Am Wochenende wird voraussichtlich ein Tiefdrucksystem über Deutschland initialisiert und positioniert sich im weiteren Verlauf nach Osten. So steigt nach der heißen Phase bis zum Samstag die Schauer und Gewitterneigung zum Sonntag hin an und bleibt zum heutigen Stand noch bis zur Wochenmitte erhalten. Je nach Niederschlagsdauer und Intensität steigen die Temperaturen auf +17/+23 Grad und dort wo es trocken bleibt, sind weiterhin sommerliche Werte zwischen +24/+29 Grad zu erwarten. Somit festigt sich der Trend der letzten Tage, dass es dem Tiefdrucksystem nicht gelingen wird, eine Lücke in die Hochdruckbrücke zwischen dem Azoren- und Skandinavienhoch zu reißen. Stattdessen gewinnt die Hochdruckbrücke an Stabilität und wird links und rechts davon von Tiefdrucksystemen gestützt, was in Folge daraus eine omega-ähnliche Hochdruckwetterlage über Mitteleuropa im letzten Juli-Drittel nicht unwahrscheinlich macht. Geht es nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells, so wird der tiefe Luftdruck über dem östlichen Europa zum 23. Juli abgebaut, gleichzeitig "drückt" über dem nördlichen Skandinavien ein Tiefdrucksystem auf das Hoch, so dass sich im Verlauf des letzten Juli-Drittels das Hochdrucksystem über Skandinavien nicht behaupten kann. Stattdessen setzt die atlantische Frontalzone alles daran, sich bis nach Skandinavien durchsetzen zu können. Es bleibt aber abzuwarten, ob das gelingen mag - das amerikanische Wettermodell ist mit seinen Simulationen oftmals ein wenig voreilig. Die Folge daraus wäre eine eine mögliche Unwetterlage Ende Juli mit anschließender Abkühlung zum Monatswechsel. Das europäische Wettermodell simuliert die Wetterlage ähnlich, jedoch ist die Hochdruckbrücke zwischen Azoren- und Skandinavienhoch breiter aufgestellt. Abtropfende Tiefdrucksysteme über dem Atlantik in Richtung Azoren stützen dieses Hochdruckbrücke. Anders ausgedrückt simulieren beide Wettermodelle im Zeitraum zwischen dem 19./23. Juli teils unwetterartige Wettereignisse mit einer - je nach örtlicher Niederschlagsintensität - deutlichen Abkühlung, sonst bleiben die sommerlichen weitgehend Temperaturen erhalten. Im Zeitraum zwischen dem 23./29. Juli bleibt die Schauer- und Gewitterneigung im Süden und Westen höher als im Norden und Osten. Die Temperaturen befinden sich mit +23/+28 Grad überwiegend im sommerlichen Bereich. Das Temperaturspektrum liegt in seinen Mittelwerten am 21. Juli im Süden bei +22 Grad, im Norden bei +24 Grad und im Osten bei +26 Grad. Am 27. Juli liegen die Mittelwerte im Norden und Süden bei +24 Grad, im Osten bei +26 Grad.

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