Wetter Winter 2020/2021 Wetterprognose vom 02.02.2021 - Schneekatastrophe über dem Norden? Eine Wetterlage wie 1978/79?

| M. Hoffmann
Extreme Wetterbedingungen über dem Norden?

Schneekatastrophe über dem Norden? Die Vorhersage-Modelle berechnen extreme Wetterlagen, die bereits zum Wochenende zu chaotischen Wetterverhältnissen führen können. Gibt es Parallelen zum Extremereignis 78/79?

Bereits in der Wettervorhersage unterscheiden sich die Vorhersage-Modelle zum Wochenende teils erheblich. Eine gesicherte Wetterprognose kann somit nicht erfolgen, doch klar ist, dass der Norden deutlich kälter als der Süden sein wird und sich die Grenzwetterlage mit einer Temperaturspanne von bis zu 21 Grad über Deutschland noch verschärfen kann. Teils mit katastrophalen Wetterereignissen.

Schneesturm über Norddeutschland?

Der Arctic Outbreak erreicht Deutschland zum Wochenende. Je nach Vorhersage-Modell mehr oder weniger heftig. In diesem Prozess kommt es auf kleinem Raum zu heftigen Reaktionen, die entlang der Luftmassengrenze zu Wintergewittern und Schneestürmen führen können (Blizzard). Für den Moment jedenfalls sind für das Wochenende über dem Norden unwetterartige Wetterbedingungen zu erwarten, die stark von dieser - variablen - Luftmassengrenze abhängen. Mehr dazu: Wetter Februar 2021.

Die Luftmassengrenze erreicht zum 6. Februar ihren Höhepunkt
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Die Luftmassengrenze erreicht zum 6. Februar ihren Höhepunkt
© www.meteociel.fr

Schneesturm, Blizzard und 80 cm Neuschnee?

Die Wetterlage hat was und führt bei jedem, der sich für das Wetter interessiert, zu einer enormen Spannung. Warum aber sich das Wetter im Detail für das Wochenende nicht vorhersagen lässt, zeigt die oben dargestellte Wetterkarte des amerikanischen Wettermodells. Extrem viel Dynamik und extrem unterschiedlich temperierte Luftmassen prallen - direkt über Deutschland - aufeinander. Exemplarisch der Samstag: über dem Süden bis +16 Grad und über dem Norden bis -5 Grad.

Extreme Niederschlagsereignisse

Insofern sind alle Extreme zum Wochenende zur Kenntnis zu nehmen, aber noch mit einer gehörigen Portion Skepsis zu bewerten. Die Vorhersage-Modelle aber berechnen über Deutschland katastrophale Neuschneemengen von örtlich bis zu 80 cm, die zusammen mit orkanartigen Winden extremes Wetterbedingen hervorbringen können. Die Betonung liegt zu Recht auf können und wenn, dann wird es den Norden treffen.

Der Hintergrund

Der Auslöser ist der Arctic Outbreak, der zum Wochenende ein Tiefdrucksystem zwischen England, Skandinavien und Deutschland entstehen lässt. Dieses Tiefdrucksystem versucht nun, den Arctic Outbreak zu verhindern, kann ihn aber auch unter bestimmten Voraussetzungen noch weiter verstärken.

Die Schneeprognose ist für die Nordlichter sehr interessant
Schneeprognose nach dem europäischen (li.) und amerikanischen (re.) Wettermodell: Die Schneeprognose ist für die Nordlichter sehr interessant
© windy.com

Eine Wetterlage wie 1978/79?

Viele - sehr viele - Anfragen haben uns in den letzten Stunden erreicht, ob sich eine Schneekatastrophe wie 1978/79 wiederholen kann? Wer noch zu jung ist oder dieses Ereignis nicht kennt, dem sei der Rückblick auf dieses Phänomen empfohlen.

Wir haben einmal die Wetterkarten von damals mit denen vom Wochenende gegenübergestellt. Die Ähnlichkeiten sind vorhanden, die Details aber unterscheiden sich erheblich. Damals rauschte der Arctic-Outbreak über Mitteleuropa hinweg, dieses Mal wird das wohl auf eine Grenzwetterlage hinauslaufen, was unwetterartige Wetterereignisse aber nicht ausschließt. Anders formuliert ist vieles möglich, doch eine Wiederholung von 78/79 wenig wahrscheinlich und wenn es nach der Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells von heute Morgen geht, ist gar nicht gesichert, ob der Kaltluftzustrom überhaupt den Norden erreichen wird.


Parallelen zu 78/79 sind erkennbar - mehr aber auch nicht
Kartenarchiv 78/79 zur Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Parallelen zu 78/79 sind erkennbar, die Details aber unterscheiden sich erheblich
© www.wetterzentrale.de | www.meteociel.fr

Wie weit kommt der Arctic Outbreak nach Süden voran?

