Der Grundcharakter des Wetters ist ab dem 26. Juli ist nahezu gesetzt - zunehmend wechselhaft. Der Grund hierfür ist ein Tiefdrucksystem bei England, welches zunächst sehr warme, aber auch feuchte Luftmassen nach Deutschland führt. Schauer und Gewitter mit örtlichem Unwetterpotential wird in der kommenden Woche die Folge daraus sein. Im Detail gibt es aber noch große Unsicherheiten. So zeigt bspw. das europäische Wettermodell eine Verlagerung des Tiefdrucksystems in Richtung Island, wobei die Gradienten zunehmend langwelliger werden - nach kurzer wechselhafter Wetterphase ist die "Puste" raus und über Mitteleuropa kann sich ein neuerliches Hochdruckgebiet ausbreiten. Das amerikanische Wettermodell simuliert eine ganze Kette von atlantischen Tiefdrucksystemen (Frontalzone) mit Kerndruck über England. Dabei weichen die Hochdrucksysteme weiter nach Norden und Süden aus, so dass der Weg Ende Juli - zumindest kurzzeitig - für Westwetter über Deutschland frei wird. Zuvor kommt es aber zu Wellenbewegungen mit abwechselnden, teils sehr warmen Vorderseiten- und etwas kühleren Rückseitenwetter. Am deutlichsten werden die Unsicherheiten in den Kontrollläufen dargestellt: am 27. Juli liegt das Temperaturspektrum zwischen +22/+31 Grad (Mittelwert +25 Grad) und am 28. Juli zwischen +16/+31 Grad (Mittelwert +26 Grad). Zusammenfassend steht eine sehr heiße Wetterphase bevor (typische Hundstage), was durch zunehmend feucht-schwüle Luftmassen unangenehmer wird. Gewitter mit Unwetterpotential werden ab der zweiten Wochenhälfte tägliche Begleiter sein. Zum Monatsende entscheidet sich, wie der Sommer weitergehen wird. Mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im August.

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