Im Zeitraum vom 14. bis zum 16. Dezember beruhigt sich das Wetter allmählich wieder, wobei am Montag und Dienstag der Wind über der Nordhälfte erneut auffrischen kann. Im Zeitraum zwischen dem 16./20. Dezember simuliert das amerikanische Wettermodell eine rege Tiefdruckaktivität, bei der die Gradienten zwischen einen Tief bei Island und einem Hoch über den Azoren stark komprimiert werden. In Folge daraus besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit für Starkwindwetterlagen aus westlichen Richtungen, wobei hier auch immer ein Potential für Randtiefentwicklungen gegeben ist - somit bleiben Extremwindereignisse zwischen dem 17./19. Dezember weiterhin möglich, wobei nach den aktuellen Simulationen Starkwindereignisse wahrscheinlicher sind. Gradientenstark mit viel Wind bedeutet aber auch zeitgleich, dass Luftmassen unterschiedlicher Temperatur aufeinander prallen, insofern ist in diesem Zeitraum auch mit viel Niederschlag zu rechnen, wobei im Detail abgewartet werden muss wie dieser sich verteilen wird (Lee-Effekte; Regenschatten). Die Temperaturen steigen nach dem amerikanischen Wettermodell weiter an und können bsw. am 18. Dezember Werte zwischen +7/+11 Grad, örtlich auch darüber erreichen, von Winterwetter ist also nach dem amerikanischen Wettermodell bis zum 20. Dezember wenig zu erkennen. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so ist die Entwicklung eine ganz ähnliche, jedoch nicht ganz so stark strukturiert. Der Winter lässt also weiter auf sich warten, ob sich das noch in der Vorweihnachtszeit, bzw. an Weihnachten noch ändern kann, klären wir heute Ausnahmsweise erst gegen 18:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zu Weihanchten.

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