Wettertrend: Der Februar ein Sturm-Monat? Der Polarwirbel drückt mächtig in Richtung Europa

| M. Hoffmann
Wild, stürmisch und mild?

Der Polarwirbel entfesselt sich über Kanada und drückt die atlantische Frontalzone Stück für Stück in Richtung Europa. Welche Folgen das für das Wetter über Deutschland haben kann, darüber sind sich die Wettervorhersagen der Prognose-Modelle noch nicht einig.

Wetterwarnung

Regen und Sturm. Unwetterartige Wetterereignisse sind heute mit einem Sturmtief über Deutschland zu erwarten. Über tieferen Lagen bläst der Wind kräftig bis stürmisch aus westlichen Richtungen und kann über exponierten Lagen zu schweren Sturmböen führen. Über höheren Lagen sind orkanartige Winde möglich. Entsprechende Hinweise sollten Beachtung finden: Windprognose | Unwetterwarnung | Warnlagenbericht. Zum Wind gesellt sich kräftiger Niederschlag, der sich zum Nachmittag über dem Westen schauerartig verstärkt und örtlich mit Gewitter einhergehen kann (Gewitterradar). Regional ist mit ergiebigem und länger andauernden Niederschlag zu rechnen. Über den regenabgewandten Seiten (sog. Lee-Gebiete) ist nur wenig Regen zu erwarten.

Wetterberuhigung mit Schneeschauer

Das Sturmtief zieht in der kommenden Nacht nach Osten ab und sorgt zum Wochenbeginn noch für einen ruppigen Wind, der aus nordwestlichen Richtungen kühlere Luftmassen nach Deutschland führt und in den Morgenstunden für lokale Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer sorgen kann. Im weiteren Verlauf der Woche stellt sich ein ruhiger und über dem Süden sonniger Wettercharakter ein. Erst zum Ende der Woche erreicht eine neuerliche Kaltfront Deutschland und lässt die Schneefallgrenze absinken. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar

Nach einer weitgehend ruhigen und milden Woche, wird es zum Ende der Woche abwechslungsreicher und kühler
Wetterprognose des europäischen und amerikanischen Prognosemodells: Nach einer weitgehend ruhigen und milden Woche wird es zum Ende der Woche abwechslungsreicher und kühler © www.meteociel.fr

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Wetterprognose des europäischen Wettermodells: der tiefe Druck vom Atlantik

Schaut man sich die obenstehenden Wetterkarten einmal genauer an, so spielt in den heutigen Wetterprognosen der angedeutete Störimpuls in Form eines Hochdrucksystems eine größere Rolle. Doch liegt dieser zu nah an Europa, um irgendwas in Richtung Winter kippen zu lassen.

Ruhig oder wild?

Das Hoch aber wird entscheiden, ob nach dem 11. Februar eine eher milder und wilder oder milder und ruhiger Wettercharakter vorherrschend sein wird. Nach der Wetterprognose der Europäer verlagert sich das Hoch vom 11. bis 13. Februar von den Azoren, Island und England in Richtung Deutschland und Skandinavien und lässt sich von der auf dem Atlantik wütenden Frontalzone nach Osten abdrängen.

Südwestwetterlage? Eine Option!

Spielt man die Wettervorhersage der Europäer einmal durch, so ergibt sich aus einer Westwetterlage eine kurze Wetterberuhigung, die mit der Hochdruckverlagerung nach Osten zum Beginn der zweiten Februar-Hälfte in einer Südwestwetterlage endet.

Die Temperaturen erreichen am 12. Februar +2 bis +6 Grad und am 15. Februar werden milde +5 bis +10 Grad und über dem Westen und Südwesten bis +14 Grad in Aussicht gestellt. Man sieht - mehr als deutlich - dass der Winter im aktuellen Wettertrend der Europäer keine Rolle spielt. Dennoch kann der Störimpuls dafür sorgen, dass das Wetter im Zeitraum vom 11. bis 15. Februar weitgehend trocken und verbreitet sonnig ausfallen kann.

Der Polarwirbel drückt mächtig in Richtung Europa
Wetterprognose des europäischen Prognosemodells: Der Polarwirbel drückt mächtig in Richtung Europa - da bleibt kein Platz für den Winter © www.meteociel.fr

Wettertrend nach dem amerikanischen Wettermodell: Monstersturm?

