Wetter Ostern 2015 - Wetterprognose Osterwetter 2015

Wetter an Ostern 2015 - Wetterprognose vom 31. März

Die windige Wetterphase wird noch bis zum Donnerstag anhalten. Erst zum Karfreitag zeigt sich mit einem langsam meridionalisierendem Zirkulationsmuster eine Entspannung der Gradienten zueinander. So kommt am Karfreitag der schwache bis mäßige Wind aus westlichen, teils auch südwestlichen Richtungen und treibt bei Temperaturen zwischen +4/+10 Grad weitere Niederschläge von West nach Ost über Deutschland hinweg. Am Samstag erreicht am Vormittag das kleinräumige Tiefdrucksystem den Osten, so dass rückständig das Zirkulationsmuster meridionalisieren kann und mit nördlichen Winden weitere Schauer über Deutschland hin wegziehen können. Die Temperaturen verändern sich mit +3/+10 Grad nur geringfügig, jedoch können in der Höhe bereits kühlere Luftmassen advehiert werden, so dass bis in tiefere Lagen erneut Schnee-, Schneeregen oder Graupelschauer nicht auszuschließen sind. Am Ostersonntag lässt die Schauerneigung nach teils frostiger Nacht im Westen nach und bei wechselnder Bewölkung kann sich auch die Sonne für einige Momente zeigen, während über dem Osten noch mit einer leichten Schaueraktivität unterschiedlichster Art und Intensität zu rechnen ist. Die Temperaturen steigen im Westen mit etwas Sonnenschein auf voraussichtlich +7/+12 Grad, während im Osten "nur" +4/+8 Grad zu erwarten sind. Am Ostermontag macht sich von Westen her der Einfluss eines Hochdrucksystems mit vermehrten Sonnenschein bemerkbar und die letzten Schauer können im Tagesverlauf nach Osten abziehen. Bei schwachen Wind aus unterschiedlichen Richtungen steigen die Temperaturen - je nach Sonnenscheindauer - auf +9/+14 Grad, bzw. auf +6/+10 Grad an. Ob sich der positive Wettertrend über die Osterfeiertage auch darüber hinaus stabilisieren kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Frühling.
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Wetter an Ostern 2015 - Wetterprognose vom 30. März

Nach dem aktuell turbulent-dynamischen Wetterabschnitt mit Stark-, teils auch Extremwindereignissen und örtlich auch kräftigen Niederschlägen, beruhigt sich im Wochenverlauf das Wetter allmählich wieder. Der Wind sollte am Karfreitag schon keine Rolle mehr spielen, stattdessen könnte sich ein Trogausläufer mit teils kräftigen Niederschlagen bemerkbar machen, welche bei nasskalten Temperaturen zwischen +0/+8 Grad zwischen 500-1.200 Meter auch als Schnee niedergehen können und örtlich für eine weiße Überraschung sorgen. Warum differenziert sich die Schneefallgrenze so stark? Am Karfreitag zeigt sich ein relativ stark ausgeprägtes Niederschlagsband zwischen Köln und Nürnberg. Dort wo es länger andauernd und kräftig regnet oder schneit können die Temperaturen mit dem Niederschlag entsprechend auskühlen - nördlich und südlich davon bleibt es bei Schauern unterschiedlichster Art und Intensität. Am Samstag bleibt die nördliche Zirkulationsstruktur über Mitteleuropa erhalten, so dass mit weiteren Schauern zu rechnen ist, welche bei Temperaturen zwischen +0/+8 Grad bis in tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer niedergehen können. Pünktlich zum Ostersonntag könnte sich zum heutigen Stand im Süden ein Zwischenhoch über die Alpen positionieren, so dass die Anzahl der Schauer eine abnehmende Tendenz haben und die Sonne des Öfteren zum Vorschein kommen kann. Blickt man aber auf die Temperaturen, so sind mit +1/+8 Grad kaum Veränderungen feststellbar. Am Ostermontag kann die Hochdruckachse etwas "weg kippen", so dass die Zirkulationsstruktur über Deutschland weitgehend nordwestlich orientiert bleibt. Somit ist auch mit weiteren Schauern bei Temperaturen zwischen +1/+8 Grad zu rechnen. Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe liegt bspw. am Ostersonntag zwischen +3/+12 Grad (Mittelwert: +6/+7 Grad) und bestätigt den Trend der jeweiligen Simulationen der Wettermodelle. Zusammengefasst stabilisiert sich der anfängliche Trend eines nasskalten bis normalen Temperaturverlaufs über Ostern 2015 bei einem leicht wechselhaften Wettercharakter. Wann kommt der Frühling? Vieles deutet darauf hin, dass das nach Ostern der Fall sein kann - mehr dazu gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Frühling.

