Bis einschließlich Freitag steht der Wetterfahrplan weitestgehend fest. Örtliche Schauer und Gewitter, am Donnerstag im Nordwesten aufkommender Regen bei verbreitet +24/+26 Grad, im Nordwesten +19/+23 Grad. Am Freitag ändert sich das Wetter von Nordwesten her, das Hochdruckgebiet kann dem lang gestreckten Tiefdruckkomplex von den Azoren über England bis nach Skandinavien nichts mehr entgegensetzen. Damit bricht die Hochdruckbrücke im Laufe des Freitags von Nordwesten her ein - es kommt zu Schauern und Gewittern und die Temperaturen gehen langsam zurück. Bis etwa in die Nachmittagsstunden hat der Niederschlag eine Linie Mannheim - Berlin erreicht, nördlich dieser Linie steigen die Temperaturen auf +17/+22 Grad, südlich davon +22/+27 Grad. Der Wind nimmt vor allem nördlich der Mittelgebirge zu und erreicht durchaus 30-40 km/h. Bis in die Abendstunden hinein erreicht das Niederschlagsband die Alpen. Am Samstag und Sonntag bleibt das Wetter weitestgehend niederschlagsfrei, aber mit Tageshöchstwerten - je nach Sonnenscheindauer - zwischen +9/+14 Grad wird es deutlich kühler. In der Nacht von Sa./So. und So./Mo. ist grundsätzlich mit Bodenfrost zu rechnen, örtlich auch mit Frost zwischen 0/-2 Grad. Die weiteren Aussichten sind zwischenzeitlich gar nicht mehr so positiv, auch wenn sich viele schönes Wetter wünschen, so entspricht die derzeitige Simulation der Wettermodelle keineswegs der "Definition" von schönem Wetter. In der kommenden Woche soll sich zum Dienstag hin ein kräftiges Tiefdrucksystem zwischen England und Island manifestieren und Deutschland mit dem bereits bekannten wechselhaften und nur mäßig warmen Wetter versorgen. Viele Fragen erreichen uns derzeit, wie das Wetter wohl am Vatertag werden wird - Stand heute - +13/+20 Grad, hohe Regenwahrscheinlichkeit (Prognosegüte bei 47%). In der folgenden Wetterprognose gehen wir der Frage nach, welche Auswirkungen das auf das Wetter an Pfingsten haben kann.

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Die kommenden Tage zeigen sich weiterhin wechselhaft, jedoch mit verbreitet +20/+25 Grad (im Nordwesten +17/+22 Grad) angenehm warm. Am Donnerstag macht sich von Nordwesten her ein Tiefdrucksystem bemerkbar, welches nachfolgend Regen und kühlere Temperaturen mit sich bringen wird, der große Wetterumschwung findet aber größtenteils erst am Freitag statt. Z.T. kräftige Regenschauer ziehen am Freitag von Nordwesten her über Deutschland hinweg und erreichen zum Abend hin den Südosten - somit wird es im Nordwesten mit +9/+13 Grad kühl bleiben, während im Südosten noch einmal die +25 Grad erreicht werden, im übrigen Land sind verbreitet +17/+23 Grad zu erwarten. Am Samstag und Sonntag zeigt sich das Wetter wechselnd bis stark bewölkt, mit zeitweiligen - zu meist kurzen - Schauern. Die Temperaturen gehen auf einheitliche +9/+14 Grad zurück. In der Nacht auf Sonntag muss verbreitet mit Bodenfrost zwischen 0/-2 Grad gerechnet werden, in der Nacht auf Montag ist ebenfalls mit Frost zwischen 0/-3 Grad zu rechnen (bevorzugt südlich der Mittelgebirge, im Norden könnte Bewölkung vor Frost schützen). Es sieht also ganz nach den klassischen Eisheiligen am Wochenende aus, die zumeist zwischen dem 11. und 15. Mai eintreffen. Blickt man auf das Wetter in der kommenden Woche, so könnte sich zwischen Skandinavien und Deutschland allmählich ein Hochdruckgebiet aufbauen, was das letzte Mai Drittel noch maßgeblich beeinflussen könnte. Die Kontrollläufe simulieren zum heutigen Stand noch einen unterkühlten Abschnitt in der kommenden Woche.
