Anfang April bleibt der Wettercharakter noch aktiv-dynamisch, jedoch wird die Dynamik mit einem sich meridionalisierenden Zirkulationsmuster über Mitteleuropa zunehmend schwächer, was den Luftmassen auch Zeit gibt sich entsprechend zu beruhigen und mit Wind aus nördlichen Richtungen langsam abzukühlen. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so wird mit einem Hochdruckkeil über England und einem Tief über dem östlichen Europa Luftmassen arktischen Ursprungs nach Deutschland geführt, so dass im Zeitraum 3./6. April bei einem wechselhaften Wettercharakter Tageshöchstwerte zwischen +2/+8 Grad in Aussicht gestellt werden. Je nach Intensität der Schauer können auch Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer bis in tiefere Lagen nicht ausgeschlossen werden. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so ist die Trog Struktur über Mitteleuropa stabiler und konsequenter simuliert, so dass demnach die Temperaturen mit +0/+6 Grad auch im nasskalten Bereich liegen können. Die Kontrollläufe stützen einen wechselhaften Wetterablauf bis zum 3. April mehrheitlich. Im Zeitraum 4./6. April - also über Ostern - zeigt sich eine abnehmende Niederschlagstendenz. Das Temperaturspektrum erstreckt sich am 3. April zwischen 0/+10 Grad (Mittelwert: +5/+7 Grad), am 5. April (Ostersonntag) zwischen +1/+17 Grad (Mittelwert: +6/+8 Grad) und am 6. April (Ostermontag) zwischen +0/+18 Grad (Mittelwert: +7/+9 Grad). Was hat das mit den "warmen Ausreißern" auf sich - wie wahrscheinlich sind diese? Die Temperaturverhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+6) / normal (+6/+12) / zu warm (>+12) liegen an Ostersonntag zwischen 40/45/15.

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