Wetter Sommer 2013 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter im Sommer 2013 - Wettertrend vom 24. Juli

  • M. Hoffmann
Die Mehrheit der Wettermodelle ist sich im Wettertrend für den letzten Sommermonat August einig - der Bestand des sommerlichen Wetters hat eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit (57 Prozent), als zu kalte Lösungen (38 Prozent). Im Detail nimmt dabei die Niederschlagswahrscheinlichkeit noch im ersten August-Drittel zu, wobei in der zweiten August-Hälfte durchaus wieder Hochdruck dominant sein kann. Warum das so ist? Das liegt an den Positionen der Wettersysteme. Das Azorenhoch liegt stabil in seiner Lage, wölbt sich ab und zu mal auf, so dass das Tief bei England auch seine Chancen bekommt. Gleichzeitig ist das Hoch über Skandinavien ebenfalls dominant, was den Durchbruch der atlantischen Frontalzone verhindern wird. Stattdessen gehen Azoren- und Skandinavienhoch immer wieder eine Verbindung ein, so dass die Südwestwetterlage als Lösung am wahrscheinlichsten sein wird (32 Prozent). Der Jetstream befindet sich zudem auch in einer (noch) günstigen Position, hat aber im Trend die Neigung sich nach Süden zu verlagern. Dabei nimmt er typische Trogpositionen ein, die aber allesamt vor Mitteleuropa liegen. In Summe bleibt die Südwestwetterlage mit vorübergehenden Störungseinflüssen der Tiefdrucksysteme über England, was aber für das Wetter im August sehr typisch ist. Das Langfristmodell zeigt in seiner Wetterprognose weiterhin normales Wetter im August - keine sonderlichen Abweichungen sind erkennbar.

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Wetter im Sommer 2013 - Wetterprognose vom 23. Juli

  • M. Hoffmann
Der Hochsommer dreht auf, ganz besonders zum kommenden Wochenende. Der Grund ist ein Tiefdrucksystem über England, auf dessen Vorderseite sehr warme Luft aus dem Süden über die Alpen nach Deutschland geführt wird. Bereits zum Sonntag hin rückt das Tief weiter nach Osten vor, so dass am Montag die ersten Ausläufer in Form von großflächigen Niederschlägen mit Gewittern und regionalem Unwetterpotential (Hagel, Starkregen, Blitzschlag, Sturmböen) Deutschland überqueren. Dabei schafft es zum heutigen Stand die atlantische Frontalzone nicht sich in Mitteleuropa festzusetzen, sondern wird von dem sich regenerierenden Hochdrucksystem bei Skandinavien nach Norden hin abgelenkt. Vereinfacht ausgedrückt kann sich über Mitteleuropa eine überwiegend dominierende Südwestwetterlage einstellen, wobei im Norden und Nordwesten mit mehr Niederschlag und mit +20/+24 Grad kühlere Temperaturen als mit +25/+29 Grad im Südosten zhu erwarten sind. Somit steht auch der Wettertrend für die ersten August Tage mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit schon fest - mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem aktualisierten Wettertrend zum August.

Wetter im Sommer 2013 - Wetterprognose vom 22. Juli

  • M. Hoffmann
Die "Hundstage" halten in dieser Woche Einzug. Temperaturen von über +30 Grad, örtlich auch über +35 Grad sind zu erwarten - dazu steigt ab Mittwoch das Schauer- und Gewitterrisiko an. Zum kommenden Wochenende hin liegt Deutschland zwischen den Systemen - das Eine ist das Tief bei England, das Zweite ein Hoch von Finnland bis in das östliche Mittelmeer reichend. Damit wird der Zustrom von noch heißeren Luftmassen aus dem Süden ermöglicht (Vorderseitenwetter), so dass zum heutigen Stand die Temperaturen am Samstag und Sonntag auf +33/+39 Grad ansteigen können. Teils unwetterartige Niederschläge im Nordwesten kündigen aber den Wechsel bereits an, der in der neuen Woche dann über die "Bühne" gehen soll (Rückseitenwetter). Mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem aktualisierten Wettertrend zum Wetter im August.

Wetter im Sommer 2013 - Wetterprognose vom 21. Juli

  • M. Hoffmann
Der Grundcharakter des Wetters ist ab dem 26. Juli ist nahezu gesetzt - zunehmend wechselhaft. Der Grund hierfür ist ein Tiefdrucksystem bei England, welches zunächst sehr warme, aber auch feuchte Luftmassen nach Deutschland führt. Schauer und Gewitter mit örtlichem Unwetterpotential wird in der kommenden Woche die Folge daraus sein. Im Detail gibt es aber noch große Unsicherheiten. So zeigt bspw. das europäische Wettermodell eine Verlagerung des Tiefdrucksystems in Richtung Island, wobei die Gradienten zunehmend langwelliger werden - nach kurzer wechselhafter Wetterphase ist die "Puste" raus und über Mitteleuropa kann sich ein neuerliches Hochdruckgebiet ausbreiten. Das amerikanische Wettermodell simuliert eine ganze Kette von atlantischen Tiefdrucksystemen (Frontalzone) mit Kerndruck über England. Dabei weichen die Hochdrucksysteme weiter nach Norden und Süden aus, so dass der Weg Ende Juli - zumindest kurzzeitig - für Westwetter über Deutschland frei wird. Zuvor kommt es aber zu Wellenbewegungen mit abwechselnden, teils sehr warmen Vorderseiten- und etwas kühleren Rückseitenwetter. Am deutlichsten werden die Unsicherheiten in den Kontrollläufen dargestellt: am 27. Juli liegt das Temperaturspektrum zwischen +22/+31 Grad (Mittelwert +25 Grad) und am 28. Juli zwischen +16/+31 Grad (Mittelwert +26 Grad). Zusammenfassend steht eine sehr heiße Wetterphase bevor (typische Hundstage), was durch zunehmend feucht-schwüle Luftmassen unangenehmer wird. Gewitter mit Unwetterpotential werden ab der zweiten Wochenhälfte tägliche Begleiter sein. Zum Monatsende entscheidet sich, wie der Sommer weitergehen wird. Mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im August.

Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2018 +3,8 +3,0 +2,6 105 l/m² - zu nass
Gesamtjahr 2019 +10,87 +1,95 +1,28 675 l/m²

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommerwetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wetter­singularitäten, welche im Sommer häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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