Wetter Sommer 2014 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 21. Juli

  • M. Hoffmann
Eeine rege Schauer- und Gewitteraktivität mit Anfangs unwetterartigen Wettererscheinungen werden im Verlauf der Woche insbesondere südlich der Mittelgebirge erwartet. Der Grund hierfür liegt in einem Tiefdrucksystem, welches relativ trockene Luftmassen im Norden von feucht-warmen Luftmassen im Süden trennt. Bei entsprechend hohen Temperaturen zwischen +24/+30 Grad ist genügend Potential für teils unwetterartige Niederschläge vorhanden. Darüber hinaus simuliert das amerikanische Wettermodell ein weitgehend "hoffnungsloses" anrennen von Tiefdrucksystemen gegen die Hochdruckbrücke zwischen Skandinavien und den Azoren, welche im Zeitraum zwischen dem 28./30. Juli "Bedrängnis" kommt. Anders wie in den vergangenen Tagen simuliert das amerikanische Wettermodell aber eine gewisse Grundstabilität der Hochdruckverbindung, so dass voraussichtlich das sommerliche und wechselhafte (Schauer und Gewitter) Wetter bis zum Monatsende anhalten kann. Das europäische Wettermodell zeigt mit seiner Simulation, dass eine stabile Hochdruckverbindung zwischen dem Azoren- und Skandinavienhoch bis zum Monatsende keinesfalls gesichert ist. Hier wird der Störungseinfluss zwischen dem 28./31. Juli erheblich größer simuliert, so dass das Hoch über Skandinavien weit nach Osten ausweichen muss. Die Folge daraus wäre eine - zum heutigen Stand - kurzweilige Tiefdruckrinne zwischen Island, Deutschland und dem Mittelmeer. Das Wiederholungsmuster scheint nach dem europäischen Wettermodell im 7-Tage Rhythmus durchaus intakt zu sein. Die Kontrollläufe simulieren mehrheitlich eine rege Schauer- und Gewitteraktivität im Zeitraum zwischen dem 23./30 Juli im Süden, Westen und Osten, während im Norden es bis zum 27. Juli weitgehend trocken bleiben kann. Das Temperaturspektrum erstreckt sich in seinem Mittelwert am 23. Juli zwischen +23 Grad im Süden, +24 Grad im Norden und +25 Grad im Osten und am 27. Juli verbreitet um die +26 Grad und am 29. Juli zwischen +22 Grad im Süden, +19 Grad im Norden und +21 Grad im Osten. Zusammenfassend bleiben die sommerlichen Temperaturen mit hoher Wahrscheinlichkeit erhalten, jedoch wird nach den Wettermodellen eine stabile und trockene Wetterlage nicht in Aussicht gestellt, bzw. beschränkt sich auf die nördlichen Regionen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 16:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im August.

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Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 20. Juli