Wetter an Ostern 2015 - Wetterprognose vom 29. März

Anfang April bleibt der Wettercharakter noch aktiv-dynamisch, jedoch wird die Dynamik mit einem sich meridionalisierenden Zirkulationsmuster über Mitteleuropa zunehmend schwächer, was den Luftmassen auch Zeit gibt sich entsprechend zu beruhigen und mit Wind aus nördlichen Richtungen langsam abzukühlen. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so wird mit einem Hochdruckkeil über England und einem Tief über dem östlichen Europa Luftmassen arktischen Ursprungs nach Deutschland geführt, so dass im Zeitraum 3./6. April bei einem wechselhaften Wettercharakter Tageshöchstwerte zwischen +2/+8 Grad in Aussicht gestellt werden. Je nach Intensität der Schauer können auch Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer bis in tiefere Lagen nicht ausgeschlossen werden. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so ist die Trog Struktur über Mitteleuropa stabiler und konsequenter simuliert, so dass demnach die Temperaturen mit +0/+6 Grad auch im nasskalten Bereich liegen können. Die Kontrollläufe stützen einen wechselhaften Wetterablauf bis zum 3. April mehrheitlich. Im Zeitraum 4./6. April - also über Ostern - zeigt sich eine abnehmende Niederschlagstendenz. Das Temperaturspektrum erstreckt sich am 3. April zwischen 0/+10 Grad (Mittelwert: +5/+7 Grad), am 5. April (Ostersonntag) zwischen +1/+17 Grad (Mittelwert: +6/+8 Grad) und am 6. April (Ostermontag) zwischen +0/+18 Grad (Mittelwert: +7/+9 Grad). Was hat das mit den "warmen Ausreißern" auf sich - wie wahrscheinlich sind diese? Die Temperaturverhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+6) / normal (+6/+12) / zu warm (>+12) liegen an Ostersonntag zwischen 40/45/15.

