Es bleibt auch heute dabei - die hoch sommerliche Wetterphase bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von 69 Prozent noch bis zum 25. Juli erhalten, wobei im Osten in der neuen Woche zeitweise dichtere Wolkenfelder vorüberziehen können. Im weiteren Verlauf kündigt sich ein Wetterwechsel an, der in zwei verschiedenen Varianten ablaufen könnte. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so wird das Hochdrucksystem bei Skandinavien "unterwandert", wobei sich das Azorenhoch auf den Atlantik zurück zieht, so dass die Tiefdrucksysteme zum Monatsende hin freie Bahn auf Mitteleuropa haben. Die Auswirkungen wären mit bis zu +35 Grad zunächst sehr heißes "Vorderseitenwetter", während die Rückseite mit +16/+23 Grad deutlich kühlere Temperaturen im Gepäck hat. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so bleibt die Hochdruckachse in ihrer Struktur erhalten, es "nisten" sich aber auch hier zunehmend Tiefdrucksysteme mit ein, die ebenfalls ab dem 25./27. Juli wechselhaftes aber mit +23/+28 Grad nicht gar so kühles Wetter zur Folge haben kann. Als Rückschluss aus den unterschiedlichen Simulationen der Wettermodelle lässt sich eine Gemeinsamkeit erkennen - das Hoch, welches nun seit Anfang Juli mehr oder minder Bestand hat, "schwächelt" nun nach etwa drei Wochen. Die Wahrscheinlichkeit für eine wechselhafte Wetterphase nimmt in Summe mit 57 Prozent weiter zu und auch die Kontrollläufe zeigen mehrheitlich ab dem 26. Juli eine erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit, wobei das Temperaturspektrum bspw. am 28. Juli zwischen +16/+29 Grad liegt, wobei das Mittel +24 Grad erreicht. Im wesentlichen zeigt das aber auch, welche Lösungen noch möglich sind. Etwas Niederschlag wäre für die Natur wünschenswert, denn zwischenzeitlich gibt es verbreitet Warnungen vor erhöhter Waldbrandgefahr (örtlich auch mit höchster Warnstufe). Der kurze Wetterblick in den August zeigt nach den Simulationen des Langfristmodells weiterhin normales Wetter - mit etwas "Wohlwollen" ist eine leicht zu trockene Tendenz zu erkennen.

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