Die Wetterprognose der Amerikaner zeigt sich heute wieder einmal von einer extremen Seite, die so mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht eintreffen wird. Es geht auch gar nicht um die Details, sondern um das grobe Muster, was passiert, wenn sich dem entfesselnden Atlantik kein Hoch entgegenstellt.

Der Atlantik mit voller Wucht

Der Störimpuls in Form eines Hochs flacht nach dem Wettertrend der Amerikaner schnell ab und kann sich dem Anrennen der atlantische Frontalzone nicht erwehren und so greift ein Tiefdrucksystem nach dem anderen auf Europa über. Im Zeitraum vom 12. bis 14. Februar ist mit einer Zunahme von Wind- und Niederschlagsereignissen zu rechnen.

Tiefdruckzentrum Skandinavien

Durch die fehlende Blockade des Hochdrucksystems hat die atlantische Frontalzone bis Mitte Februar ein leichtes Spiel ein Zentraltief über Skandinavien zu positionieren. Dieses Tief intensiviert sich innerhalb kürzester Zeit und kann vom 15. bis 18. Februar über Deutschland, Österreich und der Schweiz für stürmische Winde sorgen. Auch sind Randtiefentwicklungen oder Schnellläufersysteme nicht auszuschließen, die das Potential von unwetterartigen Starkwindereignissen ansteigen lassen können.

Kein Winterwetter

Bis in die letzte Februar-Dekade hinein berechnen die Amerikaner eine auf dem Atlantik hohe Wetterdynamik. Zwar kann ein Hoch von Süden etwas dagegen drücken und das Wetter nach dem Durchzug des Sturmtiefs kurzzeitig beruhigen, doch bleibt die zonale Struktur erhalten und entsprechend das Potential von Starkwindereignissen und an Winterwetter ist vorerst nicht zu denken.

Eine hohe Wetteraktivität mit Potential für Extremwindereignisse
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Eine hohe Wetteraktivität mit Potential für Extremwindereignisse © www.meteociel.fr

Auf den Punkt gebracht: Und der Winter?

Beide Vorhersage-Modell verbannen den Winter regelrecht aus ihren Prognosen, doch Erfahrungsgemäß folgt einer turbulenten Wetterlage mit einer solchen Zuspitzung zum Ende des Winters eine gravierende Umstellung nach. Nicht falsch verstehen - das hat mit dem Winter noch immer wenig gemeinsam - es geht um die Umstellung, die zwar in den Spätwinter kippen kann, doch genauso gut sind frühlingshaft milde Wetterlagen möglich.

Wir haben uns einmal jeden einzelnen Kontrolllauf genauer angeschaut, um ein mögliches Muster zu erkennen. Rund 30 Prozent der Kontrollläufe berechnet eine bis zum 23. Februar anhaltende Dominanz der Westwetterlage. Die restlichen 70 Prozent berechnen teils erhebliche Verwerfungen innerhalb des Polarwirbels, was eine Rückkehr der meridionalen Grundströmung, bzw. einer gestörten Zirkulation ins Spiel bringt. Um die Eingangs gestellte Frage zu beantworten, hat der Winter mit einer hohen Wahrscheinlichkeit bis zum Ende der zweiten Februar-Dekade nichts zu melden. Den Spätwinter aber sollte man noch nicht abschreiben, denn der wiederum hängt stark davon ab, ob die Zonalisierung erhalten bleibt, oder sich das Strömungsmuster meridionalisieren kann. Wir haben die extremeren Varianten einmal gegenübergestellt.

Links das wilde Westwindwetter, rechts die meridionale und gestörte Zirkulation
Wetterprognose nach ausgesuchten Kontrollläufen: Links das wilde Westwindwetter, rechts die meridionale und gestörte Zirkulation © www.meteociel.fr

Was wahrscheinlich ist

Der Sonnenstand steigt, die atlantische Frontalzone ist entfesselt und zeigt sich in der zweiten Februar-Dekade äußerst aktiv. Der Winter konnte sich in dieser Saison über den mittleren und den tiefen Lagen nicht nachhaltig durchsetzen und so stellt sich die Frage: woher soll der Winter kommen? Ja, es kann sich eine winterliche Großwetterlage einstellen, doch die Landmassen in Europa sind viel zu warm und es bedarf einiges an Energie, um die warmen Umstände zu beseitigen. Anders formuliert: Selbst wenn alles passt, würde das auf ein nasskaltes Vergnügen hinauslaufen.