  • M. Hoffmann
In den kommenden 72 Stunden ist insbesondere über der West- und Südhälfte ein erhöhtes Unwetterpotential gegeben - es wird empfohlen, entsprechende Wetterwarnungen, bzw. Unwetterwarnungen zu beachten. Der Grund hierfür ist die Initialisierung eines Tiefdrucksystems, welches feucht-warme Luftmassen im Süden von relativ trockenen Luftmassen im Norden, bzw. Nordosten trennt. So kommt es im Wochenverlauf bei sommerlichen Temperaturen etwa südlich der Linie Bremen - Dresden zu einer höheren Schauer- und Gewitterneigung, während es im Nordosten weitgehend trocken bleiben kann. Für den Zeitraum zwischen dem 24./31. Juli simuliert das amerikanische Wettermodell einen Erhalt des Hochdrucksystems über Skandinavien, welches im Zeitraum zwischen dem 28./31. Juli zunehmend in "Bedrängnis" kommt. Der Grund sind Tiefdrucksysteme vom Atlantik kommend, welche das Skandinavienhoch auf seiner südwestlichen Seite "unterwandern". Eine neuerliche wechselhafte Wetterlage mit teils unwetterartigen Wettererscheinungen ist zum Monatsende nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells nicht auszuschließen - die Temperaturen bleiben jedoch überwiegend im sommerlichen Bereich. Anders hingegen die Simulation des europäischen Wettermodells, welches im Zeitraum zwischen dem 24./27. Juli eine ähnliche Wetterlage wie das amerikanische Wettermodell simuliert. Jedoch ist die Hochdruckstruktur zwischen Skandinavien- und Azorenhoch stärker ausgeprägt. So können die Tiefdrucksysteme von dieser Hochdruckbrücke auf ihren Weg nach Osten "blockiert" und noch vor Skandinavien nach Norden abgelenkt werden. Schwachgradientige Vorgänge sind somit über Mitteleuropa wahrscheinlich, was überwiegend sommerliche Temperaturen bei weiter konstanten Schauer- und Gewitterpotential zur Folge hat. Erst im Zeitraum zwischen dem 29./31. Juli kommt es zu den ersten Ermüdungserscheinungen der Hochdruckbrücke, was aber mit einem Tief bei England zunächst einmal heißes "Vorderseitenwetter" zur Folge haben kann, bevor zum Monatswechsel erneut unwetterartige Niederschläge nicht auszuschließen sind. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im August.

Wetter im Sommer 2014 - Wettertrend vom 19. Juli

  • M. Hoffmann
Die kommende Woche wird voraussichtlich durch feuchtere Luftmassen im Süden mit teils unwetterartigen Wettererscheinungen beeinflusst werden - verbreitet sind Schauer- und Gewitter zu erwarten, bei weiterhin sommerlichen Temperaturen (in Abhängigkeit von Niederschlagsdauer und Intensität). Im Zeitraum zwischen dem 23./27. Juli verlagert sich das für die Schauer und Gewitter verantwortliche Tief weiter nach Osten, so dass dessen Einfluss zunehmend schwächer wird. Jedoch bleiben die Luftmassen im Norden trockener als im Süden, so dass insbesondere südlich der Mittelgebirge, bzw. Mainlinie weiterhin eine hohe Schauer- und Gewitterneigung erhalten bleiben kann. Der Wind kommt aus nördlichen Richtungen und sorgt dafür, dass die ganz "heißen" Temperaturen der letzten Tage zunächst einmal keine Rolle mehr spielen, sie bleiben aber mit +24/+29 Grad überwiegend sommerlich warm, lediglich bei länger andauerndem Niederschlag können die Werte auch darunter liegen. Darüber hinaus bleibt die weitere Wetterentwicklung spannend. Kann sich die Wiederholungsneigung durchsetzen und das altbekannte Zirkulationsmuster der letzten Wochen mit seinem Auf und Ab wiederherstellen oder kann sich das Skandinavienhoch behaupten und für eine nachhaltige Umstellung verantwortlich sein? Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so festigt sich die Simulation der letzten Tage zunehmend zum altbekannten Zirkulationsmuster. Zunächst bleibt das Skandinavienhoch bis zum 27. Juli weitgehend wetterbestimmend und blockiert mit einer schwachen Hochdruckbrücke zum Azorenhoch die Tiefdrucksysteme vom Atlantik kommend. Im Zeitraum zwischen dem 26./28. Juli gelingt es einem Tiefdrucksystem diese Hochdruckbrücke zu durchbrechen. Im weiteren Verlauf entsteht die Lücke zwischen den Hochdrucksystemen, welche die Tiefdrucksysteme ausnutzen können. Teils heißes Vorderseitenwetter wird durch kühleres, mäßig warmes und wechselhaftes Rückseitenwetter abgelöst. Zum heutigen Stand passiert das neuerliche Auf und Ab zum Monatswechsel, so dass eine stabile Wetterlage demnach nicht in Aussicht gestellt werden kann. Das europäische Wettermodell zeigt eine ähnliche Struktur, jedoch kann das Skandinavienhoch gegenüber der Simulation des amerikanischen Wettermodells den Tiefdrucksystemen mehr entgegensetzen. Ob das in letzter Konsequenz gelingen mag, bleibt abzuwarten - jedenfalls ist die Blockadestruktur in der Simulation des europäischen Wettermodells deutlicher ausgeprägt, was weitgehend schwachgradientige Vorgänge begünstigt. Die Folge daraus wäre zum Monatswechsel eine ansteigende Schauer und Gewitterneigung bei weitgehend sommerlichen Temperaturen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Wetter zum Beginn der Ferien in vielen Bundesländern schlechter wird? Die Kontrollläufe festigen die Tendenz der letzten Tage eines sich normalisierenden Temperaturverlaufes zum Monatsende. So liegt das Temperaturspektrum am 27. Juli zwischen +23/+30 Grad bei einem Mittelwert von +25 Grad im Westen und Süden, +28 Grad im Osten und +24 Grad im Norden. Am 31. Juli liegt das Spektrum mit +14/+29 Grad schon weiter auseinander und erreicht ein Mittelwert von +23 Grad im Westen, Süden und Osten und +21 Grad im Norden. Insofern gibt es noch genügend Spielräume für die kommenden Simulationen, so dass ein "schlechter" Wetterstart zum Beginn der Ferien in einigen Bundesländern nicht unbedingt eintreten muss.

