Wetter Ostern 2017 in Deutschland - Wetterprognose

Wetter an Ostern 2017 - Wetterprognose vom 4. April: turbulente Wetterentwicklungen möglich

Im Verlauf der Woche zeigt sich zumindest mal so etwas wie ein Ansatz von typischen Aprilwetter. So dreht die Grundströmung vom heutigen Dienstag bis einschließlich Donnerstag auf nördliche Richtungen und führt kühlere Luftmassen nach Deutschland, was die Tageswerte am Donnerstag auf +6/+12 Grad zurückgehen lassen und in der Nacht auf Freitag über Süddeutschland örtlich für leichten Bodenfrost sorgen kann. Zum Wochenende - und damit auch zum Beginn der Osterferien - verlagert sich ein Hochdrucksystem von England über Deutschland und liegt mit seinem Kern am Sonntag über den Alpen, was die bis dahin leichte Niederschlagsneigung abklingen und mit einer südlichen Grundströmung spürbar mildere Luftmassen nach Deutschland führen kann. Die Höchstwerte werden für den Sonntag zwischen +15/+20 Grad, örtlich bis +23 Grad berechnet.

Das Wetter in der Woche vor Ostern - bleibt das so mild oder ändert sich das wieder? Typisch für den April sind ja abwechslungsreiche Wetterlagen, bei der das Wetter von fast schon sommerlichen Temperaturen rasch auf nasskalte Werte mit Schnee- und Graupelschauer umschwenken kann und das nicht selten von einem Tag auf den anderen. Und eine stabile Wetterlage vor Ostern berechnen die Wettermodelle auch heute nicht.

Einig sind sich die Wettermodelle inzwischen mit der Ostwärtsverlagerung des Hochdrucksystems von England, Deutschland bis über das östliche Europa, was für den Warmluftschub am Wochenende verantwortlich sein kann. Zur gleichen Zeit aber brechen über dem östlichen Kanada und Grönland Kaltluftmassen arktischen Ursprungs nach Süden in Richtung Neufundland aus, was zunächst einmal die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik ansteigen und grundsätzlich turbulente Wetterentwicklungen kurz vor Ostern ermöglichen kann. Allen voran die Berechnungen des europäischen Wettermodells, welches vom 10./14. April ein Zentraltief über Skandinavien simuliert, auf dessen südlichen Gradienten Randtiefdrucksysteme entstehen und vermehrt das Wetter über Deutschland beeinflussen können. Von einem unbeständigen, windigen - teils stürmischen - Wettercharakter bis hin zu milden und kühleren Temperaturen wäre in dieser Konstellation alles möglich. Entscheidend ist, wie weit die Gradienten des Skandinavientiefs nach Süden vorankommen können. Zum 14. April berechnet das europäische Wettermodell eine zunehmende Meridionalisierung des Zirkulationsmusters, hervorgerufen durch ein neuerliches Hochdruckgebiet, welches sich im Bereich zwischen England, Island und Grönland nach Norden verlagert. Die kalten Varianten für das Osterwetter bleiben also weiterhin wahrscheinlich.

Das amerikanische Wettermodell berechnet eine nicht ganz so turbulente und abwechslungsreiche Wetterentwicklung. Der Grund ist, dass sich über Skandinavien - mit Hilfe des Kontinentalhochs - die atlantische Frontalzone nicht festsetzen kann. Gleichzeitig liegt das Azorenhoch in "kugelrunder" Formation über dem Azoren und strebt nach Norden in Richtung Grönland. Das sind durchaus auch Ansätze für ein meridionales Grundmuster, führt aber über Deutschland eher zu einer Nordwestwetterlage, bei der die Temperaturen bei einem unbeständigen Wettercharakter im Zeitraum vom 13./15. April etwas zurückgehen können. Um die eingangs gestellte Frage, ob der warme Wettercharakter vom Wochenende auch in der ersten Ferienwoche vor Ostern so bleibt, ist zum heutigen Stand mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zu verneinen.

