 60 cm führen kann. Etwa nördlich der Linie gehen die Niederschläge im Verlauf der Nacht auf Samstag zunehmend in Regen über.

Weiterlesen: Wetterprognose: Die milde und stürmische West- oder die kühle bis kalte Ostwetterlage?

Der Wettertrend zwischen Nasskalt, Zonalisierung und einem Betonhoch - doch was ist mit dem Winter?

Der nachhaltige Flachland-Winter ohne Chance?
Der nachhaltige Flachland-Winter ohne Chance?

Der Winter schaut in den kommenden Tagen kurz über Deutschland vorbei und kann über den mittleren Lagen für eine Winterlandschaft sorgen. Nachfolgend berechnen die Vorhersagemodelle ein breites Spektrum an Möglichkeiten, worunter auch einige Kuriositäten vertreten sind.

Zufuhr kalter Luftmassen polaren Ursprungs. In der Nacht auf Donnerstag werden in der Höhe kalte Luftmassen von Nord nach Süd über Deutschland hinweggeführt. Dabei kann es zu stürmischen Windböen (Windprognose) kommen. In der Höhe sind die Luftmassen labil geschichtet, was bis Freitag immer wieder zu Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauern bis auf tiefere Lagen herab führen wird. Örtlich können auch kurze Gewitter erwartet werden. Die Ausbildung einer winterlichen Schneedecke ist ab den mittleren Lagen möglich. Mehr dazu: Wetter-Update: Wo und wie viel Schnee ist zu erwarten? Drei Schneeprognosen im Vergleich.

Spürbar milder

Doch das winterliche Spektakel währt über den mittleren Lagen nur für kurze Zeit. Bereits in der Nacht auf Samstag erreicht eine weitere Störung Deutschland und führt mildere Luftmassen nach Deutschland, was die Temperaturen am Tage über dem Osten auf +2 bis +6 Grad und über dem Westen und Norden auf bis +8 Grad ansteigen lassen kann. Über dem Süden bleibt es mit -2 bis +4 Grad kühler und der Niederschlag kann anfangs noch bis auf tiefere Lagen als Schnee niedergehen. Im Tagesverlauf steigt die Schneefallgrenze weiter an und pendelt sich zwischen 600 und 1.000 Meter ein. Nachfolgend beruhigt sich das Wetter. Weitere Informationen: Wetter Januar 2022.

Weiterlesen: Der Wettertrend zwischen Nasskalt, Zonalisierung und einem Betonhoch - doch was ist mit dem Winter?

Wetterprognose Winter 2022: Aus- oder Eingewintert?

Wo bleibt der Winter? © Martin Bloch
Wo bleibt der Winter? © Martin Bloch

Kommt er, oder verpufft er, der Winter? Bislang war das Wetter wenig winterlich, doch nach der Wochenmitte weht ein winterlicher Hauch über Deutschland hinweg. Sind das die Vorboten eines Wintereinbruchs?

Nasskaltes und ab den mittleren Lagen winterliches Wetter steht ab der Wochenmitte bevor. Der Grund ist ein Trogvorstoß, der über Skandinavien nach Süden eingeleitet wird. Deutschland aber wird vom Hauptzustrom der kalten Luftmassen nur gestreift, was dennoch für einen Hauch von Winter und mancherorts zu turbulenten Wetterbedingungen führen kann.

Schnee- und Schneeregenschauer - örtliche Graupelgewitter und ein böiger Wind

Die kalten Luftmassen werden aus nördlichen Richtungen nach Deutschland geführt, sodass diese über der warmen Nordsee angewärmt werden und erst südlich der Linie von Köln und Dresden auskühlen können. Über der Nordhälfte pendeln sich die Temperaturen zwischen Donnerstag und Freitag auf -1 bis +4 Grad ein. Schauer gehen bis auf tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer nieder, doch werden diese erst oberhalb etwa 400 bis 600 Meter für die Ausbildung einer Schneedecke sorgen können. Anders die Situation weiter nach Süden. Die Temperaturen sinken auf -2 bis +2 Grad ab und erreichen entlang des Rheingrabens bis +4 Grad. Schneeschauer sind bis auf das Flachland herab zu erwarten und oberhalb etwa 200 bis 400 Meter kann der Schnee auch liegen bleiben und für winterliche Wetterverhältnisse sorgen (Update Wettervorhersage: Eine Schneefront erreicht Deutschland - wo ist mit wie viel Schnee zu rechnen?). Der Wind kommt kräftig und am Donnerstag über exponierten Lagen noch stürmisch aus nordwestlichen Richtungen. Am Wochenende beruhigt sich der Wettercharakter und von Westen wird es milder. Weitere Informationen: Wetter Januar 2022.

Weiterlesen: Wetterprognose Winter 2022: Aus- oder Eingewintert?


Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,21 +0,92 -0,09 806 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

Mach mit!

Wetter ist Ihre Leidenschaft und Sie schreiben gerne? Für unsere Rubrik der Wettermeldungen aus aller Welt suchen wir Verstärkung. Falls Sie Lust haben, ein Teil des Teams von Wetterprognose-wettervorhersage.de zu werden, melden Sie sich einfach und unverbindlich über das Kontaktformular.

Kontakt zu uns