Die Kontrollläufe bestätigen zum Ende der Woche einen Temperaturrückgang, der für Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer bis auf tiefere Lagen herab sorgen kann. Dieser Einschnitt findet jedoch überwiegend in der Höhe statt und ist zum Wochenende bereits nicht mehr Wetterwirksam. Deutlicher zeigt sich das im Mittelwert der Temperaturen in 1.400 Meter Höhe, die im Zeitraum vom 12. bis 22. Februar zwischen +0 und -4 Grad liegen. Das ist für die Jahreszeit im Vergleich zum Klimamittelwert von 1961 und 1990 etwa um +2 bis +4 Grad zu warm. Über tieferen Lagen schwankt das Temperaturspektrum im Bereich von +5 bis +10 Grad.

Die Niederschlagsprognose sieht im Zeitraum vom 8. bis 15. Februar einen über dem Süden und Osten weitgehend trockenen Abschnitt, während sich über dem Norden und Westen leichte Niederschlagssignale erheben. Wechselhafter zeigt sich das Wetter nach der Monats-Hälfte.

Die entfesselte Frontalzone kann das Wetter bis in die letzte Februar-Dekade hinein beeinflussen
Wetterprognose nach dem Mittelwert aller Kontrollläufen mit ausgesuchten Kontrollläufen: Die entfesselte Frontalzone kann das Wetter bis in die letzte Februar-Dekade hinein beeinflussen
© www.meteociel.fr

Die Temperaturprognose der Kontrollläufe
Tag Temperatur­spektrum Temperatur­mittelwert
12. Februar -2 bis
+7 Grad
+2 bis
+4 Grad
16. Februar +0 bis
+11 Grad
+5 bis
+7 Grad
21. Februar -4 bis
+13 Grad
+4 bis
+7 Grad
Diagramm Temperaturen Februar 2022
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Februar 2022 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Kurzer Nachtrag von heute Nachmittag

Dass die Wucht, die Kraft und die Nachhaltigkeit der atlantische Frontalzone vom Zustand und der Position des Hochdrucksystems abhängig ist, zeigt sich in der Wetterprognose der Amerikaner von heute Nachmittag. Der Monstersturm hat plötzlich keine Relevanz mehr, was so auch zu erwarten war. Stattdessen wölbt sich das Hoch über Europa nach Norden auf und blockiert die atlantische Frontalzone. Statt wild und mild wird es ruhig und mild. Winterwetter hat bei dieser Variante nur dann eine Chance, wenn sich das Hoch nach Norden verlagert und in diesem Prozess autark wird. In diesem speziellen Fall könnte der Winter sich über eine Ostwetterlage nach Deutschland einschleichen, was mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Kahlfrost zur Folge hätte. Im Kern der Aussage aber steht, dass die Westwetterlage erst einmal wüten wird, anschließend sieht man weiter.

Erst die Westwetterlage, dann ein Hochdruckblock - egal wie man es dreht oder wendet, im Moment ist das alles wenig winterlich
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell von heute Nachmittag: Erst die Westwetterlage, dann ein Hochdruckblock - egal, wie man es dreht oder wendet, im Moment ist das alles wenig winterlich
© www.meteociel.fr

Nächste Aktualisierung

  • 20:15 Uhr: Aktualisierung der Winterprognose an dieser Stelle

Update der Wetterprognose von 20:15 Uhr

Der Sturm erreicht mit seinem Hauptwindfeld den Süden von Deutschland und kann dort in den kommenden Stunden für schwere Sturmböen und über exponierten Lagen für orkanartige Winde sorgen. Mit dem Niederschlagsfeld können kurze Gewitter, sowie Hagel oder Graupel mit dabei sein. Es geht also weiterhin zur Sache. Entsprechende Hinweise sollten Beachtung finden: Windprognose | Unwetterwarnung | Warnlagenbericht | Gewitterradar).