Und wie kann das Wetter an Ostern werden? Zwei Varianten sind zum heutigen Stand die wahrscheinlichsten Wetterentwicklungen. Stark vereinfacht ausgedrückt: ein meridionales Grundmuster (Nord-Süd, Süd-Nord) berücksichtigen beide Wettermodelle und so komplex die Wetterlage sein kann, kommt es letztlich nur darauf an, auf welcher Seite des "Troges" Deutschland liegen kann. Nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells ist es am Ostersonntag und Ostermontag die sehr warme Vorderseite, was die Temperaturen auf +18/+24 Grad ansteigen lassen kann, während ein Trogzentrum über Mitteleuropa die Temperaturen mit +4/+10 Grad deutlich kühler ausfallen lassen könnten. Schaut man auf die Kontrollläufe, so spiegelt sich diese enorm hohe Temperaturdifferenz wieder. So liegt das Temperaturspektrum am verlängerten Osterwochenende zwischen +5/+22 Grad bei einem Mittelwert von +11/+13 Grad, was in etwa den Temperaturen des heutigen Tages entspricht. Die Niederschlagsneigung ist nach den Kontrollläufen in der gesamten Woche vor und auch über Ostern leicht erhöht und über dem Nordwesten etwas stärker als über dem Südosten ausgeprägt. Wie Wandlungsfähig die Temperaturen kurz vor den Osterfeiertagen sein kann, lässt sich am besten im nachfolgenden Diagramm der Verhältnisse von zu kalt, normal, zu warm beschreiben.
Diagramm für Temperaturentwicklung Osterwetter vom 4. April 2017
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Wetter an Ostern 2017 - Wetterprognose vom 3. April: steht ein normales Osterwetter bevor?

Bis einschließlich Donnerstag sorgt ein aus nördliche Richtungen kommender Wind über dem Süden für überwiegend starke Bewölkung und drückt die Schauer an die Alpen, was dort zu länger andauernden Regen führen kann. So werden in der Niederschlagssimulation etwa südlich der Mainlinie 5-15 l/m² und südlich der Donau 15-30 l/m², örtlich auch bis 40 l/m² simuliert. Nördlich der Mainlinie hält sich der Niederschlag mit 1-5 l/m² in Grenzen. Die Temperaturen gehen bis Donnerstag auf kühle +7/+12 Grad zurück, steigen aber zum Wochenende von Südwesten her mit +12/+17 Grad wieder an.

Die Wetterentwicklung darüber hinaus bleibt spannend und gleich vorweg: die kalten "Ausreißer" zum Start in die Osterferien des amerikanischen Wettermodells konnten sich in den letzten Stunden nicht behaupten. Bestätigt aber wird der Trend der Kontrollläufe. Das aktuell über England liegende Hochdrucksystem verlagert sich im Wochenverlauf mehr in Richtung Deutschland und wird darüber hinaus bis zum 10. April von einem Tiefdrucksystem auf dem Atlantik weiter über das östliche Europa abgedrängt. In Folge daraus gelingt es dem Tiefdrucksystem über Skandinavien und der Barentssee nicht, einen entsprechenden Kaltluftvorstoß nach Süden zu initialisieren. Damit ist ein zu kalter Start in die Ferien zwar nicht ausgeschlossen, wird aber zunehmend unwahrscheinlicher, da beide Wettermodelle ganz ähnliche Berechnungen aufweisen. Das Gegenteil könnte sogar der Fall sein, wenn das Hoch weit genug östlich liegt und mit entsprechender Vorderseitenanströmung des Tiefdrucksystems sehr warme Luftmassen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz geführt werden können. Wie warm könnte es denn werden? Simuliert werden im Zeitraum vom 10./13. April Temperaturwerte zwischen +13/+18 Grad, örtlich bis +23 Grad im frühlingshaft milden Bereich.