Das ist die entscheidende Frage. Schaut man sich die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells an, so kann sich - zum wiederholten Male - auf dem Atlantik kein Blockadehoch ausbilden und damit ist der Arctic Outbreak in seiner Ausprägung extrem eingeschränkt. Die atlantische Frontalzone wird das Hoch unterwandern und aus südlichen Richtungen warme Luftmassen nach Norden führen.

Über dem Norden eine Woche hochwinterlich kalt

Und so wird sich die Zufuhr arktischer Kaltluftassen auf den Zeitraum auf den Norden beschränken, bei dem sich die Temperaturen von Samstag bis Freitag nördlich einer Linie von Bremen und Dresden auf -8 bis -4 Grad einpendeln können. Die nächtlichen Tiefstwerte orientieren sich an der -10 Grad-Marke. Weiter nach Süden bleibt es mit +4 bis +8 Grad unverändert für die Jahreszeit zu warm. Örtlich können auch bis +12 Grad erreicht werden.

Kein Blockadehoch auf dem Atlantik - Die arktischen Kaltluftmassen erreichen den Norden von Deutschland und sorgen für eine anhaltende Luftmassengrenze
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Kein Blockadehoch auf dem Atlantik - Die arktischen Kaltluftmassen erreichen den Norden von Deutschland und sorgen für eine anhaltende Luftmassengrenze
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Und was wäre wenn?

Die Wetterprognose des europäischen Wettermodells lässt den Arctic Outbreak etwas weiter nach Süden voranschreiten, was zum 8. Februar nördlich der Linie von Köln und Dresden zu Tageshöchstwerten von -15 bis -6 Grad führen kann. Weiter nach Süden liegen die Werte bei -2 bis +2 Grad und in den Nächten können über dem Norden die Werte auf bis -20 Grad absinken.

Extrem kalte Temperaturwerte

Der Höhepunkt der Kälte wird dann für den 11. Februar berechnet. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen -18 und -12 Grad und können mit -10 Grad über dem Süden etwas milder ausfallen. Die nächtlichen Tiefstwerte liegen zwischen -24 und -10 Grad. Alle Achtung!

Der Arctic Outbreak setzt sich über Deutschland durch und sorgt für strengen Frost
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Kein Blockadehoch auf dem Atlantik - Die arktischen Kaltluftmassen erreichen den Norden von Deutschland und sorgen für eine anhaltende Luftmassengrenze
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Der Unterschied

Der Unterschied der beiden Vorhersage-Modelle ist klar ersichtlich und unterstreicht auch heute wieder die Wichtigkeit des Blockadehochs auf dem Atlantik für den weiteren Verlauf des Winters. Alles möglich!

Auf den Punkt gebracht: Mild gewinnt häufiger

Wer hier bei uns schon eine Weile zu Gast ist, der kennt das - schöne Wetterkarten, die den tiefsten Winter versprechen und kurz vor Eintreffen wird es schlagartig milder. Umgangssprachlich die Wintermöhre. Tatsächlich aber liegt Deutschland in einer gemäßigten Klimazone, die nicht gerade für ihre Extreme bekannt ist. Und das ist auch der Grund, warum die Extreme sich zwar aufbauen, aber letztlich - und häufig - an Deutschland vorbeiziehen können.

Und in Zeiten der Klimaerhitzung gilt: Warm gewinnt zunehmend häufiger. Das Potential des Arctic Outbreaks aber bleibt bestehen, auch wenn es mit einer gehörigen Skepsis zu bewerten ist!

Kontrollläufe werden milder

Ein Wettertrend der sich in den letzten 24 Stunden gefestigt hat. Die Kontrollläufe sind von Lauf zu Lauf stets etwas milder geworden, was die Dauerfrostperiode auf den Norden und Nordosten beschränkt und über dem Süden und Westen meist positive Werte hervorbringt. Das aber ist auch nur eine Momentaufnahme - zusammengenommen ergibt sich daraus so langsam ein Gesamtbild.

Die Temperaturprognose der Kontrollläufe
Tag Temperatur-Spektrum Temperatur-Mittelwert
8. Februar -8 bis
+8 Grad
-3 Grad bis
+3 Grad
12. Februar -10 bis
+11 Grad
+2 bis
+4 Grad
17. Februar -5 bis
+14 Grad
+3 bis
+5 Grad
Diagramm Temperaturen Februar 2021
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Februar 2021 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Nachhaltiger Hochwinter, kurzer Winterdurchbruch oder doch die durchgreifende Milderung? Die Spannung bleibt erhalten. Was sich im Tagesverlauf verändert hat und ob sich der Trend zur Milderung bestätigt, erläutern wir heute Abend gegen 20:15 Uhr an dieser Stelle mit einer Aktualisierung der Winterprognose.

Update der Wetterprognose von 20:16 Uhr

Die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells hat sich im Tagesverlauf nicht mehr geändert. Durch den Arctic Outbreak wird zwischen England und Deutschland ein Tiefdrucksystem initialisiert, was am Wochenende über dem Norden und Osten für einen Schneesturm sorgen kann. Die Temperaturen sacken auf -6 bis +0 Grad ab und verweilen bis zum 11. Februar in diesem Bereich. Das hat einen winterlichen bis hochwinterlichen Wettercharakter zur Folge.

