Die Mehrheit der Wettermodelle ist sich im Wettertrend für den letzten Sommermonat August einig - der Bestand des sommerlichen Wetters hat eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit (57 Prozent), als zu kalte Lösungen (38 Prozent). Im Detail nimmt dabei die Niederschlagswahrscheinlichkeit noch im ersten August-Drittel zu, wobei in der zweiten August-Hälfte durchaus wieder Hochdruck dominant sein kann. Warum das so ist? Das liegt an den Positionen der Wettersysteme. Das Azorenhoch liegt stabil in seiner Lage, wölbt sich ab und zu mal auf, so dass das Tief bei England auch seine Chancen bekommt. Gleichzeitig ist das Hoch über Skandinavien ebenfalls dominant, was den Durchbruch der atlantischen Frontalzone verhindern wird. Stattdessen gehen Azoren- und Skandinavienhoch immer wieder eine Verbindung ein, so dass die Südwestwetterlage als Lösung am wahrscheinlichsten sein wird (32 Prozent). Der Jetstream befindet sich zudem auch in einer (noch) günstigen Position, hat aber im Trend die Neigung sich nach Süden zu verlagern. Dabei nimmt er typische Trogpositionen ein, die aber allesamt vor Mitteleuropa liegen. In Summe bleibt die Südwestwetterlage mit vorübergehenden Störungseinflüssen der Tiefdrucksysteme über England, was aber für das Wetter im August sehr typisch ist. Das Langfristmodell zeigt in seiner Wetterprognose weiterhin normales Wetter im August - keine sonderlichen Abweichungen sind erkennbar.

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