Bleibt das Wetter nun so warm bis Ostern? Das kommt ganz darauf an, wie sich das neuerliche Tiefdrucksystem zwischen Island, England Spanien und Frankreich verhalten wird. Ist das Hochdrucksystem über dem Osten stark genug, so bleibt das Tiefdrucksystem an Ort und Stelle und könnte unter Umständen noch nach Süden austrogen. Deutschland würde in Folge daraus in den warmen Bereich des Troges gelangen können, was die Temperaturen - auch über Ostern - mit +15/+20 Grad in den frühlingshaft milden Bereich bringen könnte. Eine weitere Variante zeigt sich in der Form, wie es das europäische Wettermodell andeutet: die Tiefdruckachse kippt mit der östlichen Verlagerung des Hochdrucksystems von Südwest nach Nordost und über Mitteleuropa könnte sich eine milde Südwestwetterlage entwickeln, welche über dem Nordwesten von Deutschland generell für einen unbeständigeren Wettercharakter als über dem Südosten sorgen könnte. Mit anderen Worten wäre nach dieser Variante an Ostern mit einer leicht unbeständigen Witterung bei durchaus milden Temperaturen zu rechnen. Die dritte Variante ist und bleibt eine kalte Variante, bei der sich über dem Atlantik von Grönland bis zu den Azoren herunter ein Hochdruckkeil ausbilden und die atlantische Frontalzone blockieren kann. Das klingt zunächst einmal gut, jedoch kann mit dieser Wetterentwicklung das Zirkulationsmuster meridionalisieren und über Mitteleuropa mit einer nördlichen Grundströmung kühlere Luftmassen - passend zu Ostern - heranführen.

Wie warm oder kalt kann das Osterwetter werden - wie sind die Wahrscheinlichkeiten verteilt? Zum heutigen Stand: weder noch. Die Kontrollläufe berechnen Temperaturen in 1.500 Meter Höhe vom 12./17. April im Bereich zwischen -3/+2 Grad, was in tieferen Lagen - bspw. am Ostersonntag - ein Temperaturspektrum von +3/+20 Grad bei einem Mittelwert von +12/+13 Grad zur Folge haben kann. Der Mittelwert entspricht in etwa den Jahreszeit-typischen Werten. Berücksichtigt man nun noch die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (< +9), normal (+10/+15), zu warm (>+16), so liegen diese am 10. April bei 20/35/45 und am Ostersonntag bei 35/50/15 und so langsam kristallisiert sich ein Trend daraus. Besser lässt sich das im nachfolgenden Diagramm erläutern.
Diagramm für Temperaturentwicklung Osterwetter vom 3. April 2017
Man sieht sehr deutlich, wie wahrscheinlich ein warmer Start in die Osterferien heute geworden ist - das sah in den letzten Tagen noch ganz anders aus. Darüber hinaus zeigt sich aber mehrheitlich eine Normalisierung der Temperaturen mit der Tendenz auch zu kühl ausfallen zu können. Schaut man noch schnell auf die berechnete Niederschlagserwartung, so ist diese im Zeitraum vom 10./16. April als leicht bis mäßig hoch zu bezeichnen.

Wetter an Ostern 2017 - Wetterprognose vom 2. April: turbulente Wetterentwicklungen vor Ostern

Heute Vormittag berechnete insbesondere das amerikanische Wettermodell eine relativ kalte Variante zum Start in die Osterferien, bei der auch Schnee- und Graupelschauer teils bis in tiefere Lagen um den 10./13. April möglich gewesen wären. Es zeigte sich aber in den Kontrollläufen, dass die Variante des Vorhersagemodells deutlich zu kalt gegenüber den anderen Simulationen war. Es kommt nun darauf an, ob sich der Trend bestätigt, oder ob die Wetterentwicklung gemäßigter – wie bspw. Nach dem europäischen Wettermodell - ablaufen kann.

Heute Nachmittag berechnet das amerikanische Wettermodell einen Kaltluftschub im Verbund von einem Tiefdrucksystem über Skandinavien und einem Hochdruckkern über England im Zeitraum vom 6./7. April. Da dieser bereits seit einigen Tagen von beiden Wettermodellen berechnet wird, ist dieser "Kaltlufteinbruch" als sehr wahrscheinlich einzustufen und wird mehrheitlich von den Kontrollläufen gestützt. Im Zeitraum vom 6./8. April "drückt" ein Tiefdrucksystem auf dem Atlantik das Hoch bei England weiter nach Osten weg, so dass dieses sich über England Deutschland und der Mittelmeerregion mit Kern über den Alpen verlagern kann. Es wird in diesem Zeitraum nicht nur wieder wärmer, sondern auch insgesamt trockener werden können. Das vormalige Tief auf dem Atlantik verlagert sich zum 7./8. April über Skandinavien und kann sich dort weiter intensivieren. Gleichzeitig bildet sich von Grönland nach Süden in Richtung der Azoren ein Hochdruckkeil aus, was das Hoch über Mitteleuropa schwächt und im Verbund mit dem Tief über Skandinavien / Barentssee das Zirkulationssystem meridionalisieren lassen (Strömungsverhältnisse von Nord-Süd, Süd-Nord). Anders formuliert zeigt sich auch in den Berechnungen von heute Nachmittag eine Tendenz zur Trogausbildung Mitteleuropa vom 8./12. April.

