Dauerfrost und sehr kalte Nächte, dazu in einigen Landesteilen angezuckerte Landschaften. Der Winter streckt im Dezember seine Fühler nach Deutschland aus, doch so wird es nicht bleiben.

Über Teile von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern ist heute noch mit zeitweiligen Schauern zu rechnen, welche teils bis in tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer niedergehen können. Sonst lockert die Bewölkung auf und zwischendurch kommt auch mal die Sonne zum Vorschein. Der Wind kommt schwach aus nördlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen nasskalte +1 bis +5 Grad.

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Ruhiges Dezemberwetter

Im Zeitraum vom 13. und 15. Dezember sorgt ein Hochdrucksystem über Skandinavien für einen ruhigen Wettercharakter. Bei wechselnder Bewölkung zeigt sich häufiger die Sonne für längere Zeit und Niederschläge sind nur noch ganz vereinzelt zu erwarten. Der Wind dreht auf östliche Richtungen und frischt unangenehm böig auf, was die Temperaturen von -2 bis +2 noch etwas kälter empfinden lässt. Über dem Norden und Nordwesten kann es mit bis +4 Grad etwas milder sein. Dort sind auch seebedingte Niederschläge möglich (Lake-Effect).

Das Wetter im Dezember wird zunächst ruhiger und noch etwas kälter
Das Wetter im Dezember wird zunächst ruhiger und noch etwas kälter

Unbeständiger 3. Advent mit erheblicher Glättebildung

Der Ausläufer eines Sturmtiefs erreichen am 15. Dezember Deutschland und sorgen mit starker Bewölkung und zeitweiligen Niederschlägen für einen unbeständigen 3. Advent. Bis zum Abend haben die Niederschläge auch die östlichen Landesteile erreicht. Der Wind frischt auf und dreht auf südliche Richtungen. Über exponierten Lagen und entlang der Küstenregionen kann der Wind in Böen auch stürmisch auftreten. Die Tageswerte liegen etwa östlich einer Linie von Bremen und München zwischen -2 bis +2 Grad. Sobald die Niederschläge einsetzen ist noch mit Schneefall zu rechnen, der langsam in Regen übergeht und auf dem gefrorenen Boden für eine gefährliche Glättebildung sorgen kann. Nach Westen steigen die Temperaturen bis zum Abend auf +5 Grad an und die Schneefallgrenze zieht sich in die höheren Lagen zurück.

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Ein Tief dominiert des Start in die neue Dezemberwoche

Das Tiefdrucksystem sorgt auch am 17. Dezember noch für starke Bewölkung und zeitweilige Niederschläge, deren Schwerpunkt in einem breiten Streifen zwischen Köln und München liegen kann. Der Wind aus südlichen Richtungen schwächt sich ab und die Temperaturen erreichen mit +2 bis +6 Grad nasskalte Temperaturen. Die Schneefallgrenze liegt knapp oberhalb 1.000 Meter.

Die Ruhe vor dem Sturm

Ein Zwischenhoch macht sich am 18. Dezember mit auflockernder Bewölkung und etwas Sonnenschein bemerkbar. Ab den Nachmittagsstunden verdichtet sich von Westen die Bewölkung, doch Niederschläge sind keine zu erwarten. Der aus südliche Richtungen kommende Wind frischt zum Abend über dem Norden und Nordwesten stark bis mäßig auf und an den Küstenregionen ist auch mit stürmischen Windböen zu rechnen, sonst bleibt der Wind schwach bis mäßig. Die Temperaturen bleiben mit +1 bis +5 Grad und örtlich bis +7 Grad unverändert nasskalt.

In den Nächten ist verbreitet mit Frost von -1 bis -7 Grad zu rechnen. Zum Start in die neue Woche schwächt sich der Frost ab. Gegen 13:00 Uhr klären wir, ob es weiße Weihnachten 2018 geben kann und gegen 17:00 Uhr betrachten wir in einem weiteren Wettertrend zum Wetter Winter 2018/19, welche Chancen eine winterliche Großwetterlage hat. Gegen 19:45 Uhr erfolgt nochmals eine Aktualisierung der Weihnachtsprognose.

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