Wetter Winter 2017/2018 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Herbst und Winter 2017/2018 aktueller Wettertrend vom 27.08.2017 - Welche Richtung schlägt das Wetter ein?

Die heißen Temperaturen erreichen wohl zum Mittwoch und Donnerstag ihren vorläufigen Höhepunkt, wenn über dem Süden und auch teils über Norddeutschland die Temperaturen verbreitet auf +24 bis+28 Grad und örtlich auf bis +33 Grad ansteigen können. Doch bereits zum letzten Augusttag kündigt sich von Westen mit zunehmender Bewölkung und teils turbulenten Wetterereignissen ein Wetterwechsel an. Vom Sommer in den Herbst?

Wie wahrscheinlich ist ein Wetterwechsel Anfang September 2017?

Noch ist ein gewisser Spielraum für andere Wetterentwicklungen gegeben, aber wie bereits in den letzten Tagen bestätigen die Kontrollläufe für Anfang September auch heute einen Temperaturrückgang von 7 bis 10 Grad. So liegt das Temperaturspektrum am 1. September noch bei +14 bis +29 Grad (Mittelwert: +20 Grad über Norddeutschland und +25 Grad über dem Süden) und geht zum 4. September auf +14 bis +25 Grad (Mittelwert: +18 bis +19 Grad) auf ein Jahreszeit typisches Niveau zurück.
In der Niederschlagsentwicklung zeigt sich nach den Kontrollläufen im Zeitraum vom 31. August bis 4. September eine erhöhte Niederschlagsaktivität, was eine stabile Hochdruckwetterlage zum heuten Stand zum Septemberbeginn weniger wahrscheinlich macht. Mit anderen Worten ist zum Herbstbeginn ein Wetterwechsel mit örtlichem Unwetterpotential sehr wahrscheinlich.

Wie geht es weiter: Hochdruck- oder Tiefdruckdominanz?

Es gibt sie noch, die drei Varianten der Wetterentwicklung der ersten Septemberdekade.

  • Spätsommerlich warm und trocken mit hohem Luftdruck über Mitteleuropa
  • Wechselhaft, unbeständig und kühl mit einem westlich orientierten Zirkulationsmuster
  • Auf und Ab der Temperaturen bei einem durchwachsenen Wettercharakter, wenn Deutschland zwischen den Fronten liegt

Zwischen den Fronten

Das amerikanische Wettermodell simuliert heute eine Variante, bei der Deutschland, Österreich und die Schweiz größtenteils zwischen den Fronten eines Tiefdruckzentrums bei Island und England und einem Hochdruckrücken zwischen der Mittelmeerregion und dem östlichen Europa liegt. Demnach wäre in den ersten 10 Tagen vom Herbst mit einem Abwechslungsreichen und teils auch zu Unwettern neigenden Wettercharakter zu rechnen. Die Temperaturen schwanken je nach Niederschlagssituation zwischen +15 bis +20 Grad und +22 bis +27 Grad. Also weniger eine weder noch, sondern sowohl als auch Wetterlage.

Eine weitere Variante bringt das europäische Wettermodell heute ins Spiel, bei der sich Anfang September die Temperaturen spürbar abkühlen, aber anstatt die Tiefdruckdominanz ansteigt, folgt nach diesen Berechnungen rasch hoher Luftdruck nach und positioniert sich zum 4. September zwischen Deutschland und Skandinavien. Gleichzeitig aber liegt über Frankreich ein kleinräumiges Tiefdrucksystem, welches einen stabilen Wettercharakter über Deutschland, Österreich und der Schweiz verhindern kann. Zu kalte Varianten sind aber auch hier nicht auszumachen und die Berechnungen bestätigen vielmehr eine Fortsetzung des Auf und Ab der Temperaturen bei einem durchwachsenen Wettercharakter.

Diagramm Temperaturen im September 2017 vom 27.08.2017

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe im September 2017 von zu kalt, normal, zu warm.

Langfristmodell: Herbst 2017 normal

Das Langfristmodell berechnet in seiner heutigen Wetterprognose für die Herbstmonate September, Oktober und November eine Temperaturabweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5 bis +0,5 Grad im normalen Bereich, welche im November mit einer Abweichung von bis +1 Grad auch leicht zu warm ausfallen kann. In der Niederschlagsberechnung zeigt sich im September keine Auffälligkeiten gegenüber dem Sollwert, während der Oktober zu trocken und der November zu nass ausfallen könnte.

Winter 2017/18 zu warm

Für die Wintermonate berechnet das Langfristmodell im Januar und Februar eine Abweichung von +1 bis +2 Grad einen deutlich zu warmen Temperaturverlauf gegenüber dem vieljährigen Mittelwert, wobei der Dezember mit einer Abweichung von -0,5 bis +1 Grad noch den "kältesten" Wintermonat in der Simulation darstellt. Im Niederschlagsverhalten werden der Dezember, Januar und Februar stets leicht positiv (leicht zu nass) berechnet.

Diagramm der Temperaturentwicklung Winter 2017/2018 vom 27.08.2017

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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