Wetter Winter 2013/2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2013/2014 - Wetterprognose vom 19. Februar

In den letzten Simulationen gab es kaum mehr Veränderungen. Nachdem die kommenden Tage teils wechselhaft und deutlich zu mild ausfallen werden, beginnt die kommende Woche zunächst ruhig und vielfach sonnig. Der Grund hierfür ist die Konstellation der Wettersysteme zueinander, wobei sich die Simulation des europäischen Wettermodells "durchgesetzt" hat. Deutschland liegt demnach genau zwischen einem Hoch im Osten und einem Tief im Westen, so dass es in Folge daraus zu einer milden Südströmung kommen wird. Die Tageswerte können mit Sonnenschein auf bis zu +10/+14 Grad ansteigen, sonst sind meist Werte zwischen +7/+10 Grad zu erwarten. Am letzten Tag im "meteorologischen Winter" wird der Wettercharakter wieder wechselhafter, es bleibt aber mit Werten zwischen +3/+9 Grad viel zu warm. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im März.
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Wetter im Winter 2013/2014 - Wetterprognose vom 18. Februar

Aus meteorologischer Definition bleiben dem Winter noch 10 Tage, danach spricht man vom Frühling, wobei der Spätwinter sich häufig noch in den ersten 10. Märztagen zeigen kann. Diese kurzzeitigen Wintereinbrüche sind jedoch meist unspektakulär. Vor ein paar Tagen erreichten uns vermehrte Anfragen, ob man den Winter 2013/2014 für beendet erklären kann - zum Zeitpunkt der Beantwortung der Fragen von letzter Woche gab es noch einige Signale einer möglichen Umstellung der Großwetterlage im letzten Februar-Drittel. Diese Signale sind nun in den Simulationen der Wettermodelle weitgehend ausgeräumt, so dass bis zum kommenden Wochenende die Temperaturen auf weiterhin hohem Niveau verbleiben. Darüber hinaus ändert sich am Zirkulationsmuster wenig. Das Polarhoch - welches durchaus für eine Umstellung hätte sorgen können - positioniert sich in seiner Achse in Richtung nördliches Kanada, so dass der Kaltluftzustrom in Richtung Neufundland unentwegt in Betrieb gehalten wird. Sollte sich dieses Szenario bewahrheiten, so bleibt alles wie gehabt - mild, teils nasskalt, wechselhaft und windig. Anders ausgedrückt ist unter diesen Bedingungen bis zum Monatsende kein Winter in Sichtweite. Die Kontrollläufe bestätigen diese Entwicklung mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 27. Februar zwischen +3/+13 Grad bei einem Mittelwert von +6 Grad im Süden und +7 Grad im Norden. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im März.

Wetter im Winter 2013/2014 - Wettertrend vom 17. Februar

Im Verlauf der Woche nimmt der wechselhafte Grundcharakter beim Wetter wieder zu und es bleibt bei Temperaturen von meist +5/+10 weiterhin für die Jahreszeit zu warm. Am Wochenende machen sich kurzzeitig kühlere Luftmassen bemerkbar, die aber allenfalls in mittleren bis höhere Lagen (zwischen 400-700 Meter) den einen oder anderen Schnee- oder Graupelschauer bringen können. Darüber hinaus bleibt der Wettertrend bis Ende Februar im gemäßigt warmen Bereich. Anders ausgedrückt weder Winter noch Frühling sondern in der Tendenz mild und wechselhaft. Dabei gibt es in den Simulationen der Wettermodelle zwei unterschiedliche Varianten. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so nimmt das Atlantikwetter erneut an Fahrt auf und sendet ein kräftiges Tiefdrucksystem nach dem anderen nach Mitteleuropa. Deutschland liegt dabei im Bereich der Frontalzone, was wechselhaftes und windiges Wetter bei Temperaturen zwischen +2/+8 Grad zur Folge hat. Anders hingegen das europäische Wettermodell, welches zwar auch die Dynamik auf dem Atlantik aufleben lässt, jedoch "drückt" hier das osteuropäische Hoch etwas mehr dagegen, so dass Deutschland zwischen den Wettersystemen liegt. Als Folge daraus dreht der Wind auf südliche Richtungen, so dass die Temperaturen im Bereich zwischen +6/+12 Grad liegen können und die Frontalzone verläuft zwischen England und Skandinavien, was im Nordwesten wechselhafteres Wetter als im Südosten zur Folge hat. Die Kontrollläufe stützen die wechselhafte und teils milde Wetterentwicklung mehrheitlich. So zeigt bspw. das Temperaturspektrum am 26. Februar Werte zwischen +3/+15 Grad bei einem Mittelwert von +8 Grad im Süden und +10 Grad im Norden. Wie sicher ist dieser Wettertrend? Schaut man auf die im Grunde einheitlichen Simulationen der Wettermodelle, dem weiterhin anhaltenden Zirkulationsschema und dem intakten Kaltluftzustrom zwischen dem östlichen Kanada und Neufundland, so ist die Erhaltungsneigung seit Dezember letzten Jahres bemerkenswert. Aus diesem Grund liegt die Wahrscheinlichkeit für weiterhin zu mildes und wechselhaftes Wetter bis Ende Februar mit 48 Prozent relativ hoch.
Update:
Der relativ milde Wettertrend wurde auch heute von den Wettermodellen für das letzte Februar-Drittel weitgehend gestützt. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 26. Februar zwischen +5/+12 Grad bei einem Mittelwert von +6 Grad im Süden und +8 Grad im Norden. Zum Monatswechsel geht der Temperaturtrend wieder nach unten, dann ist der Winter aus meteorologischer Sicht aber vorbei und der Frühling beginnt.

