Der erste Herbststurm kündigt sich zum kommenden Wochenende an. Zuvor wird das Septemberwetter in manchen Regionen aber nochmals hochsommerlich heiß werden können.

Der Dienstag beginnt heute verbreitet sonnig und trocken. Zum Nachmittag können sich über Baden-Württemberg, dem Saarland und Rheinland-Pfalz und dem südlichen Bayern Quellwolken ausbilden und für regional begrenzte Schauer und Gewitter sorgen. Sonst bleibt es weitgehend trocken. Der Wind kommt zunächst schwach aus unterschiedlichen Richtungen, frischt aber im Tagesverlauf über dem Nordwesten stark böig aus südwestlichen Richtzungen kommend auf. Die Temperaturen erreichen mit +24 bis +28 Grad und örtlich bis an die +30 Grad teils hochsommerlich warme Werte.

Sommerwetter im September

Ein Tiefdrucksystem über England macht sich am 19. September zum Nachmittag mit aufziehender Bewölkung über dem Westen bemerkbar, sonst ändert sich gegenüber dem Vortag nur wenig. Verbreitet ist mit viel Sonnenschein und einem trockenen Wettercharakter zu rechnen. Der Wind bleibt über dem Westen und Nordwesten stark bis mäßig, während es über dem Südosten von Bayern nahezu windstill bleiben kann. Die Temperaturen erreichen mit +24 bis +28 Grad und örtlich bis +30 Grad erneut sommerlich bis hochsommerlich warme Werte.

Der September bleibt zunächst noch sommerlich warm
Der September bleibt zunächst noch sommerlich warm

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Der letzte Sommertag?

Das Tiefdrucksystem über England verlagert sich am 20. September etwas weiter nach Osten und sorgt über dem Nordwesten für zunehmend starke Bewölkung. Etwa südlich der Linie von Köln und Hamburg bleibt es die meiste Zeit über sonnig. Niederschläge sind nur ganz vereinzelt welche zu erwarten. Der Wind kommt über dem Nordwesten mäßig, sonst ist mit schwachen Wind aus südwestlichen Richtungen zu rechnen. Die Temperaturen erreichen mit +24 bis +28 Grad erneut sommerliche Werte und können über dem Südwesten und Osten örtlich auf bis +30 Grad ansteigen.

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Wetterwechsel: Ein windiger Septembertag

Das Tiefdruckgebiet verlagert sich am 21. September von England in Richtung Skandinavien und überquert dabei mit seinem Frontensystem Deutschland von West nach Ost. So ist bereits am Vormittag über dem Westen mit starker Bewölkung und aufziehendem Niederschlag zu rechnen, welcher sich bis zum Nachmittag westlich einer Linie von Hamburg und Köln und zum Abend über die östlichen Landesteile ausdehnen kann. Bevor der Niederschlag einsetzt, können die Temperaturen auf +24 bis +28 Grad und über dem äußersten Osten nochmals auf bis +30 Grad ansteigen, doch nachfolgend gehen die Werte auf +14 bis +18 Grad zurück. Begleitet wird der Wetterwechsel von einem starken bis mäßigen Wind, welcher über exponierten Lagen und entlang der Küstenregionen von Nord- und Ostsee in Böen stürmisch auffrischen kann.

Kurze Wetterberuhigung

Am 22. September gelangt Deutschland auf die Rückseitenströmung des nach Osten abziehenden Tiefdruckgebietes. Bei wechselnder bis starker Bewölkung kommt es immer wieder zu kurzen Schauern, deren Schwerpunkt über dem Norden liegen kann. Der Wind schwächt sich allgemein ab, bleibt aber über dem Norden stark bis mäßig und kommt aus westlichen Richtungen. Die Temperaturen sind mit +14 bis +18 Grad deutlich frischer.

Herbststurm im September

Details bleiben noch abzuwarten, aber diverse Vorhersagen der Wettermodelle simulieren für den 23. September einen sog. Schnellläufer, welcher von England über Deutschland hinweg zieht. Solche Randtiefentwicklungen sind äußerst dynamisch, können aber in den meisten Fällen für schwere Sturmböen, bis hin zu orkanartigen Winden führen. Die stärksten Winde werden am Sonntag für den Zeitraum von 12 bis 24 Uhr simuliert. Windgeschwindigkeiten von 40 bis 80 km/h und über exponierten Lagen und den Küstenregionen werden örtlich bis 120 km/h berechnet. Das Unwetterpotential ist als entsprechend hoch zu bewerten.
Auf seiner Vorderseite transportiert das Randtief nochmals sehr warme Luftmassen nach Deutschland, was die Tageswerte auf +22 bis +27 Grad ansteigen lassen kann. Lediglich über den nördlichen Regionen kann es im Umfeld des Sturmtiefs mit +14 bis +18 Grad kühler bleiben. Über dem Norden ist es häufig stark und über dem Süden aufgelockert bewölkt. Teils kräftigere Niederschläge sind über dem Norden zu erwarten, während es über Bayern und Baden-Württemberg weitgehend trocken bleiben kann.

Wie sich das Wetter bis in den Oktober hinein entwickeln kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Oktober 2018.

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