Mit einem Temperatursturz wird das Wetter deutlich kühler, was unter bestimmten Voraussetzungen auch Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer ermöglichen kann. Verantwortlich hierfür ist ein Tiefdruckzentrum über Skandinavien, was zu der Veränderung der Großwetterlage führt.

Zeitweise ziehen heute Wolken vorüber und können den Sonnenschein etwas eintrüben. Über dem Osten, sowie über Bayern und Baden-Württemberg scheint häufiger die Sonne. Niederschläge sind keine zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus nördlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +13 bis +17 Grad über dem Norden und +16 bis +21 Grad über dem Süden.

Ein Tiefdruckausläufer erreicht Deutschland

Am Samstag, den 20. Oktober erreicht ein Tiefdruckausläufer Deutschland und sorgt mit seinem Wolkenband für wechselnde und über dem Norden zeitweilig auch starke Bewölkung. Verbreitet bleibt es trocken, doch können ganz vereinzelte Regentropfen über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee nicht ausgeschlossen werden. Der Wind kommt schwach aus nördlichen Richtungen und die Temperaturen gehen mit +10 bis +15 Grad über dem Norden und +15 bis +20 Grad über dem Süden noch etwas zurück.

Die Wolken werden im Oktober 2018 wieder zahlreicher
Die Wolken werden im Oktober 2018 wieder zahlreicher

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Verbreitet ein sonniger Oktobertag

Über Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg zeigen sich am 21. Oktober Wolkenfelder, sonst kommt nach teils zäher Nebelauflösung häufiger die Sonne zum Vorschein. Regen ist nicht zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +14 bis +18 Grad.

Unbeständiges Oktoberwetter

Am 22. Oktober dreht die Grundströmung auf nördliche Richtungen und treibt ein Tiefdruckausläufer von Nord nach Süd über Deutschland hinweg. Das Wolkenband erreicht mit seinem Niederschlagsfeld am Vormittag Norddeutschland, zum Nachmittag die Mittelgebirge und zu den Abendstunden auch den Süden von Bayern und Baden-Württemberg. Zwischendurch ist auch immer wieder einmal mit sonnigen Abschnitten zu rechnen. Die Temperaturen kühlen sich mit +8 bis +13 Grad über dem Norden und +10 bis +15 Grad über dem Süden weiter ab.

Temperatursturz, Wind und Regen - Der Herbst hält Einzug

Lange hat der Herbst auf sich warten lassen, doch im Zeitraum vom 23. und 24. Oktober verlagert sich ein Tiefdruckzentrum über Skandinavien und festigt über Deutschland eine nordwestliche Grundströmung. So können kühle und feuchte Luftmassen herangeführt werden, was die Temperaturen mit +7 bis +13 Grad weiter absinken lassen kann. Der Himmel zeigt sich meist stark bewölkt und mit zeitweiligen Niederschlägen kann gerechnet werden, welche im nördlichen Stau der Mittelgebirge, von Schwarzwald, dem Bayerischen Wald und der Alpen auch länger andauernd ausfallen können. Mit entsprechender Schauerintensität wären auch Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer in höheren bis auf mittlere Lagen herab möglich. Der Wind frischt am Dienstag auf und kann am Mittwoch über dem Norden zu stürmischen Windböen führen, welche an den Küstenregionen auch zu schweren Sturmböen führen können. Mehr dazu in der Windprognose.

Der Wettercharakter wendet sich zunehmend dem herbstlich kühlen, windigen und auch regnerischen Bereich zu. Wie lange nun mit einem herbstlichen Wetter zu rechnen ist und wie die Chancen auf einen frühen Wintereinbruch stehen, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter November 2018.

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