Schnee- und Graupelschauer sind typisch für den April und nicht außergewöhnlich


Wie kann das Wetter an Ostern 2017 werden? Zwar neigt ein Trog gerne dazu sich mit seinem Zentrum über Mitteleuropa auszudehnen, es gibt aber auch Feinheiten in dessen Entwicklung. So gibt bei einem Trog immer eine warme Vorderseite, eine kalte "Mitte" und eine warme Rückseite. Ein Trog Mitteleuropa bedeutet keinesfalls zwangsläufig kaltes Wetter für Deutschland, nur die Wahrscheinlichkeit hierfür ist eben höher. Schaut man auf die aktuellen Berechnungen für den Zeitraum vom 12./16. April, so kann sich der Trog nicht all zu lange halten. Der „Höhepunkt der tiefen Temperaturen werden mit +6/+12 Grad für den 13.April berechnet - zuvor könnten am 10. April noch +14/+18 Grad erreicht werden. Das spricht für eine apriltypische Wetterentwicklung. Kurz vor Ostern dann die Kehrtwende. Simuliert wird zwischen dem östlichen Kanada und Grönland am 12./13. April ein Kaltluftvorstoß in Richtung Neufundland, was die Tiefdruckproduktion auf dem Atlantik generell anregt und eine Trogwetterlage Mitteleuropa weniger beständig machen könnte. So wird für Karfreitag ein Tiefdrucksystem zwischen Island und England berechnet. Deutschland, Österreich und auch die Schweiz könnten in die milde Vorderseitenanströmung des Tiefdrucksystems gelangen, was die Temperaturen über Ostern auf ein frühlingshaft mildes Niveau ansteigen lassen könnte. Simuliert werden für den Ostersonntag +15/+20 Grad und für den Ostermontag +16/+21 Grad. Aufgrund zur Nähe des Tiefdrucksystems wäre in dieser Variante über dem Westen mit einer höheren Niederschlagswahrscheinlichkeit als über dem Osten zu rechnen.

Die Analyse zeigt, dass die Kaltluftvorstöße ganz typisch für den April sind - meist fallen diese in den Zeitraum vom 6./13. April, was auch in 2017 der Fall sein könnte. Statistisch betrachtet geht der Temperaturtrend nach dem 13. April stets in Richtung Frühling und auch das bestätigen die Simulationen von heute Nachmittag. Mit anderen Worten: eine turbulente, aber durchaus normale Wetterentwicklung ist zum heutigen Stand eine durchaus wahrscheinliche Variante.
Diagramm für Temperaturentwicklung Ostern vom 2. April 2017

Wetter Ostern 2017 - Wettertrend vom 1. April: kalter Temperaturtrend bleibt erhalten

Die Wettermodelle berechneten heute durchaus Varianten, welche zum Beginn der Osterferien noch kalte Wetterentwicklungen ermöglichen könnten. Beim Blick auf die Kontrollläufe wurde ein zu kalter Trend relativ rasch relativiert und erschien weniger wahrscheinlich. Eher das Gegenteil war der Fall: der Trend ging in Richtung wärmer werdende Temperaturen.

Heute Nachmittag werden vom amerikanischen Wettermodell die ersten Simulationen veröffentlicht, welche bis Ostersonntag, den 16. April gehen und entscheiden ob kalt oder frühlingshaft warmes Wetter an Ostern zu erwarten ist, hängt weiterhin von der Hochdruckposition ab.

