Wetter Januar 2019 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Januar 2019: aktuelle Wettervorhersage vom 05.01.2019 - Starkschneefall über dem Süden und stürmische Winde zum Beginn der neuen Woche

Die zum Teil unwetterartigen Schneefälle über dem Süden halten an, sonst wird es von Norden her milder, bevor der nächste Wintersturm für einen Temperaturrückgang sorgt.

Bei starker Bewölkung kommt es heute zu zeitweiligen Niederschlägen, welche südlich der Linie von Köln und Dresden länger andauernd und ergiebiger ausfallen können. Bei einem kräftigen Wind aus nördlichen Richtungen steigen die Temperaturen über dem Norden auf +5 bis +10 Grad an und über dem Süden ist mit Werten von +1 bis +5 Grad mit nasskalten Werten vorlieb zu nehmen. Liegt die Schneefallgrenze über dem Süden anfangs noch bei 200 Meter, so steigt diese im Tagesverlauf auf 600 bis 1.000 Meter an. Nichtsdestotrotz sind - auch aufgrund der bereits niedergegangenen Schneemengen - über dem Süden mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und unwetterartigen Wetterbedingungen zu rechnen.

Der Januar 2019 mit teils erheblichen Neuschneemengen über dem Süden
Der Januar 2019 mit teils erheblichen Neuschneemengen über dem Süden

Unbeständiges Januarwetter

In der Nacht und tagsüber ist am 6. Januar entlang des Alpenraumes mit weiterem Dauerniederschlag zu rechnen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt meist als Schnee niedergehend, was die Unwetterkriterien dort noch verschärft. Weiter nach Norden ist mit bei ansteigenden Temperaturen zeitweiligen Niederschlägen zu rechnen. Die Werte erreichen über der Mitte +1 bis +5 Grad und über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zwischen +4 bis +8 Grad. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 400 bis 800 Meter. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus nordwestlichen Richtungen.

Wetterberuhigung

Ein Zwischenhoch sorgt am 7. Januar für ein Wechselspiel aus Sonne, Wolken und etwas Niederschlag, welcher über Berchtesgaden länger andauernd und weiterhin als Schnee niedergehen kann. Die Temperaturen erreichen südlich der Linie von Stuttgart und Regensburg -1 bis +4 Grad und nördlich davon sind +4 bis +8 Grad zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus südwestlichen Richtungen.

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Ein Sturmtief überquert Deutschland - erhöhtes Potential für unwetterartige Starkwindereignisse

Im Zeitraum vom 8. und 9. Januar verlagert sich ein Sturmtief von Skandinavien über das östliche Europa und beeinflusst das Wetter über Deutschland. Der Wind gewinnt an Kraft und sorgt im gesamten Zeitraum auch in tieferen Lagen für stürmische Windböen. An den Küsten, sowie über exponierten Lagen ist mit schweren Sturmböen bis hin zu orkanartigen Windböen mit erhöhten Unwetterpotential zu rechnen. Der Wind kommt anfangs aus westlichen Richtungen und dreht zum 9. Januar auf nördliche Richtungen und führt kältere Luftmassen nach Deutschland.

Die Temperaturen erreichen am Dienstag +1 bis +5 Grad über dem Süden und über dem Norden sind +4 bis +8 Grad möglich. Am Mittwoch sinken die Werte auf -2 bis +2 Grad über dem Süden und Osten ab und bleiben mit +2 bis +6 Grad über dem Norden und Westen im gemäßigt milden Bereich. Am Dienstag ist mit kräftigen und länger andauernden Niederschlägen zu rechnen, welche zum Mittwoch nachlassen und in eine Schauerform übergehen können. Bedingt durch den Nordwind stauen sich die Niederschläge entlang der Alpen, was dort zu weiteren Neuschneezuwachs führen kann. Die Schneefallgrenze sinkt von Dienstag mit 700 bis 1.200 Meter zum Mittwoch auf 100 bis 500 Meter ab.

Dauerfrost über dem Süden und Osten

Der Sturm verliert am 10. Januar seinen Einfluss auf Deutschland. Bei wechselnder - meist starker Bewölkung - ist über dem Nordwesten und Südosten mit zeitweiligen Niederschlägen zu rechnen. Über dem Nordwesten bei +1 bis +4 Grad teils als Schnee, Schneeregen oder Regen und über dem Süden und Osten bei -4 bis +1 Grad durchweg als Schnee. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen.

Schneeprognose

Die Kriterien vor unwetterartigen Schneefall sind derzeit über dem Süden erfüllt. Besonders heftig zeigt sich die Situation im Alpenvorland und über den Alpen, aber auch weiter nach Norden ist bis zu einer Linie von Stuttgart und Regensburg mit erheblichen Neuschneemengen ab den mittleren Lagen zu rechnen. Simuliert werden in den Niederungen 0 bis 10 cm, in den mittleren Lagen 15 bis 50 cm und in den höheren Lagen 30 bis 60, örtlich bis 80 cm. Über den Alpen werden teils über 100 cm an Neuschnee berechnet. Mehr dazu in der aktuellen Schneeprognose.

Viel Neuschnee über dem Süden von Deutschland
Viel Neuschnee über dem Süden von Deutschland - Schneeprognose © windy.tv

Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Wetter Winter 2019, welche heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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