Wetter Januar 2021 Wettervorhersage vom 12.01.2021 - Sturm, Regen, Schnee und Frost - turbulentes Januar-Wetter

Das Wetter hat im Verlauf der Woche einiges zu bieten
Das Wetter hat im Verlauf der Woche einiges zu bieten

Tiefdrucksysteme sorgen für einen zunächst windigen und turbulenten Wettercharakter, bevor es zum Wochenende mit Dauerfrost und teils strengem Nachtfrost eisig werden kann.

Stürmische Winde fegen heute über Deutschland hinweg und führen milde Luftmassen heran. Die Temperaturen erreichen nördlich der Linie vom Schwarzwald und Dresden +2 bis +6 Grad und örtlich bis +8 Grad. Südlich davon bleibt es mit +0 bis +3 Grad kühler. Zeitweiliger Niederschlag komplettiert den unbeständigen Wettercharakter. Anfangs ist noch mit Schneefall oder Schneeregen zu rechnen, doch geht der Schneefall rasch in Regen über. Unterhalb etwa 700 bis 800 Meter setzt Tauwetter ein. Zum Nachmittag lockert die Bewölkung über dem Norden auf und sonnige Momente sind zwischen den kurzen Schauern möglich.

Windiges Januar-Wetter

Ein kleinräumiges Tiefdrucksystem verlagert sich am 13. Januar (Mi.) von der Ostsee nach Polen und sorgt über Deutschland für kräftige Windböen aus westlichen bis nördlichen Richtungen kommend. Über exponierten Lagen und den Küstenregionen kann es zu stürmischen Windböen kommen. Bei überwiegend starker Bewölkung kommt es zu zeitweiligen Niederschlägen, deren Schwerpunkt nördlich der Linie von Köln und den Bayerischen Wald liegt. Bei Werten von +0 bis +4 Grad können die Niederschläge als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer niedergehen. Im Verlauf des Nachmittags setzt über dem Südwesten Niederschlag ein, der sich in der ersten Nachthälfte südlich einer Linie vom Saarland und Regensburg ausdehnen kann. Bei Werten zwischen -2 bis +2 Grad können die Niederschläge über dem Westen als Regen und nach Osten als Schnee niedergehen.

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Etwas Schneefall

In der Nacht auf den 14. Januar (Do.) hält der Niederschlag südlich der Linie von Mannheim und Regensburg an und bei Werten von -3 bis +0 Grad ist überwiegend mit Schneefall zu rechnen. Weiter nach Norden lockert die Bewölkung auf, doch ist im Stau der östlichen Mittelgebirge Schneefall möglich. Im Tagesverlauf lassen die Niederschläge nach und die Sonne kommt häufiger zum Vorschein. Der Wind schwächt sich ab und die Temperaturen erreichen -3 bis +0 Grad und über der Nordhälfte sind bis +2 Grad möglich.

Ruhiges Winterwetter

Bei einem Mix aus Sonne, Wolken und dichten Nebelfelder gehen am 15. und 16. Januar (Fr. und Sa.) nur noch über dem Südwesten ein paar Schneeflocken nieder, sonst bleibt es trocken. Nach einer frostigen Nacht von -5 bis 0 Grad und bei Aufklaren und über Schnee von bis -10 Grad erreichen die Tageswerte mit -4 bis 0 Grad kaum mehr positive Werte. Über Deutschland stellt sich Dauerfrost ein.

Teils Schnee, teils Regen

Eine weitere Tiefdruckstörung erreicht Deutschland am 17. Januar (So.) und sorgt von West nach Ost für aufziehende Bewölkung und der nachfolgend einsetzende Niederschlag erreicht zum Nachmittag eine Linie westlich von Hamburg und Leipzig. Das Tief führt mildere Luftmassen nach Deutschland, was die Werte über dem Westen auf +0 bis +3 Grad ansteigen lassen kann. Weiter nach Osten bleibt es mit -4 bis +0 Grad frostig. Über dem Westen geht der Niederschlag von Schnee in Regen über, sonst ist mit Schneefall zu rechnen, der zum Abend den äußersten Osten erreicht.

Ein für Deutschland typisch winterlicher Wettercharakter. Windig, nasskalt mit nachfolgendem Frost und teils strengem Nachtfrost. Ob sich die Milderung zum Wochenende wird durchsetzen können oder ob diese einen winterlichen Trog einläutet, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Winter 2021, die heute Abend gegen 20:15 nochmals aktualisiert wird.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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