Wetter Winter 2017/2018 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Herbst und Winter 2017/2018 aktuelle Wetterprognose vom 04.09.2017 - Herbstliche Wetteraussichten

Das Auf und Ab beim Wetter geht gerade so weiter. So sind bis zum Freitag bei einer zunehmenden Niederschlagsneigung noch milde +16 bis +24 Grad zu erwarten, bevor sich zum kommenden Septemberwochenende voraussichtlich wieder ein herbstlicher Wettercharakter mit kühleren Temperaturen durchsetzen kann.

Der Grund hierfür ist die atlantische Frontalzone, welche mit "aller Gewalt" verhindern möchte, dass sich über dem skandinavischen Raum ein Hochdrucksystem positioniert und stabilisiert. Und so kommt es, wie es kommen muss.

Herbstwetter

Der Ansatz eines Hochdrucksystems über dem skandinavischen Raum zieht sich zum 6. September weit über das nördliche Skandinavien zurück und drückt dabei die atlantische Frontalzone weiter nach Süden - direkt über Deutschland, Österreich und die Schweiz. Soweit sind sich beide Wettermodelle in ihren aktuellen Simulationen darüber einig , wie die Großwetterlage sich bis zum 10. September entwickeln kann.

Regnerisches Herbstwetter

In Folge daraus wird von den Wettermodellen vom 9. bis 17. September eine rege und recht intensive Niederschlagsneigung berechnet, was bis zum 17. September zu Niederschlagssummen zwischen 30 bis 70 l/m² und in Staulagen bis zu 100 l/m² sorgen kann. Sollten diese Berechnungen tatsächlich so eintreten, so wäre bereits zur Septembermitte die Niederschlagssoll des gesamten Monats erreicht.

Da sich die Tiefdrucksysteme direkt über Mitteleuropa positionieren können, ist auch bei den Temperaturen mit Werten zwischen +14 bis +18 Grad und örtlich mal bis +20 Grad ein herbstlicher Charakter zu erwarten.

Kontrollläufe: herbstliche Aussichten

In der Wetterprognose gab es in den letzten Tagen noch Unsicherheiten, in welche Richtung sich das Hochdrucksystem über Skandinavien verlagern und damit das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz beeinflussen wird. Mit der Verlagerung nach Norden eröffnet sich für die Tiefdrucksysteme ein breites Feld an Möglichkeiten, in Richtung Mitteleuropa vorzustoßen. Wie aber steht es um die Wahrscheinlichkeit der Berechnungen der Wettermodelle? Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich einen äußerst wechselhaften Wettercharakter im Zeitraum vom 9. bis 17. September, wobei die größte Niederschlagsaktivität im Zeitraum vom 9. bis 12. September erwartet werden kann. Das Temperaturspektrum liegt mit seinem Mittelwert von +15 bis +17 Grad etwa um 2 bis 5 Grad unter dem, was für die Jahreszeit typisch wäre.

Ob sich das noch ändern mag? Sicherlich, die Möglichkeit besteht doch ist die herbstliche Wetterentwicklung zum heutigen Stand die wahrscheinlichste Variante, da sie zum einen von beiden Wettermodellen und den Kontrollläufen gestützt wird. Deutlicher zeigt sich das im nachfolgenden Diagramm der Verhältnisse von zu kalt, normal, zu warm.

Diagramm Temperaturen im September 2017 vom 04.09.2017

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe im September 2017 von zu kalt, normal, zu warm.

Wetteraussichten Herbst und Winter 2017/2018

Dass der Herbst 2017 das "Zeug" dazu hat, normal auszufallen, berechnet das Langfristmodell bereits seit einigen Wochen. Bestätigt wird das auch in der heutigen Wetterprognose, bei der die Abweichungen der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert in den Herbstmonaten von September bis November zwischen -0,5 bis +0,5 Grad im normalen Bereich liegen kann. In der Niederschlagsentwicklung wird der September positiv (zu nass) und der Oktober und November normal, mit dem Trend leicht zu trocken auszufallen.

Mäßiger Herbst, warmer Winter? Wenn es nach den Langfristmodell geht, so passt das mit der Erhaltungsneigung und dem sog. Ausgleichsverhalten. Nach dem durchwachsenen Herbst folgt zum heutigen Stand mit einer Abweichung der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5 bis +2 Grad ein zu warmer Winter 2017/18 nach, wobei der Dezember noch der "kälteste" Wintermonat sein könnte. Die Niederschlagsneigung wird vom Langfristmodell für alle Wintermonate leicht positiv bewertet (zu nass). Da ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen!

Diagramm der Temperaturentwicklung Winter 2017/2018 vom 04.09.2017

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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