Wetter Sommer 2021 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wettertrend - Wie entwickelt sich das Sommerwetter weiter - mit Blick auf die Langfristprognosen

Welchen Weg schlägt der Rest des Sommers ein?
Welchen Weg schlägt der Rest des Sommers ein?

Heftige und regional unwetterartige Regensummen sind im Verlauf der Woche zu erwarten und das Wetter erinnert nur von den Temperaturen an den Sommer. Wie aber sieht die zweite Sommerhälfte aus? Stabilisiert sich das Wetter oder gehen die Unwetter geradewegs so weiter?

Unwetterartige Niederschläge sind in den kommenden Tagen zu erwarten. Der Schwerpunkt wird voraussichtlich über Teile des Westens, der östlichen Mittelgebirge und über dem südlichen Baden-Württemberg und Bayern liegen können. Regensummen von 40 bis 60 l/m² und unter bestimmten Voraussetzungen von bis 150 l/m² sind nicht auszuschließen. Sonst sind Niederschlagsmengen von 5 bis 15 l/m² und örtlich bis 30 l/m² möglich. Details hängen stark davon ab, welche Zugbahn das Tief über Deutschland einschlägt. Veränderungen sind möglich. Infolge daraus ist mit ansteigenden Pegeln, der Bäche und Flüsse zu rechnen. Zudem steigt das Potential von Sturzfluten an.

Frisch bis sommerlich

Regnet es für längere Zeit kräftig und ergiebig, pendeln sich die Werte auf +15 bis +20 Grad ein. Gerade zum Wochenbeginn aber können die Temperaturen mit +22 bis +27 Grad und örtlich bis +30 Grad sommerliche Werte erreichen. Sonst schwanken diese zwischen +20 bis +25 Grad und können im Schwerpunkt über dem Norden und Osten bis +29 Grad erreichen. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage zum Wetter Juli.

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Wetterprognose - was folgt den Unwettern nach - Sommerwetter oder gleich die Hitze?

Kippt die Großwetterlage in Richtung Hochsommer?
Kippt die Großwetterlage in Richtung Hochsommer?

Von Regenwetter direkt in den Hochsommer. Die Vorhersage-Modelle berechnen in ihren Vorhersagen einen spektakulären Wandel der Großwetterlage, was auf den weiteren Verlauf des Sommers gravierende Auswirkungen haben kann.

Kräftige Schauer und Gewitter breiten sich in den kommenden Tagen über Deutschland aus. Zu verdanken ist das einem Tiefdrucksystem, dass eine Vb-Zugbahn einschlägt und regional für länger andauernde und ergiebige Niederschläge sorgen kann. Örtlich auch mit Überflutungs- und Hochwassergefahr. Details bleiben nach wie vor abzuwarten. Dazu aber später mehr.

Erst Sommer-, dann Unwetter

Der Sonntag und der Montag verlaufen verbreitet trocken und eine längere Sonnenscheindauer ist zunächst über dem Westen und am Montag über dem Osten möglich. Zwischendurch sind Schauer und regionale Gewitter nicht ausgeschlossen. Ab Montagnachmittag verdichtet sich von Westen die Bewölkung und zum Abend setzen über dem Westen und Südwesten kräftige und örtlich unwetterartige Schauer und Gewitter ein, die sich bis zur Wochenmitte über ganz Deutschland ausdehnen und ihren Schwerpunkt über Süd- und Ostdeutschland haben können. Die Temperaturen erreichen am Montag sommerlich warme +22 bis +27 Grad und örtlich bis +30 Grad, sinken im weiteren Verlauf der Woche auf +18 bis +24 Grad ab und mit einer länger andauernden Niederschlagsdauer können die Werte auf bis +15 Grad abkühlen. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage zum Wetter Juli 2021.

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Wetterprognose - Ein Störimpuls und das Sommerwetter

Ein sommerlicher Wettertrend
Ein sommerlicher Wettertrend

Ein Tief rückt ab dem Wochenende in Richtung Deutschland vor und kann unter bestimmten Voraussetzungen zu erheblichen und regional unwetterartigen Regensummen führen. Ob das so kommt, hängt im Detail stark von der Zugbahn des Tiefdrucksystems ab. Darüber hinaus wagt sich der Sommer nach Deutschland.

Extreme Niederschlagsmengen. Ein schwachgradientiges Tiefdrucksystem verlagerte sich in den letzten 24 Stunden nur sehr langsam von Süden aus über den Nordosten und sorgte für Niederschlagsmengen von 40 bis 60 l/m² und örtlich bis 90 l/m². Der Spitzenreiter gestern war Arkona (Mecklenburg-Vorpommern) mit 82,3 l/m². Tags zuvor war mit 94,7 l/m² Lauchheim (Baden-Württemberg) der Spitzenreiter (Niederschlagssummen 24 Stunden).

Und es regnet weiter

Heute dominiert ein Zwischenhoch das Wetter über Deutschland und es kommt nur zu gelegentlichen Schauern. Verbreitet bleibt es trocken, bevor zum Nachmittag die Wolken von Westen dichter werden und zum Abend für Schauer und Gewitter sorgen können, die in der Nacht auf Sonntag über der Südhälfte regional unwetterartig ausfallen können (Gewitterradar). Apropos Unwetter. Das explosive Gemisch einer gradientenschwachen und feucht-warmen Wetterlage bleibt auch die kommenden Tage erhalten. Am Montag können mit +24 bis +28 Grad und örtlich bis +30 Grad erreicht werden, bevor es zum Abend erneut - heftig und regional unwetterartig - zur Sache gehen kann. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage zum Wetter Juli 2021.

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Wetterprognose - Erst die Unwetter, dann kommt ein Sommerhoch Sichtweite

Wie steht es um den Sommer?
Wie steht es um den Sommer?

Viel Regen ging in den letzten 24 Stunden über Deutschland nieder und auch in den kommenden Tagen ist für reichlich Niederschlag - örtlich unwetterartig ausfallend - gesorgt. Wann aber kommt der - beständige - Sommer? Ist er dieses Jahr überhaupt noch möglich?

Schwachgradientige Tiefdruckfront. Was sich relativ harmlos anhört, hat es in sich. Bedingt durch eine fehlende Dynamik wabert - oder schleift - das Tief über Deutschland hinweg und sorgt so für anhaltende und ergiebige Niederschläge, die bspw. gestern im Schwerpunkt über Baden-Württemberg und Bayern zu enormen Niederschlagssummen geführt haben (Regensumme Deutschland). Spitzenreiter war mit 94,7 l/m² Lauchheim (Baden-Württemberg).

Weitere - teils unwetterartige - Regensummen

Das Tief wabert weiterhin über Deutschland und bekommt zum Ende des Wochenendes weitere Unterstützung. Zum Wochenbeginn dreht sich das nächste Tief über Deutschland ein und saugt von der Mittelmeerregion aus feuchte Luftmassen an. Infolge daraus ist mit weiteren - kräftigen und örtlich unwetterartigen - Schauern und Gewittern zu rechnen. Das Potential regionaler Überflutungen steigt weiter an, wenngleich es gilt, die Details noch abzuwarten. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage zum Wetter Juli.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +7,2 +0,8 -0,4 399 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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