Wann kommt endlich schönes Wetter? Diese Frage bekommen wir in letzter Zeit zuhauf. Dazu sei angemerkt, dass das Wetter im Mai 2012 bisher absolut normal verläuft - nicht umsonst ist der Mai neben dem Juli der niederschlagsreichste Monat - somit auch die wichtigsten Wachstumsmonate der Natur. Nach dem kühlen und wechselhaften Wochenende wird es im Lauf der Woche rasch wärmer, dank der sich aktuell aufbauenden Südwestströmung. Der Nachteil dabei ist, dass die Luft aus dem Südwesten relativ feucht ist - somit ist mit fast täglichen Regenschauern und Gewittern zu rechnen - bis zum Freitag werden nördlich einer Linie Köln - Berlin und südlich der Donau zwischen 15-20 l/m² Niederschlag erwartet, sonst sind es zumeist zwischen 6-10 l/m² - örtlich ist Aufgrund von Gewittern auch mehr Regen möglich. Die Temperaturen steigen bis zum Freitag auf verbreitet +20/+25 Grad, im Nordwesten werden dagegen nur +14/+17 Grad erreicht. Kommt am Wochenende erneut kühle Luft nach Deutschland? Diese Frage war in den letzten Tagen Aufgrund der hohen Unsicherheiten in der weiteren Wetterentwicklung nicht eindeutig zu beantworten. Zum heutigen Stand steht der Trend mit einer Wahrscheinlichkeit von 60% für kühleres, aber auch trockeneres Wetter. Die Temperaturen schwanken zwischen +9/+12 Grad im Norden und +13/+17 Grad im Süden - vor allem südlich der Donau gibt es zeitweise Regen, sonst zeigt sich der Himmel verbreitet wechselnd bewölkt (zum Vergleich: das europäische Wettermodell zeigt für Samstag noch bis 25 Grad südlich der Mittelgebirge - am Sonntag aber auch kühles Wetter in ganz Deutschland). Ab Mitte Mai zeigen die Modelle vermehrt positive Tendenzen zum Hochdruckaufbau um dem 16./18. Mai herum - bis dahin bleibt in Deutschland das überwiegend wechselhafte Wetter erhalten.
Der heutige Sonntag zeigt sich vor allem südlich der Mittelgebirge stark bewölkt mit zeitweiligen Regen, der örtlich auch mit Gewittern durchsetzt sein kann - der Niederschlagsschwerpunkt ist entlang der Mittelgebirge und südlich der Donau mit bis zu 20 l/m², sonst sind es zwischen 2-8 l/m². Chancen auf Sonne gibt es etwa nördlich der Mittelgebirge, allerdings bleiben dort die Temperaturen mit +8/+13 Grad im eher unterkühlten Bereich, während im Süden durchaus +12/+16 Grad erreicht werden können. In der kommenden Woche bleibt das Wetter wechselhaft, wobei südlich der Mittelgebirge das Wetter grundsätzlich trockener ist, als im Nordwesten. In rascher Abfolge kommt es etwa nördlich einer Linie Köln - Berlin immer wieder zu Regenfällen (bis Freitag zwischen 20-40 l/m²), welche auch länger andauernd sein können. Südlich dieser Linie bleibt der Himmel zumeist wechselnd bis stark bewölkt, auch hier grundsätzlich Regen möglich, meist aber der leichten Art (4-8 l/m²). Der Grund dafür liegt in einer sehr komplexen Wetterlage zwischen einen Tief bei den Azoren, einem Hoch über dem Mittelmeer und einen Tiefdruckzentrum bei Skandinavien. In der kommenden Woche kommt Deutschland, die Schweiz und Österreich in den Genuss von warmer Luft Aufgrund der sich einstellenden Südwestströmung. Bereits am Dienstag steigen die Temperaturen verbreitet auf +17/+20 Grad, im Süden auch bis +23 Grad. Der Höhepunkt wird - zum heutigen Stand - am Donnerstag mit +18 im Nordwesten und bis +24 Grad im Süden erreicht. Die Wetterprognose zum kommenden Wochenende zeigt sich wieder etwas schwieriger, so dass die Prognosegüte nur 56% erreicht. Je nach Wettermodell kann sich das relativ warme Wetter noch über das kommende Wochenende halten, oder das Skandinavientief übernimmt mit einer erneuten Troglage wieder das Wettergeschehen in Deutschland und bringt mit +10/+14 Grad nur mäßig warme Temperaturen. Ab Mitte Mai verstärkt sich die Wahrscheinlichkeit (48%), dass das letzte Mai Drittel durchaus hochdruckdominiert ausfallen kann.
Abgesehen vom Norden erwartet uns ein "schauriges" Wetter am Wochenende. Dafür gibt es am heutigen Freitag noch verbreitet Sonnenschein und Temperaturen zwischen +19/+24 Grad, im Nordwesten bereits dichte Bewölkung mit zeitweiligem Regen und nur +8/+14 Grad. Diese kühle Luft wird sich bis zum Montag etwa bis zur Mainlinie durchsetzten. Im Detail bedeutet das für den Samstag Regen entlang der Mittelgebirge (+12/+17 Grad), im Süden stark bis wechselnd bewölkt mit zeitweiligen Schauern und Gewittern (+17/+21 Grad), im Norden weitestgehend trocken(+7/+12 Grad). Am Sonntag verlagert sich der Regen nach Süden - Dauerregen ist zum heutigen Stand bei +13/+17 Grad nicht auszuschließen. In der Mitte und im Norden bei +9/+13 Grad wechselnd bis stark bewölkt mit zeitweiligem Regen um den Mittelgebirgsraum herum. In der neuen Woche setzt sich das wechselhafte Wetter fort, wobei die 25 Grad zur Wochenmitte erneut erreicht werden könnten, bevor zum nächsten Wochenende hin das Wetter erneut kühler und regnerischer werden kann (Wahrscheinlichkeit liegt bei 55%). Ein "Lichtblick": die Tendenz zu hochdruckdominiertem Wetter ab Mitte Mai ist auch heute in den Wettermodellen ersichtlich.