Über dem Süden ungewöhnlich warm

Anders aber die Situation südlich der Linie von Münster und Dresden, wo die Tageswerte mit +2 bis +6 Grad weitgehend im positiven Bereich verweilen und Phasenweise auf bis +10 Grad und darüber hinaus ansteigen können. Die Grenzwetterlage setzt sich über Deutschland fest, was über dem Norden zu Neuschneemengen von 20 bis 40 cm und örtlich bis 60 cm führen kann. Ungewöhnliches Wetter in jeder Hinsicht.

Das Tief bremst und das Blockadehoch fehlt

In Wirklichkeit aber liegt das Tief für einen vollständigen Wintereinbruch an falscher Position. Das Tief blockt nahezu alles ab, was sich von Norden auf den Weg nach Süden macht und driftet nach und nach in Richtung Westen ab. Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen zur zweiten Februar-Dekade in die milde Vorderseitenanströmung der atlantische Frontalzone. Bis zum 13. Februar werden über weite Teile von Deutschland milde +7 bis +12 Grad in Aussicht gestellt. Nur über dem Nordosten bleibt es mit +1 bis +5 Grad etwas kühler. Die Wetterprognose der Amerikaner aber zeigt, wie der gewaltige Prozess des Arctic Outbreaks durch ein Tief an falscher Stelle egalisiert werden kann.

Das Blockadehoch fehlt, erst Grenzwetterlage, dann Vorderseitenanströmung
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Das Blockadehoch fehlt, erst Grenzwetterlage, dann Vorderseitenanströmung
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Mild gewinnt häufiger

Wer uns kennt, kennt diesen Spruch, was in Zeiten der Klimaerhitzung auch kein Wunder ist. Immer wenn es knifflig wird, setzt sich mild durch. In diesen Fall zeigt sich das in der Wetterprognose der Europäer, welche den Vorstoß der arktischen Kaltluftmassen abbremst und nur den Norden in den kalten Luftmassen verweilen lässt. Anders formuliert passen sich die Europäer der Variante der Amerikaner etwas an, wenn auch im Detail noch mit erheblichen Differenzen. Offen bleibt nach dieser Wettervorhersage, wie sich der angedeutete Hochdruckkeil verhalten wird. Bildet dieser sich vollständig aus, entsteht daraus eine Variante, die heute Morgen berechnet wurde, klappt es nicht, wird es eben milder.

Die Grenzwetterlage hält sich wohl noch bis zum 10. Februar, der große Durchbruch der arktischen Luftmassen aber wird nicht mehr berechnet
Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Die Grenzwetterlage hält sich wohl noch bis zum 10. Februar, der große Durchbruch der arktischen Luftmassen aber wird nicht mehr berechnet
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Was wahrscheinlich ist - Viel zu warm

Wenn es kippt, dann richtig. Seit 36 Stunden entwickeln sich die Kontrollläufe langsam, dafür stetig in die zu milde Richtung. Der Temperaturmittelwert liegt im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961 bis 1990 am 6. Februar über dem Süden um 10 Grad im zu warmen Bereich. Darüber hinaus wird der Temperaturüberschuss abgebaut, bleibt im Vergleich aber um bis 5 Grad zu warm. Das ist deutlich.

Über dem Norden und Osten sieht es etwas anders aus. Dort sackt das Niveau vom 8. bis 10. Februar in den leicht zu kühlen Bereich ab und steigt darüber hinaus in den leicht zu warmen Bereich an. Unter dem Strich - und auf Deutschland gemittelt - wird die erste Februar-Dekade deutlich zu warm ausfallen, was mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch für die zweite Februar-Dekade Gültigkeit hat.

Scheint so, als seien die Würfel heute Abend - nach einer längeren Hängepartie - gefallen. Morgen wird man Gewissheit haben.

Und der Schneesturm?

Die Möglichkeit bleibt bestehen, dass das Wetter am Wochenende über dem Norden zum Katastrophenfall werden kann. Simuliert werden nach wie vor Schneemengen von 20 bis 40 cm und örtlich bis 60 cm. Dazu kommen orkanartige Winde, was den feinen Pulverschnee wegbläst, wie nichts und zu extremen Schneeverwehungen führen kann. Bei Tageswerten von -8 bis +0 Grad wird das kein Zuckerschlecken. Die Grenze wird nach den Europäern entlang einer Linie von Münster und Dresden simuliert, was auch dem Grenzverlauf der Amerikaner entspricht.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2022 +6,4 +2,4 +1,6 49,6 l/m² - zu trocken
Dezember 2022 +1,8 +0,98 -0,02 64,8 l/m² - etwas zu trocken
Gesamtjahr 2022 +10,56 +2,3 +1,23 672 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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