Süddeutschland liegt heute im Einflussbereich eines Hochdrucksystems, was dort für zeitweilig sonnige Momente sorgen wird. Weiter nach Norden nimmt die Bewölkung zu und etwa nördlich der Linie von Bielefeld und Berlin sind vereinzelte Regentropfen nicht auszuschließen - viel an Niederschlag ist aber heute nicht zu erwarten. Der Wind kommt über dem Nordosten böig aus westlichen Richtungen und lässt nach Süden - auf südwestliche Richtungen drehend - nach. Die Temperaturen steigen mit dem Sonnenschein auf +15 bis +20 Grad an und können über dem Norden mit +14 bis +18 Grad etwas kühler ausfallen.

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Letzter warmer Oktobertag 2017 steht bevor

Temperaturen von um, bzw. auch knapp über +20 Grad, sind am 26. Oktober vor allem über Baden-Württemberg und Bayern noch einmal möglich. Weiter nach Norden nimmt die Bewölkung zu und gelegentlich sind ein paar Regenspritzer möglich, was über dem Nordosten die Temperaturen auf etwa +13 bis +16 Grad zurückgehen lassen kann. Der Wind kommt schwach aus südwestlichen bis westlichen Richtungen

Wetterwechsel

Das Hochdruckgebiet weicht nach Westen aus und gleichzeitig nimmt ein Tiefdruckkomplex von Island über Skandinavien bis über das östliche Europa reichend mehr Einfluss auf das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine markante Niederschlagsfront setzt sich im Tagesverlauf nach Süden in Gang und sorgt am 27. Oktober über dem Süden für meist starke Bewölkung, während über dem Norden zum Nachmittag auch sonnige Momente möglich sein können. Das Niederschlagsband erreicht zum Vormittag die Mittelgebirge und bereits zum Nachmittag den Süden von Deutschland. Die Niederschläge können mitunter kräftiger und mit starken Windböen einhergehen - örtliche Gewitter sind nicht auszuschließen. Die Temperaturen gehen mit einem allgemein auf Nordwest drehenden böigen Wind auf +10 bis +15 Grad über dem Norden und +14 bis +18 Grad über dem Süden zurück.

Abschied vom Oktober
Abschied vom Goldenen Oktober 2017

Stürmisches Oktoberwochenende

Das Hochdruckgebiet liegt am 28. und 29. Oktober zwischen den Azoren und Island, während das Tiefdrucksystem über Skandinavien weiter nach Süden gelangt. Deutschland liegt am kommenden Oktoberwochenende im vollen Einflussbereich des Tiefdrucksystems, was mit einer Nord- bis Nordwestströmung sehr kühle, aber auch niederschlagsreiche Luftmassen nach Deutschland führt. So gehen die Temperaturen auf +7 bis +13 Grad zurück und die Schneefallgrenze sinkt über den Alpen langsam auf 1.200 bis 1.500 Meter ab. Die Niederschläge können - vor allem in den Staulagen - auch kräftiger und länger andauernd ausfallen. In der Nacht auf Sonntag und auch tagsüber ist mit teils kräftigen und über exponierten Lagen auch mit stürmischen Windböen zu rechnen, welche in Küstennähe auch schweren Sturm erreichen können.

Wechselhafter Oktoberausklang

Das Wetter am 30. und 31. Oktober wird von einem Hochdruckkeil über Westeuropa und einem weiteren Tiefdrucksystem zwischen Island, England und Skandinavien dominiert werden können. So dreht der nachlassende - aber noch immer böige - Wind auf westliche Richtungen und treibt weitere Schauer über Deutschland hinweg. Über dem Süden von Baden-Württemberg und Bayern sind auch mal sonnige Abschnitte möglich und es kann dort gebietsweise auch trocken bleiben (vor allem am Dienstag). Die Temperaturen erreichen meist frische +6 bis +12 Grad und können in den Nächten bis auf den Gefrierpunkt absinken.

Ob das Wetter so turbulent weitergeht und ob die ersten Schneefälle im November zu erwarten sind, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose November 2017 und gegen 17:00 Uhr erfolgt ein neuer Wettertrend zum Winter 2017/18.

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