Es tut sich was in der "Wetterküche". Die "Nordwestrutsche" sorgt in den kommenden Tagen in Lagen oberhalb 300-500 Meter weiterhin für kräftigen Neuschneezuwachs und so richtig mild werden soll es auch nicht - die winterliche Großwetterlage bleibt weiterhin erhalten. Und dennoch - Zur Monatsmitte hin verschiebt sich das Hoch auf dem Atlantik und baut eine Hochdruckblockade auf. Somit ist es wahrscheinlich, dass die Niederschläge ab dem 14. Dezember weniger und die Temperaturen weiter absinken werden. Weiterhin wird in den Wettermodellen das sibirische Kontinentalhoch simuliert, welches sich langsam auf den Weg nach Skandinavien macht und mit dessen Einfluss auf unser Wetter zum 15. Dezember hin gerechnet wird. Das sorgt in Summe dafür, dass die Druckgradienten "sehr entspannt" über Deutschland liegen und die Luft mehr und mehr - Aufgrund fehlender Winde - auskühlen kann. Weiterhin werden Tagestemperaturen um den 15. Dezember von verbreitet -5/-12 Grad (46%), an der Küste um 0 Grad simuliert. In den Nächten kann vor allem bei Aufklaren die Temperatur auf -10/-20 Grad absinken. Es wird also mit höherer Wahrscheinlichkeit (56%) frostig werden und den bis dahin gefallenen Schnee konservieren. Relativ einheitlich zeigen die Wettermodelle diese Entwicklung, bis auf die Ausnahme des europäischen Wettermodells, welches einen intakten Polarwirbel um den 17. Dezember herum erwartet und damit eine Reaktivierung des dynamischen und milden Westwindwetters simuliert. Ist dass das Weihnachtstauwetter oder reicht es in diesem Jahr für weiße Weihnachten? Weiterhin zeigt das Langfristmodell einen deutlich zu kalten Wetterverlauf im Dezember 2012. Dagegen soll das Wetter im Januar 2013 und Februar 2013 normal ausfallen. Zusammenfassend ist weiterhin ein normaler bis leicht zu kalter Winter 2012/2013 zu erwarten.

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