Nachdem in den südlichen Landesteilen und in Lagen oberhalb etwa 400-700 Meter eine weiße Weihnacht nicht unmöglich erscheint, erreicht bereits in der Nacht auf den 27. Dezember die nächste Niederschlagsfront Deutschland. Dabei zieht ein kleinräumiges und sich langsam intensivierendes Tiefdrucksystem von England über Frankreich und Westdeutschland über die Alpen in Richtung Mittelmeer. Nicht nur der Wind kann dabei auffrischen, auch die Niederschläge nehmen etwa südlich einer Linie Köln - Hof zu, so dass dort binnen 24 Stunden in der Niederschlagsprognose Niederschlagssummen zwischen 7-20 l/m², im Südwesten (im Stau des Schwarzwaldes) auch 25-40 l/m² möglich sind - da der 27. Dezember ein Tag sein wird, an dem voraussichtliche viele Unterwegs sein werden, sollte die detaillierte Wetterentwicklung beobachtet werden, da Unwetterpotential in Form von Schneefall durchaus vorhanden ist - auch hinsichtlich des auffrischenden Windes. Die Temperaturen steigen in den Niederschlagsgebieten auf -2/+3 Grad, so dass die Schneefallgrenze zwischen 100-600 Meter schwankend sein kann - in der simulierten Schneeprognose Schneeprognose zeigt sich eine anwachsende Schneedecke ab den mittleren Lagen (400-800 Meter) auf 4-10 cm, teils auch bis 10-15 cm, im Schwarzwald und im Alpenvorland bis 20-30 cm. Nördlich der Linie sind hingegen kaum Niederschläge zu erwarten und die Sonne kann des Öfteren bei Temperaturen zwischen -3/+0 Grad zum Vorschein kommen. Die Detailprognose für dieses Kleinräumige Tiefdrucksystem bleibt komplex, da eine minimale Veränderung der Zugbahn entscheidend über Temperatur, Niederschlagsmenge und Form sein kann - Veränderungen in der Wetterprognose sind weiterhin wahrscheinlich. Am 28. Dezember verlagern sich die nachlassenden Schneefälle an die Alpen, sonst bleibt es weitgehend trocken, teils auch sonnig und mit Temperaturen von verbreitet -5/0 Grad bleibt es auch tagsüber frostig, lediglich an der Küste können die Werte mit +2/+0 Grad auch in den positiven Bereich gelangen. In der Nacht auf den 29. Dezember zieht von Norden her voraussichtlich ein weiteres Niederschlagsband auf und sorgt für weitere Schneefälle, so dass auch in den restlichen Gebieten die Landschaft langsam weiß werden kann. Die Temperaturen können mit Werten von +0/-3 Grad im Norden auf bis -10/-15 Grad, örtlich auch noch darunter in den Gebieten mit einer Schneedecke im Südwesten absinken. Tagsüber ziehen die Schneefälle weiter nach Süden und erreichen voraussichtlich zum späten Nachmittag auch die südlichen Landesteile. Da der Wind aus nördlichen Richtungen kommt, könnend die Werte im Norden (durch die relativ warme Nord- und Ostsee) auf +0/+3 Grad ansteigen, während etwa südlich der Linie Bielefeld - Berlin die Temperaturen mit -6/+0 Grad im Dauerfrostbereich verbleiben können - lediglich in den Ballungsgebieten im Westen sind Werte leicht über 0 Grad möglich. Am 30. Dezember setzt sich über den Süden von Deutschland ein Hochdrucksystem durch, so dass die Niederschläge eine nachlassende Tendenz haben und die Temperaturen mit -7/+0 Grad überwiegend im frostigen Bereich liegen können. Der Winter hält mit hoher Wahrscheinlichkeit in den kommenden Tagen Einzug. Wie frostig es an Silvester werden kann, klären wir gegen 15:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter an Silvester. Gegen 17:00 Uhr erfolgt ein weiterer Wettertrend für das Wetter im Januar.

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