Bis Ende Februar sind sich die Wettermodelle mit ihren Berechnungen weitestgehend einig. So positioniert sich im Bereich zwischen Grönland, Island und Skandinavien ein recht kräftiges Hochdrucksystem, welches in seinem Kerngebiet einen Luftdruck von bis zu 1.065 hPa ausbilden kann. Das ist für diese Jahreszeit und vor allem an dieser Position bemerkenswert.
Somit bleibt der atlantischen Tiefdruckrinne gar nichts anderes übrig, als sich weiter nach Süden auszuweiten und erstreckt sich von Neufundland über die Azoren bis über die östliche Mittelmeerregion. Deutschland, Österreich und die Schweiz verbleiben somit im Zustrom sehr kalter Luftmassen arktischen Ursprungs.

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Der Winter weiß noch nicht so recht, ob er sich im letzten Februar-Drittel nachhaltig über Deutschland durchsetzen soll. Nach den aktuellen Berechnungen der Wettermodelle ist sowohl eine kalte Ost-, als auch eine teils milde bis kalte Grenzwetterlage möglich. Was aber nahezu ausgeschlossen werden kann, sind bis Ende Februar frühlingshaft milde Temperaturen. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose Winter.
Entscheidend wird sein, wie sich das Hochdrucksystem über Skandinavien positionieren und sich gegenüber der atlantischen Frontalzone verhalten wird. Nichtsdestotrotz naht mit dem 1. März der meteorologische Frühlingsbeginn und wir bekommen derzeit viele Anfragen, wann denn der Frühling sich auch beim Wetter durchsetzen, oder ob der Frühlingsbeginn von einem sog. März-Winter begleitet werden kann.

Der März-Winter

Das sich der Winter noch bis in den März hinein ausdehnen kann, kommt gar nicht so selten vor, wie man denken mag. Letztmalig war das im März 2013 der Fall, als die Abweichung der Temperaturen mit -3,4 Grad unter dem langjährigen Mittelwert im deutlich zu kalten Bereich lag. Was damals dazu geführt hat? Ein ganz ähnliches Phänomen, wie es derzeit stattfindet, die sog. plötzliche Stratosphärenerwärmung, welche die Stabilität des Polarwirbels nachhaltig beeinflussen und mit einem Final Warming den winterlichen Polarwirbel auch frühzeitig auflösen kann (was normalerweise erst im April der Fall ist). Anders als es das Wort "Warming" aber vermuten lässt, führt das nicht unbedingt zu einer frühlingshaft milden Großwetterlage, denn aus statistischer Sicht heraus ist häufiger das Gegenteil der Fall. Durch die Instabilitäten im Polarwirbel entstehen an der Polarfront kräftige Wellenbewegungen, welche das Zirkulationsmuster meridionalisieren oder mäandrieren lassen können. Kalte Trogwetterlagen wären - zumindest in der Theorie - wahrscheinlicher.

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Der Winter läuft nicht gerade auf Hochtouren und wir berichten schon über das Wetter Sommer 2018? Ja, denn das hängt auch in diesem Jahr mit einer Änderung in unserem Prognoseschema zusammen. Nach vielfachen Wunsch unserer Leser lassen wir den Frühling ausfallen und nehmen ihn gleich mit in die Rubrik Sommer auf, was über die Frühlingsmonate hinweg entsprechend gekennzeichnet wird (ähnlich wie im Herbst und Winter). Und da der meteorologische Frühling am 1. März beginnt, ist es also höchste Zeit um einen ersten Blick auf das Wetter im Frühling und Sommer 2018 zu werfen.

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