Gemessen an den langjährigen Durchschnittswerten mit +16,5 Grad von 1961-1990 war das Wetter im August mit +16 Grad um -0,5 Grad zu kühl - gegenüber der Referenzperiode von 1981-2010 sogar um -1,5 Grad zu kalt. Somit sorgte der kühle Sommerausklang im Schnitt für einen normalen bis leicht zu warmen Sommerverlauf 2014. Im Niederschlagsverhalten zeigte sich gegenüber dem Soll von 72 l/m² mit 95 l/m² ein Überschuss von rund 20 Prozent. Viel Niederschlag und kühle Temperaturen haben meist eine rege Wolkenbildung als Ursache. So hat die Sonnenscheindauer mit 172 Stunden nur 87 Prozent ihres Solls von 197 Sonnenstunden erreicht. Der Grund für den "ins Wasser gefallenen Hochsommer" war im wesentlichen eine Tiefdruckverlagerung von England nach Skandinavien und die dortige Etablierung von tiefem Luftdruck. So konnte sich das Strömungsmuster immer wieder erneuern (erhalten) und ein sommerliches Hochdrucksystem hatte somit kaum Chancen. Den gesamten Rückblick auf das Wetter im August 2014 können Sie auf den Seiten des DWD nachlesen.

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Am heutigen Samstag ist es etwa nördlich Mainlinie häufig stark bis wechselnd bewölkt und im Tagesverlauf nimmt die Schaueraktivität zu - kurze Gewitter sind dabei nicht auszuschließen. Ein zweites Niederschlagsgebiet ist im Südosten aktiv, wobei dort im Tagesverlauf die Niederschlagsneigung eine abnehmende Tendenz hat. Dazwischen wechseln sich häufig Sonne und Wolken ab und es bleibt weitgehend trocken. Die Temperaturen steigen im Nordwesten auf +17/+21 Grad, sonst können verbreitet +20/+24 Grad, örtlich auch bis +26 Grad erreicht werden. In der Nacht auf Sonntag können sich über der Mitte die Schauer weiter intensivieren und breiten sich bis zum Vormittag auch weiter nach Süden und Osten aus. Tagsüber ziehen von Norden weitere, teils kräftige Schauer nach, so dass in ganz Deutschland mit einer erhöhten Niederschlagsaktivität zu rechnen ist (Niederschlagsanimation | Niederschlagssummen). Die Temperaturen gehen - je nach Niederschlagsdauer, bzw. Intensität - auf +15/+20 Grad zurück und können mit etwas Sonnenschein auch bis +22 Grad ansteigen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im September.
Heute zieht im Tagesverlauf ein schwaches Niederschlagsband von West nach Ost, so dass bei wechselnder, teils aber auch starker Bewölkung es am Vormittag im Westen, am Nachmittag über der Mitte und am Abend über dem Osten den einen oder anderen Regenschauer geben kann, welche örtlich kräftiger ausfallen können und auch Gewitter sind nicht gänzlich auszuschließen. Die Temperaturen steigen auf verbreitet +19/+23 Grad und können im Osten auch bis +25 Grad erreichen. Je nach Niederschlagsdauer und Intensität können auch nur Werte zwischen +16/+21 Grad erreicht werden. Am Samstag ist über der Nordwest- und Südosthälfte die Niederschlagswahrscheinlichkeit als hoch einzustufen, sonst wechseln sich Sonne und Wolken ab und es bleibt überwiegend trocken. Die Temperaturen steigen im Nordwesten auf +16/+21 Grad, sonst können verbreitet +20/+24 Grad erreicht werden. In der Nacht auf Sonntag weiten sich die Niederschläge vom Nordwesten weiter nach Südosten aus, so dass am Sonntag tagsüber die Schauerwahrscheinlichkeit in ganz Deutschland ansteigen kann, wobei der Schwerpunkt voraussichtlich im Nordosten und Osten zu finden sein wird (Niederschlagsanimation | Niederschlagssummen). Die Temperaturen können mit +18/+21 Grad allgemein etwas zurückgehen, bei länger andauernden Niederschlägen sind +16/+20 Grad, mit etwas mehr Sonnenschein auch bis +23 Grad möglich. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im September.