Vorläufige Top 10 der Windspitzen

Der Wind war ordentlich und sorgte selbst über tiefere Lagen für stürmische Windböen. Spitzenreiter aber waren bislang die Bergregionen.

Nachfolgend die Top 10 der stärksten Windböen, Stand 18:30 Uhr
Windgeschwindigkeit Uhrzeit Ort
138,2 km/h 11:40 Uhr Brocken (Sachsen-Anhalt)
133,2 km/h 17:00 Uhr Feldberg im Schwarzwald (Baden-Württemberg)
131,8 km/h 15:20 Uhr Weinbiet (Rheinland-Pfalz)
126,7 km/h 07:30 Uhr Zugspitze (Bayern)
116,6 km/h 15:10 Uhr Hohenpeißenberg (Bayern)
110,5 km/h 14:10 Uhr Hornisgrinde (Baden-Württemberg)
109,1,0 km/h 14:10 Uhr Wasserkuppe (Hessen)
106,6 km/h 16:30 Uhr Chemnitz (Sachsen)
102,6 km/h 17:10 Uhr Großer Arber (Bayern)
98,3 km/h 13:00 Uhr Aachen-Orsbach (Nordrhein-Westfalen)
Spitzenwindgeschwindigkeiten Sturm 6. Februar 2022
Spitzenwindgeschwindigkeiten Sturm 6. Februar 2022 © mtwetter.de

Störimpuls

Die Wetterprognose der Amerikaner berechneten heute Nachmittag eine Wetterentwicklung, die mit einem Störimpuls zwar die weitere Zonalisierung blockieren könnte, doch verhinderte die Hochdruckposition zugleich den Winter.

Das hat sich heute Abend etwas verändert. Der Störimpuls wird nach wie vor berechnet, jedoch westlicher und in Richtung Skandinavien aufkeilend. Bis es aber soweit ist, dominiert die Westwetterlage mit Wind, zeitweiligen Niederschlag und Sonnenschein, sowie einem milden Wetter. Die höchsten Temperaturen werden mit frühlingshaft milden Werten von +10 bis +16 Grad für den 17. Februar simuliert.

Von den Frühlingsgefühlen in die nasskalte Witterung

Nachfolgend keilt das Azorenhoch nach Norden auf, blockiert die atlantische Frontalzone und führt an seinen südöstlichen Gradienten kühle Luftmassen aus nordöstlichen Richtungen nach Deutschland. Die Temperaturen gehen bis zum 20. Februar auf +0 bis +5 Grad zurück und die Schauer können bis auf tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer niedergehen. Mit Winterwetter hat das wenig gemeinsam, doch wie heute Nachmittag schon erwähnt, ist die Frage nach einem Winter erst einmal sekundär. Wichtiger ist zu klären, wie lange die Zonalisierung anhalten wird.

Nasskalt und der Winter lediglich im Ansatz
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Nasskalt und der Winter lediglich im Ansatz
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Der Druck ist zu hoch

Nach der Wetterprognose des europäischen Prognosemodells versucht sich das Hoch nach Norden aufzuwölben, doch schon der Versuch scheitert und wird von der atlantische Frontalzone regelrecht Plattgebügelt.

Nach dem Wettertrend der Europäer bleibt alles wie gehabt und die atlantische Frontalzone kann bis zum 17. Februar das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz nahezu uneingeschränkt dominieren.

Mit einem abwechslungsreichen und windigen Wetter ist zu rechnen und die Temperaturen pendeln sich auf +4 bis +8 Grad ein und können mit einer längeren Sonnenscheindauer über die +10 Grad-Marke hinaus ansteigen. Die Kontrollläufe stützen im Übrigen einen für die Jahreszeit um +2 bis +4 Grad zu warmen Temperaturtrend und räumen dem Winter bis zum 22. Februar einen nur geringen Spielraum ein.

Kein Winter, dafür immer wieder Regen, Wind und ab und an auch Sonnenschein
Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Kein Winter, dafür immer wieder Regen, Wind und gelegentlich auch Sonnenschein
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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,7 +2,3 +1,3 546,5 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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