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 18. Juli

  • M. Hoffmann
Die kommenden Tage gestalten sich zunächst sommerlich heiß, bevor zum Sonntag hin das Schauer- und Gewitterrisiko mit Unwetterpotential von Westen her zunimmt. Der Grund ist die Initialisierung eines Tiefdrucksystems über Deutschland, welches sich bis zum Donnerstag weiter nach Osten in Richtung Ukraine verlagern kann. So bleibt das Schauer- und Gewitterrisiko im Wochenverlauf im Schwerpunkt südlich der Mittelgebirge erhalten, wobei das Unwetterpotential im Verlauf eine eher abnehmende Tendenz hat. Warum ist das so? Im Norden hat das Hoch einen höheren Einfluss auf das Wetter, während im Süden einiges an Niederschlagssummen zu erwarten ist. Entsprechend feucht sind dank des nassen Bodens die Luftmassen im Süden, was das Schauerpotential dort Süden erhöht - ob die Grenze zwischen trockenem "Skandinaviensommer" und tropischen feucht-warmen Wetter entlang der Mittelgebirge verlaufen wird, bleibt zum heutigen Stand noch abzuwarten. Die Temperaturen bleiben mit +25/+30 Grad, örtlich bis +32 Grad weitgehend sommerlich - nur bei länger andauerndem Niederschlag oder kräftigen Schauern können sich die Temperaturen auf +19/+25 Grad abkühlen. Wie geht es weiter? Im Zeitraum zwischen dem 20./24. Juli sind sich die Wettermodelle einig: das Tief zieht nach Osten ab und die Hochdrucksysteme über den Azoren und Skandinavien gehen eine Hochdruckverbindung ein, was die Tiefdrucksysteme auf dem Atlantik zunächst einmal blockiert. Dennoch "suchen" sich die Tiefdrucksysteme ihren Weg nach Osten, was zum Teil auf einer sehr nördlichen Bahn gelingen mag, während andere Tiefdrucksysteme vor Mitteleuropa abtropfen. Das Hoch über Skandinavien steht somit im letzten Juli-Drittel als wetterbestimmendes System nach den aktuellen Simulationen fest, anders ausgedrückt: alles dreht sich um das Hoch. Insofern ist zum heutigen Stand davon auszugehen, dass das letzte Juli-Drittel weitgehend sommerlich mit einer erhöhten Schauer und Gewitterneigung im Süden dominiert werden kann. Erst zum Monatswechsel zeigen sich wieder andere Optionen - mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im August.

Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2018 +3,8 +3,0 +2,6 105 l/m² - zu nass
Gesamtjahr 2019 +10,87 +1,95 +1,28 675 l/m²

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommerwetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wetter­singularitäten, welche im Sommer häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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