Wetter an Ostern 2015 - Wettertrend vom 28. März

Bis zum Karfreitag zeigt sich in den aktuellen Simulationen der Wettermodelle eine turbulente Wetterentwicklung, welche durchaus Potential für Unwetterereignisse hat - insbesondere für Anfang der kommenden Woche werden auch Starkwind-, mit Potential für Extremwindereignisse simuliert und auch im Niederschlagsverhalten zeigt sich mit möglichen Niederschlagssummen von 40-70 l/m² (in Staulagen auch über 100 l/m²) bis einschließlich dem 2. April eine erhöhte Wetteraktivität. Der Grund hierfür ist ein Zentraltief über dem skandinavischen Raum, welches das Wetter über Mitteleuropa weitestgehend beeinflussen und im Verbund mit dem Azorenhoch weitere Tiefdruckausläufer über dem Atlantik advehieren kann. In Teilen kommt es zu sog. Randtiefentwicklungen, wobei die gefährlichen Schnellläufer Systeme nicht ausgeschlossen werden. Die Wetterlage selbst wird als Westwindzirkulation bezeichnet. Die spannende Frage: ist auch über Ostern mit Starkwindereignissen, kühlen Temperaturen und reichlich Niederschlag zu rechnen, oder könnten sich auch Möglichkeiten einer ruhigeren und vielleicht auch wärmeren Wetterlage ergeben? So einfach bleibt die Frage nicht zu beantworten. Zwar gibt es nach einer erhöhten Wetteraktivität durchaus öfters Phasen einer Wetterberuhigung mit einer raschen Erwärmung, schaut man sich jedoch die zu Grunde liegende Zirkulationsstruktur an, so meridionalisiert diese sich zunehmend über Mitteleuropa. Was bedeutet das? Vereinfacht ausgedrückt wölbt sich das Azorenhoch nach Norden auf und blockiert den Nachschub an Tiefdrucksystemen für das Tief über Skandinavien. Im Süden fehlt der hohe Luftdruck und das Tief "tropft" nach Süden ab und meridionalisiert dabei die Grundströmung über Mitteleuropa (Nord-Süd Ausrichtung). Diese Variante war in den Wettermodellen in den letzten Tagen für das Wetter an, bzw. über Ostern die favorisierte Variante. Daran hat sich auch heute nichts verändert. In einigen Varianten der Kontrollläufe können auch Luftmassen arktischen Ursprungs direkt "angezapft" werden, so dass die Schneefallgrenze am Ostersonntag bis auf 500 Meter absinken kann und somit auch in tieferen Lagen Schnee-, Schneeregen- und Graupelschauer möglich sein können. Deutlicher wird dieser kühle bis normale Temperaturtrend zu Ostern anhand der Kontrollläufe. Hier liegt das Temperaturspektrum bspw. am 3. April (Karfreitag) zwischen +0/+12 Grad (Mittelwert: +6/+8 Grad) und am 6. April (Ostermontag) zwischen +4/+16 Grad (Mittelwert: +8/+10 Grad). Die Temperaturverhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+6) / normal (+6/+12) / zu warm (>+12) liegen an Ostersonntag zwischen 35/45/20 - gesichert ist zum heutigen Stand noch nichts, der Trend geht jedoch in Richtung normale bis leicht zu kühle Temperaturverhältnisse bei einem wechselhaften und winden Grundcharakter. Die nächste Aktualisierung erfolgt heute Abend gegen 20:50 Uhr in einem Update von dieser Wetterprognose zum Wetter an Ostern.
Update:
Für Meteorologen und alle die sich für das Wetter interessieren steht eine abwechslungsreiche und spannende Zeit bevor. Mit einem Kerntief über dem skandinavischen Raum und einem relativ flachen Gradientenverlauf des Azorenhochs ergibt sich eine Tiefdruckrinne, welche im Zeitraum vom 29. März bis zum 3. April zwischen Neufundland, Island und Skandinavien verläuft und Mitteleuropa liegt direkt im südlichen Gradienten der Tiefdruckrinne, so dass Randtiefentwicklungen mit Starkwindereignissen sehr wahrscheinlich und Extremwindereignisse nicht auszuschließen sind. Der voraussichtliche Höhepunkt der Starkwindphase wird für Dienstag simuliert. Oftmals kippt im weiteren Verlauf mit einem Tiefdrucksystem über Skandinavien das Zirkulationsmuster, so dass das Azorenhoch nach Westen ausweicht oder sich gen Norden aufwölben kann und nachfolgen das Zirkulationsmuster über Mitteleuropa meridionalisiert. Das bleibt auch heute Abend nach den gängigsten Varianten der Wettermodelle über Ostern der Fall. Nun entspricht so eine Nord-Süd Ausrichtung auch nicht dem normalen Zirkulationsmuster, so dass man bei einer entsprechenden Stabilität des Musters auch von einer gestörten Zirkulation sprechen kann. Das dies über Ostern wahrscheinlicher wird, zeigen beide Wettermodelle mit einem mäandrieren der Gradienten zueinander, so dass ein weiteres Andauern der aktiv-dynamische Westwetterlage über Ostern weniger wahrscheinlich ist. Stattdessen ist zum heutigen Stand immer wieder mit kurzen Schauern - zumeist als Regen - kurzweilig aber auch als Schnee-, Schneeregen oder Graupelschauer bei Temperaturen zwischen +3/+8 Grad zu rechnen. Wie wahrscheinlich ist der normale bis leicht zu kühle Temperaturtrend an Ostern? Die Kontrollläufe simulieren am 5. April (Ostersonntag) ein Temperaturspektrum von +1/+10 Grad bei einem Mittelwert von +5/+7 Grad bei einer nachlassenden Niederschlagstendenz.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +5,0 +2,4 +1,1 208,7 l/m² - zu trocken
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