Erhöhtes Potential für Unwetter. Die Tiefdruckaktivität intensiviert sich in den kommenden Stunden weiter und kann zum Start in die neue Woche über dem Süden zu unwetterartigen Niederschlägen führen. Örtliche Überflutungen sind nicht auszuschließen.

Der 1. Advent beginnt und endet verbreitet mit starker Bewölkung und zeitweiligen Niederschlägen, welche über manchen Regionen länge andauernd und auch ergiebiger ausfallen können. Der Wind frischt kräftig aus südwestlichen Richtungen kommend auf und lässt die Temperaturen über dem Westen auf +10 bis +15 Grad und über dem Osten auf +4 bis +8 Grad ansteigen.

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Regen mit Unwetterpotential

Zwar können die Wolken am 3. Dezember örtlich für ein paar Momente auflockern und für etwas Sonnenschein sorgen, doch bleibt es die meiste Zeit über stark bewölkt und mit weiteren Niederschlägen ist zu rechnen, welche sich am Nachmittag über dem nördlichen Bayern und Baden-Württemberg weiter intensivieren und von Gewitter begleitet werden können. Am späten Nachmittag und Abend sind etwa südlich der Linie von Stuttgart und München auch unwetterartige Niederschläge möglich. Der Wind kommt stark böig aus südwestlichen Richtungen und kann über exponierten Lagen auch zu stürmischen Windböen führen. Die Temperaturen sind mit +10 bis +15 Grad für die Jahreszeit viel zu mild.

Der Dezember 2018 startet mit viel Regen über dem Süden
Der Dezember 2018 startet mit viel Regen über dem Süden

Weiterhin Regen über dem Süden

Am 4. Dezember ist über Baden-Württemberg und Bayern mit starker Bewölkung und weiteren Niederschlägen zu rechnen, deren Intensität aber im Tagesverlauf nachlässt. Weiter nach Norden lockert die Bewölkung auf und die Niederschlagsneigung lässt nach. Längere sonnige Abschnitte sind möglich. Der Wind verliert an Intensität und dreht auf nordwestliche Richtungen. Die Temperaturen erreichen über dem Norden +4 bis +8 Grad und über dem Süden sind +6 bis +11 Grad zu erwarten.

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Ein Tiefdruckausläufer nähert sich Deutschland

Das Zwischenhoch bestimmt das Wettergeschehen am 5. Dezember mit etwas Sonnenschein noch in der ersten Tageshälfte, bevor sich von Westen ein weiteres Sturmtief Deutschland nähert. So nimmt die Bewölkung im Tagesverlauf zu und ab den Nachmittagsstunden setzt Niederschlag ein, welcher sich rasch auch nach Osten ausdehnen kann. Der Wind dreht auf südliche Richtungen und frischt über dem Westen und Nordwesten böig auf. Die Temperaturen erreichen über dem Süden +6 bis +11 Grad, sonst sind +3 bis +7 Grad zu erwarten.

Unbeständiges und stürmisches Dezemberwetter

Das Sturmtief zieht nur sehr langsam über die Nordsee nach Osten ab und so ist im Zeitraum vom 6. und 7. Dezember der Himmel meist stark bewölkt und mit zeitweilig länger andauernden Niederschlägen ist zu rechnen, deren Schwerpunkt am Donnerstag über dem Süden und am Freitag über der Mitte und dem Norden liegen kann. Details sind aber noch abzuwarten, da die Zugbahn über die Niederschlagsverteilung bestimmt. Der Wind frischt stark bis mäßig auf und kann über exponierten Lagen, sowie über dem Küstenregionen von Nord- und Ostsee zu schweren Sturmböen führen. Die Temperaturen steigen mit +8 bis +13 Grad wieder in den für die Jahreszeit zu warmen Bereich an.

Die Zonalisierung hat Deutschland erreicht und sorgt im Dezember 2018 für einen unbeständigen Wettercharakter. An Winter ist derzeit nicht zu denken, dafür passt das Strömungsmuster nicht. Doch kann sich rasch verändern. Ob winterliche Wetterverhältnisse in der ersten oder zweiten Dezember-Dekade möglich sind, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Wetter Winter 2018/19, welche heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.

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