Wetter im Winter 2013/2014 - Wettertrend vom 16. Februar

In der kommenden Woche zeigt sich das Wetter zunächst relativ ruhig, bevor zum Mittwoch die Dynamik mit Niederschlägen und auffrischendem Wind erneut zunehmen wird. Der teils starke bis mäßige Wind kommt weiterhin aus südwestlichen Richtungen, so dass die Tageswerte mit +6/+12 Grad für die Jahreszeit weiterhin zu warm sein werden. Erst zum kommenden Wochenende zeigen die Wettermodelle unterschiedliche Simulationen. Das amerikanische Wettermodell schwankt derzeitig noch zwischen einer milden und nasskalten Variante, bei der sich über Deutschland zwischen dem 21./24. Februar eine kurzzeitige Nordwestwetterlage durchsetzen könnte. Als Folge daraus kann es in höheren bis mittleren Lagen (400-600 Meter) durchaus etwas Schnee geben und auch darunter sind sicherlich ein paar Schnee- oder Graupelschauer möglich - aber als Winter ist das nicht zu bezeichnen, eher als nasskalte Witterung (+0/+5 Grad). Darüber hinaus simuliert das amerikanische Wettermodell einen kräftigen Tiefdruckwirbel über Skandinavien, was einen frühen Start in den Frühling verhindern könnte. Das europäische Wettermodell simuliert das Wetter überwiegend im gewohnten Muster, wobei auch hier Veränderungen erkennbar sind. Mit einem kräftigen osteuropäischen Hoch und einer hohen Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik dreht die Grundströmung über Mitteleuropa auf südliche Richtungen. Der Grund für die Unsicherheiten, bzw. unterschiedlichen Simulationen ist - wie in den vergangenen Tagen - das Polarhoch, welches nach dem amerikanischen Wettermodell unterschiedliche Achsverbindungen zu den Hochdrucksystemen rund um die Polarfront aufnimmt. Das amerikanische Wettermodell geht dabei sogar soweit, dass der bisherige Kaltluftzustrom zwischen dem östlichen Kanada und Neufundland unterbrochen wird, was eine Umstellung der Großwetterlage in der Wahrscheinlichkeit steigen lässt. Das europäische Wettermodell baut hingegen das Polarhoch ab und das bisherige Zirkulationsmuster bleibt erhalten. Anders ausgedrückt bleiben die Signale einer Umstellung der Großwetterlage im letzten Februar-Drittel erhalten, was jedoch nicht mit einem Wintereinbruch gleichgesetzt werden kann. Gegen 20:30 Uhr erfolgt eine Aktualisierung des Wettertrends.
Update:
In den Simulationen der Wettermodelle weiterhin keine Spur von winterlichen Verhältnissen im letzten Februar-Drittel. Allenfalls eine nasskalte Phase ist zwischen dem 20./24. Februar im Bereich des Möglichen, wobei in höheren bis auf mittlere Lagen herab etwas Schneefall nicht auszuschließen ist.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,83 +0,85 -0,25 743 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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