Zum Beginn der Osterferien Schnee und Nachtfrost? Was heute Morgen war interessiert die Wettermodelle relativ wenig und so verwundert es nicht, dass das amerikanische Wettermodell heute Nachmittag eine verschärfte Variante vom Kaltlufteinbruch berechnet. Statt mild könnte es empfindlich kalt werden. Aber der Reihe nach. Das Hochdrucksystem kann sich bis zum 5. April unverändert über England positionieren, während sich zwischen Skandinavien und der Barentssee ein Tiefdrucksystem etablieren kann. So gelangt bereits im Zeitraum vom 6./7. April ein Schwall kühlerer Luftmassen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im Zeitraum vom 7./9. April "zwängt" sich zwischen Grönland, Island, dem europäischen Nordmeer ein weiteres Tiefdrucksystem nach Skandinavien durch und verhindert dadurch eine östliche und auch nördliche Verlagerung des Hochdruckgebietes. Zum 8. April passiert in der Wetterentwicklung aber das eigentlich spannende. Das Hochdrucksystem über England strebt in Richtung Grönland und leitet auf seiner Rückseite ein meridionales Strömungsmuster ein (Nord-Süd, Süd-Nord). So werden vom amerikanischen Wettermodell zum Beginn der Osterferien Temperaturen in ca. 1.500 Meter Höhe von -6/-10 Grad berechnet, was in tieferen Lagen die Werte bspw. am 10. April auf +5/+10 Grad, örtlich bis +14 Grad zurückgehen lassen kann und neben Schnee- und Graupelschauer wären auch Nachtfröste wieder ein Thema.

Zum 11. April gewinnt das Tiefdrucksystem über Skandinavien mehr und mehr an Einfluss und regt das Hoch über Grönland dazu an, dass meridionale Grundmuster zu erhalten. So kommt es nach den aktuellen Berechnungen im Zeitraum vom 11. bis 17. April zu einer Trogwetterlage über Mitteleuropa, welche mit einer nördlichen Grundströmung immer wieder Tiefdrucksysteme über Deutschland hinwegziehen lassen und zunehmend kühlere Luftmassen nach Deutschland, der Schweiz und Österreich führen können. So werden vom amerikanischen Wettermodell im gesamten Zeitraum - je nach Sonnenscheindauer - Tageshöchstwerte zwischen +5/+15 Grad berechnet und am Ostersonntag sind +7/+12 Grad über dem Westen und +10/+15 Grad über dem Osten zu erwarten. Das ist aber nur eine Momentaufnahme der Detailprognose welche sich in den kommenden Tagen noch mehrfach verändern wird. Der Trend ist aber relativ eindeutig und bestätigt einen unbeständigen und kühler werdenden Wettertrend vor Ostern.

Ein Schneeschauer kann die Landschaft schnell weiß werden lassen (hier: Ostern 2013)


Wie realistisch ist der Wettertrend? Ganz klar: die Schwankungen sind groß. Das liegt allem voran an der unsicheren Hochdruckposition. Wenige hundert Kilometer Verschiebung können entscheidend sein. Relativ einheitlich präsentieren sich die Kontrollläufe bis zum 9. April: leicht wechselhaft mit einem überwiegend der Jahreszeit entsprechenden Temperaturcharakter, welcher am 6./7. April kurzzeitig auch mal kühler werden kann. Ab dem 10. April gehen die Varianten weit auseinander und zeigen in der Entwicklung der Temperaturen in 1.500 Meter Höhe eine Differenz von bis zu 20 Grad aus. Zum Vergleich: für eine halbwegs brauchbare Wettervorhersage wäre eine Differenz von 2 bis 4 Grad und für eine Wetterprognose von 2 bis 6 Grad wünschenswert. Man sieht also allein an dieser Betrachtungsweise, was da noch alles an Entwicklungen möglich ist. Deutlicher zeigt sich das im Diagramm und in den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (< +9), normal (+10/+15), zu warm (>+16), welche am 11. April bei 40/25/35 und am Ostersonntag bei 35/30/35 liegen. Das relativiert so einiges und die kommenden Tage werden aus meteorologischer Sicht sicherlich spannend werden. Und wer weiß, vielleicht könnte es an Ostern kälter wie an Weihnachten (+5/+10 Grad) werden. Man wird sehen.

Diagramm für Temperaturentwicklung Ostern vom 1. April 2017

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +5,0 +2,4 +1,1 208,7 l/m² - zu trocken
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