Die zum Teil unwetterartigen Schneefälle über dem Süden halten an, sonst wird es von Norden her milder, bevor der nächste Wintersturm für einen Temperaturrückgang sorgt.

Bei starker Bewölkung kommt es heute zu zeitweiligen Niederschlägen, welche südlich der Linie von Köln und Dresden länger andauernd und ergiebiger ausfallen können. Bei einem kräftigen Wind aus nördlichen Richtungen steigen die Temperaturen über dem Norden auf +5 bis +10 Grad an und über dem Süden ist mit Werten von +1 bis +5 Grad mit nasskalten Werten vorlieb zu nehmen. Liegt die Schneefallgrenze über dem Süden anfangs noch bei 200 Meter, so steigt diese im Tagesverlauf auf 600 bis 1.000 Meter an. Nichtsdestotrotz sind - auch aufgrund der bereits niedergegangenen Schneemengen - über dem Süden mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und unwetterartigen Wetterbedingungen zu rechnen.

Der Januar 2019 mit teils erheblichen Neuschneemengen über dem Süden
Der Januar 2019 mit teils erheblichen Neuschneemengen über dem Süden

loading...
  Aktuell sind Wetterwarnungen aktiv
  Regenradar

Regenradar

Regenradar Deutschland
Regenradar mit erweiterten Funktionen
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)
  Aktuelle Wetterkarten

Unbeständiges Januarwetter

In der Nacht und tagsüber ist am 6. Januar entlang des Alpenraumes mit weiterem Dauerniederschlag zu rechnen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt meist als Schnee niedergehend, was die Unwetterkriterien dort noch verschärft. Weiter nach Norden ist mit bei ansteigenden Temperaturen zeitweiligen Niederschlägen zu rechnen. Die Werte erreichen über der Mitte +1 bis +5 Grad und über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zwischen +4 bis +8 Grad. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 400 bis 800 Meter. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus nordwestlichen Richtungen.

Wetterberuhigung

Ein Zwischenhoch sorgt am 7. Januar für ein Wechselspiel aus Sonne, Wolken und etwas Niederschlag, welcher über Berchtesgaden länger andauernd und weiterhin als Schnee niedergehen kann. Die Temperaturen erreichen südlich der Linie von Stuttgart und Regensburg -1 bis +4 Grad und nördlich davon sind +4 bis +8 Grad zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus südwestlichen Richtungen.

Anzeige

Ein Sturmtief überquert Deutschland - erhöhtes Potential für unwetterartige Starkwindereignisse

Im Zeitraum vom 8. und 9. Januar verlagert sich ein Sturmtief von Skandinavien über das östliche Europa und beeinflusst das Wetter über Deutschland. Der Wind gewinnt an Kraft und sorgt im gesamten Zeitraum auch in tieferen Lagen für stürmische Windböen. An den Küsten, sowie über exponierten Lagen ist mit schweren Sturmböen bis hin zu orkanartigen Windböen mit erhöhten Unwetterpotential zu rechnen. Der Wind kommt anfangs aus westlichen Richtungen und dreht zum 9. Januar auf nördliche Richtungen und führt kältere Luftmassen nach Deutschland.

Die Temperaturen erreichen am Dienstag +1 bis +5 Grad über dem Süden und über dem Norden sind +4 bis +8 Grad möglich. Am Mittwoch sinken die Werte auf -2 bis +2 Grad über dem Süden und Osten ab und bleiben mit +2 bis +6 Grad über dem Norden und Westen im gemäßigt milden Bereich. Am Dienstag ist mit kräftigen und länger andauernden Niederschlägen zu rechnen, welche zum Mittwoch nachlassen und in eine Schauerform übergehen können. Bedingt durch den Nordwind stauen sich die Niederschläge entlang der Alpen, was dort zu weiteren Neuschneezuwachs führen kann. Die Schneefallgrenze sinkt von Dienstag mit 700 bis 1.200 Meter zum Mittwoch auf 100 bis 500 Meter ab.

Dauerfrost über dem Süden und Osten

Der Sturm verliert am 10. Januar seinen Einfluss auf Deutschland. Bei wechselnder - meist starker Bewölkung - ist über dem Nordwesten und Südosten mit zeitweiligen Niederschlägen zu rechnen. Über dem Nordwesten bei +1 bis +4 Grad teils als Schnee, Schneeregen oder Regen und über dem Süden und Osten bei -4 bis +1 Grad durchweg als Schnee. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen.

Schneeprognose

Die Kriterien vor unwetterartigen Schneefall sind derzeit über dem Süden erfüllt. Besonders heftig zeigt sich die Situation im Alpenvorland und über den Alpen, aber auch weiter nach Norden ist bis zu einer Linie von Stuttgart und Regensburg mit erheblichen Neuschneemengen ab den mittleren Lagen zu rechnen. Simuliert werden in den Niederungen 0 bis 10 cm, in den mittleren Lagen 15 bis 50 cm und in den höheren Lagen 30 bis 60, örtlich bis 80 cm. Über den Alpen werden teils über 100 cm an Neuschnee berechnet. Mehr dazu in der aktuellen Schneeprognose.

Viel Neuschnee über dem Süden von Deutschland
Viel Neuschnee über dem Süden von Deutschland - Schneeprognose © windy.tv

Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Wetter Winter 2019, welche heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.

Anzeige

 

Erzählen Sie es Ihren Freunden, wenn Ihnen unsere Wetterprognosen gefallen