Gelegentlich wird die Wolkendecke heute im Westen und Südwesten dichter, so dass der eine oder andere kurze Regenschauer nicht auszuschließen ist. Sonst scheint bei wechselnder Bewölkung häufiger die Sonne und es bleibt weitgehend trocken. Dank einer südwestlichen Luftanströmung steigen die Temperaturen auf +20/+25 Grad und örtlich können auch bis +27 Grad erreicht werden. Am Freitag kann es nördlich der Mittelgebirge und im Südwesten zeitweilig schauerartig versärkt und auch länger andauern regnen, sonst wechseln sich Sonne und Wolken ab, wobei die wolkigen Anteile meist überwiegen. Die Temperaturen steigen erneut auf verbreitet +20/+25 Grad und können im Osten auch auf bis +27 Grad ansteigen - bei Regen werden nur +17/+21 Grad erwartet (Niederschlagsanimation). Am Samstag gibt es voraussichtlich zwei Regengebiete: Eines, welches bis zum Abend langsam von Nordwesten her bis zu einer Linie Saarbrücken - Usedom vorankommen kann und ein Zweites ist in den heutigen Simulationen über dem Südosten platziert und kann südlich der Donau für ein paar Regenstunden sorgen. Die Temperaturen steigen auf +20/+25 Grad und sind im Nordwesten mit +17/+21 Grad entsprechend kühler. Bereits in der Nacht auf Sonntag können sich die Niederschläge zwischen Frankfurt a.M. und Berlin intensivieren und weiten sich am Sonntag tagsüber auf das restliche Deutschland aus, so dass die Niederschlagswahrscheinlichkeit verbreitet hoch ist - örtlich können die Niederschläge auch länger andauernd sein und kräftiger ausfallen. Ab den späten Nachmittagsstunden sind im Westen d die ersten Auflockerungen möglich. Die Temperaturen gehen mit Werten zwischen +16/+21 Grad allgemein etwas zurück und können bei entsprechender Niederschlagsdauer und Intensität auf nur +12/+18 Grad erreichen. Der Grund für die neuerliche Niederschlagsaktivität ist ein Tiefdrucksystem, welches sich zwischen einem Hoch über Skandinavien und den Azoren über die Nordsee hinweg "durchmogeln" kann. Ob sich nachfolgend eine stabile Hochdruckbrücke mit spät sommerlichen Temperaturen über Mitteleuropa aufbauen kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im September.
Heute bleibt es etwa südlich der Mittelgebirge zunächst noch verbreitet stark bewölkt und mit zeitweiligen Niederschlägen ist zu rechnen, welche sich im Tagesverlauf zunehmend an die Alpen zurückziehen werden. Nachfolgend kommt - wie bereits im Norden - immer häufiger die Sonne zum Vorschein, so dass die Temperaturen im Norden auf +18/+22 Grad und im Süden auf +16/+20 Grad ansteigen können. Am Donnerstag zieht im Tagesverlauf von Westen her starke Bewölkung auf und sorgt im Laufe des Tages etwa westlich der Linie Bremen - Zugspitze für überwiegend leichte Niederschläge - zumeist in Form von Schauern, über der Osthälfte scheint hingegen bei wechselnder Bewölkung häufiger die Sonne. Die Temperaturen können mit Werten zwischen +19/+24 Grad, örtlich auch bis +26 Grad weiter ansteigen. Am Freitag nimmt in ganz Deutschland bei wechselnder Bewölkung die Schauerwahrscheinlichkeit - örtlich mit Gewitter - in ganz Deutschland zu und die Temperaturen bleiben mit +19/+23 Grad, örtlich bis +25 Grad weitgehend konstant im mäßig warmen Bereich. Die Niederschlagssummen sind bis einschließlich Freitagabend mit verbreitet 7-15 l/m² relativ homogen über Deutschland verteilt - insbesondere über Staulagen - sind auch bis 30 l/m² möglich. Am Samstag scheint bei wechselnder Bewölkung häufig die Sonne, bevor im Tagesverlauf die Bewölkung von Nordwesten her erneut zunimmt und ab den frühen Nachmittagsstunden von Nordwesten her die ersten Niederschläge einsetzen können, welche bis zum Abend voraussichtlich etwa eine Linie zwischen Köln und Rostock erreichen. Sonst bleibt - im Schwerpunkt über dem Südosten - die überwiegend regionale Schauerneigung erhalten. Die Temperaturen steigen im Nordwesten auf +18/+22 Grad, sonst sind +21/+25 Grad, örtlich bis +26 Grad möglich. Am Sonntag greifen die Niederschläge weiter nach Osten und Süden über, so dass der Sonntag zum heutigen Stand einen wechselhaften Charakter bekommt. Häufige Niederschläge sind nach den aktuellen Simulationen zu erwarten, wobei die Temperaturen - je nach Sonnenscheindauer - auf Werte zwischen +16/+22 Grad zurückgehen können. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr mit einer neuen Wetterprognose zum Wetter im September.